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Merason DACs

6. Okt 2020 11:08

Da ich mittlerweile einige interessante Tests zu den beiden DACs von Merason gelesen habe hat es mich einfach in den
Fingern gejuckt und ich habe mit CM-Audio Kontakt aufgenommen.
Ich hoffe recht bald das Test-Paket geschickt zu bekommen.

Viele Grüße
René
- Carpe that fucking diem -
 
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Horn-ophil
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Re: Merason DACs

2. Jan 2021 21:33

Hat ein bißchen gedauert, aber jetzt kann ich endlich ein paar Zeilen zum Merason DAC 1 schreiben.
Ursprünglich war es geplant beide DACs von Merason zu testen, allerdings war es dann doch auf Grund der noch immer
verrückten Corona-Situation und den dadurch bedingten Logistik-Problemen in vielen Branchen nicht gerade einfach an
Ware zu kommen. Zumal die Merasons in der Schweiz gefertigt werden, Grenzverkehr und so halt...

Somit habe ich dann nach etwas Wartezeit mein Testpaket mit dem DAC1 von CM-Audio bekommen, die ihre Geräte kostenfrei
zu Testzwecken verschicken. Das ist heute schon außergewöhnlich, wenn man nicht gerade zum langjährigen Händler des Vertrauens
geht bzw. man keine Gelegenheit hatte sich persönlich kennen zu lernen. Daher möchte ich das an dieser Stelle einfach noch mal positiv erwähnen
und mich für die gute Beratung und Hilfsbereitschaft bedanken!

Zum Gerät:
Der DAC1 ist der größere der beiden DACs aus dem Angebot von Merason.
Es gab schon einige Tests zu beiden Geräten im web, dadurch bin ich auch auf die Geräte aufmerksam geworden, insbesondere 
durch die beschriebenen klanglichen Eigenschaften. Und so sieht Wicht aus, der satte 12 kg auf die Waage bringt...

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Die digitalen Musikdaten bekommt der Merason von meinem Antipodes Streaming-Server zugespielt ( hier gab es bereits im Herbst ein Update
meines digitalen Zweigs nachdem ich einfach mal testen wollte ob und welche Veränderungen durch die Nutzung einer dezidiert auf Musikwiedergabe getrimmten
digitalen Quelle zu bewerkstelligen sind. Sie waren deutlich größer als erwartet bei Zuspielung auf die DAC-Sektion meines Altair). 
Im Vergleich dazu habe ich meinen Auralic Altair als stand alone Gerät betrieben, so wie ich es auch die letzten fast 4 Jahre getan habe.
Beide Geräte (Antipodes DAC und Altair) wurden via XLR Kabel an dem Mäc-Pre angeschlossen, somit musste ich die Geräte zumindest nicht umsteckern.
Allerdings war durch die Benutzung zweier unterschiedlicher Software-Lösungen auf dem Tablet ein direktes hin und her schalten leider nicht möglich.
Die Titel wurden immer komplett durchgehört, danach auf das andere Gerät/die andere Software gewechselt und dann wieder gehört.
Der Auralic spielte über die Hauseigene Lightning DS Software (inkl. auf dem Altair installierten Lightning Server) und auf dem Antipodes lief der Roon Server inkl.. Squeezelite als Player-Software.
Der Auralic Altair bezog seine Daten via WLAN vom NAS der Antipodes via Netzwerkkabel.

Meine Eindrücke möchte ich an Hand von 3 ausgewählten Tracks schildern (gehört habe ich natürlich deutlich mehr) und natürlich 
handelt es sich hierbei um meine subjektive Wahrnehmung im Zusammenhang mit meiner Kette und in meinen Räumlichkeiten :

Melanie de Biasio - With All My Love (Album: No Deal)
Archive - Fuck You (Album: Unplugged)
Tom Jones - Did Trouble Me (The Dali CD, Vol.4)

Eine der großen Stärken des Merason ist seine geniale Mitten-Wiedergabe. Das ließ sich bei allen 3 Titeln eindeutig nachvollziehen.
Da wo z.B. der Altair in der Stimm-Wiedergabe leicht heller klang, so als käme die Stimme primär aus dem Kehlkopf, da fügt der Merason
den...ich nenn es mal Brust-Ton mit hinzu, also den menschlichen Resonanzkörper ;)
Besonders auffällig ist das bei männlichen Stimmen, insbesondere bei Tom Jones, der ja eine schöne tiefe und volle Männerstimme besitzt.
Tom Jones singt meines Erachtens sehr deutlich aus dem Brustkorb heraus. Das kann der Antipodes deutlich besser vermitteln als der Altair.
Auch bei Melanie de Biasio ist das im Vergleich deutlich  zu erkennen, nur fällt es hier nicht gleich so auf da man bei einer Frauenstimme wahrscheinlich 
eher geneigt ist den helleren Charakter als natürlich anzusehen. 
Im Vergleich zu anderen Frauenstimmen zeigt sich allerdings, dass Frau Biasio auch deutlich aus dem Brustkorb singt wenn sie nicht gerade in‘s Mikro haucht.
Ähnlich verhält es sich hier bei akustischen Instrumenten mit Holz-Corpus.
Der Merason vermag hier viel deutlicher zu vermitteln, dass bei einer Gitarre, Geige, einem Cello oder Bass ein Hohlkörper mit resoniert.
Beim Altair liegt der Schwerpunkt eher auf der gestrichenen oder gezupften Saite.
In Summe ergibt sich hieraus ein weiterer Effekt den ich sehr zu schätzen weiß...Stimmen und Instrumente klingen hierdurch deutlich plastischer,
körperhafter...so als könne man sie beinahe greifen.
Dass soll nicht heißen, dass der Merason in Summe warm klingt...eher ist es so, dass er wie von den Testern beschrieben äußerst linear über den Frequenzbereich wiedergibt. Kein Frequenzbereich tritt hier in den Vordergrund oder wird zurückgekommen.
Beim Altair könnte man im direkten Vergleich mutmaßen, dass der Mittenbereich minimal zurückgenommen ist.

