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Horn-ophil
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Streamer als Quell-Gerät

26. Mär 2021 17:30

Hallo zusammen 

Da im Thread zu Merason DAC die Frage um den Einfluss eines Streamers auf das was am Ende analog aus dem
DAC herauskommt, gestellt wurde möchte ich Euch diesen Thread anbieten um zu fragen und bereits getätigte Erfahrungen 
auszutauschen.
Viel Spaß :Bier:

Grüße
René 
- Carpe that fucking diem -
 
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Robert
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Re: Streamer als Quell-Gerät

27. Mär 2021 11:12

Hallo René,

mit dem Thema Streamer beschäftige ich mich mittlerweile auch seit ein paar Monaten. Initial hatte ich hier ja einen Auralic Aries Mini im Einsatz der meinen Aqua La Scala MKII Optologic DAC gefüttert hat. Ich hatte dann testweise den Aries G1 als auch den G2 hier und konnte schon leichte Verbesserungen feststellen, diese lösten bei mir aber kein "haben wollen" Gefühl aus.

Was für mich definitiv ein kritisches Thema ist, ist zudem die Softwareseite. Natürlich gibt es viele Player die auch eine App anbieten, aber hier sind 90% der Lösungen für mich schlecht umgesetzt und schlicht nicht wirklich nutzerfreundlich und qualitativ auf einem Niveau das ich mir vorstelle. Roon bietet hier in meinen Augen eine sehr gute Lösung an, die sicher nicht billig aber zumindest sehr gut umgesetzt ist. Auch hier gibt es natürlich immer mal wieder kleinere Themen, aber zumindest wird hier stetig weiterentwickelt und es wird immer wieder ein Stück besser. Navigation, Suche, Komfort und Darstellung finde ich jedenfalls klasse - auch auf iPad und iPhone. Nachteil: Das Browsen durch Ordner wird nicht angeboten - man sollte also eine ordentlich sortierte Sammlung besitzen.

Im Februar 2020 hat Aqua dann ihren LinQ Streamer vorgestellt, der vollkommen modular aufgebaut ist und initial mit UPNP und ROON Modulen angeboten wurde. Im letzten Jahr gab es dann wegen dem teilweise etwas politischem Zertifizierungsprozess (der insbesondere bei modularen Geräten sehr nervig sein kann) von Roon einen Disput zwischen Aqua und Roon, der dazu führte das    Aqua sich entschieden hat, das Roon Modul einzustellen.

Aqua hat dann auf den HQPlayer gewechselt und zu Beginn ein NAA (Network Audio Adapter) Modul angeboten, dass jedoch zusätzlich zu Roon einen HQPlayer Server benötigte. Der HQPlayer wird in diesem Setup direkt nativ in Roon eingebunden und Roon fungiert mehr oder weniger nur als Fernbedienung. Diese Variante hatte ich seit ca. Oktober letzten Jahres im Einsatz und war klanglich bereits sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Vorteil beim Aqua LinQ: Ich kann bei diesem via AQlink (I2S) in meinen La Scala DAC rein.

Seit diesem Monat hat Aqua nun ein zusätzliches Modul im Programm, dass mich klanglich noch mal einen Schritt nach vorne gebracht hat und für mich einen absolut konsequenten Aufbau darstellt. Aqua hat das HQPlayer Core Modul entwickelt. Hier arbeitet die Embedded Variante vom HQPlayer auf einem kleinen ARM 64bit Rechner mit speziell angepassten Kerner auf UNIX Basis. Das Ergebnis: Man startet den LinQ, der Core sucht sich eine IP Adresse im Netzwerk und wird dann über diese einmalig innerhalb von ca. 30 Sekunden in Roon eingebunden. Klanglich für mich aktuell die beste Lösung, die ich bisher hören durfte. Auch wenn die Unterschiede hier natürlich absolut betrachtet immer geringer werden, so stellt diese Lösung für mich derzeit die perfekte digitale Kette dar.

Gruß Robert   

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Hififreak
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Re: Streamer als Quell-Gerät

27. Mär 2021 13:49

Hier bei mir liefen Netzwerkplayer von Denon, Marantz, Pioneer und Cambridge.
Nachher kamen Streaminglösungen mit Laptop und PC an verschiedenen bezahlbaren Wandlern.
Die Wandler wechselten ...
zuletzt eine längere Zeit ein Nad D1050 und später ein Lector Digitube S-192.
Als Zuspieler machte ich beste Erfahrungen mit einem günstigen Raspberry/Volumio mit dem ich 3 jahr zufrieden hörte.
Die Ansprüche stiegen und es kam eine Lindemann Limetree Bridge.
Mittlerweile (vielleicht endgültig) läuft ein SotM SMS 200 Ultra NEO an einem Merason frérot.
Gerade mit dem SotM habe ich den Eindruck endlich mit "analogem Gefühl" über Digital zu hören :-)

Gruß Hans
 
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Tischi
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Re: Streamer als Quell-Gerät

30. Mär 2021 11:04

Ich höre seit 10 Jahren praktisch auschliesslich über einen Linn Akurate DS. Bin quasi betriebsblind...

Habe mir schon mal überlegt, ein HW-Update machen zu lassen. Im Moment liegen die Prioritäten aber woanders.

Was Linn damals einzigartig machte:
"All DS' share a common processor board. This is a custom bsp designed around a Virtex 4 FX FPGA. The Virtex 4 contains a real, physical powerpc 405 running at 300 MHz and has access to 32 MB flash and 64 MB of ram. The FPGA allows considerable hardware flexibility and is crucial to our pursuit of the highest possible quality."
 
kastelleu
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Re: Streamer als Quell-Gerät

30. Mär 2021 12:06

Moin Gemeinde,
 
sehr interessantes Thema. Ich stand der Sache lange skeptisch gegenüber.
Das hat sich gründlichst geändert! Ich streame jetzt nahezu ausschließlich.

Mein digitales Setup
Streaming-Software:                              Audirvana                                           ca. 100 € (kein Abo!)
Rechner, auf dem Audirvana läuft:        Intel NUC                                             ca. 400 € (Fernseher als Monitor, Funkset Tastatur/Maus empfehle ich)
Streaming-Dienst:                                 Qobuz  Studio                                      ca. 20 € / Monat (High Res)
DAC:                                                     Cambridge Audio DacMagic 200M       499 €

Mein Urteil: kleiner Preis, großes Vergnügen

Gruß Rudi
 
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speakermaker
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Re: Streamer als Quell-Gerät

31. Mär 2021 09:23

Hallo
Bei mir Steht,versteckt hinter einer Bandmaschiene, ein BLUESOUND VAULT, der kann nicht nur das ganze Streamer Programm,es sind auch noch 2 Festplatten verbaut,auf
die ich meine ganze CD Sammlung rippen kann. Es ist schon toll ,was man mit dem Laptop in der Hand und der tollen BLUESOUND APP alles anstellen kann
DSC_0005 (3).JPG
 
hornblower
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Re: Streamer als Quell-Gerät

3. Apr 2021 08:19

https://3-h.de/melco-2/n10-geburtstags-edition/

Die Welt ist noch bunt.

Gruß Andreas
 
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Horn-ophil
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Re: Streamer als Quell-Gerät

3. Apr 2021 15:37

Champagner Farben scheint wieder in Mode zu kommen ;)
Phasemation hat das bei seinen neuen Model-Generationen auch durchweg so.

Viele Grüße 
René 
- Carpe that fucking diem -

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