Das bringt mich zum zweiten Punkt, der Bass-Wiedergabe
Beide Geräte können ordentlich Bass, sowohl was Tiefe wie auch Vehemenz angeht.
Da wo es die Aufnahme hergibt langen sie ordentlich zu. Allerdings zeigt sich, dass der Merason hier deutlich mehr Struktur und Nuancen im Bass
liefert als es der Altair vermag. Besonders deutlich wird das bei Melanie de Biasio Titel. Hier grummelt, wabert und schwingt der Synthie-Bass im letzen Viertel des Songs noch nachvollziehbarer und mit mehr Struktur als ich das bisher über den Altair wahrnehmen konnte.
Auch bei anderen Titeln, insbesondere bei elektronischer Musik, zeigt sich das sehr deutlich und hat mir vielfach eine Geflügelpelle vom feinsten beschert :cool:

Der Hochtonbereich fügt sich beim Merason absolut stimmig in das Gesamtgeschehen ein, spielt hoch auflösend und präzise.
Auch der Altair hat eine wirklich tolle und saubere Hochton-Wiedergabe, allerdings (wahrscheinlich durch die minimale Absenkung im Mittenbereich) gibt es hin
und wieder Titel, da kommt man insbesondere beim laut hören in den Grenzbereich dessen was man noch als angenehm empfindet.
Die gleichen Titel wirken über den Merason genauso informativ aber in Summe ausgewogener mit mehr Luft nach oben was die Lautstärke-Regelung angeht und
zusätzlich unterstützt durch das mehr an Information im Mittenbereich.

Räumlichkeit und Bühne:
Beide Geräte erschaffen an meiner Kette eine weite Bühne mit ordentlicher Tiefe.
Zwei Dinge sind mir beim Merason aber aufgefallen insbesondere bei anderen hier nicht erwähnten Titeln und auch beim Titel von Melanie de Biasio.
Hier wird zum Ende hin ein weiter perkussiver Raum erzeugt durch verschiedene Schlagwerke.
Die Tiefe und Weite ist im Großen und Ganzen bei beiden Geräten gleich, allerdings schafft es der Merason die Tiefe der Randbereiche besser auszuleuchten,
also auch dort Tiefenstaffelungen wiederzugeben wo der Altair schon anfängt zu verrunden.
Dadurch wirkt auch die Räumlichkeit bei orchestralen Aufnahmen glaubwürdiger.
Um es mit einem vagen Vergleich anzudeuten...da wo der Altair bei großen Räumlichkeiten ein wenig klingt wie ein sich in die Tiefe verjüngender
Halbkreis, wirkt der Merason eher wie ein sich leicht in die Tiefe verjüngendes Trapez.
Allerdings weiß ich auch, dass durch meine aktuelle Hörsituation bzw. die Aufstellung in meinem Hörraum das volle Potential der Bühnendarstellung
nicht ausgeschöpft werden kann. Zumindest läßt sich aber der Unterschied zwischen beiden Geräten nachvollziehen.

In Summe hat mich die Kombination Streamer + Merason DAC wirklich mitgerissen, nicht zuletzt durch den nochmal gesteigerten Drive in der Musik und die beschriebene Plastizität den diese Kombination gegenüber dem schon wirklich guten Altair rüberbringt. Im Laufe des Jahres hatte ich noch 2 andere Kandidaten (DACs) hören können, die mich aber beide musikalisch nicht so mitgenommen bzw emotional angesprochen haben wie der Merason DAC1.
Somit habe ich letztendlich auch beschlossen mir den Merason als nachträgliches Weihnachtsgeschenk zu gönnen :lol:

Trotz allem habe ich mit dem Altair die letzten 4 Jahre sehr zufrieden "digital" Musik gehört! :Bier:
Und unter Betrachtung des damaligen Neupreises des Aurlic Altair vs Preis der Kombi Antipodes Streamer + Merason DAC ist das Pteis/Leistungs-Verhältnis damals wie heute 
außergewöhnlich. Man bekommt ein hervorragend klingendes Gesamt-Paket aus Streamer, DAC und hauseigener Software. Klar hatte die Software über die Jahre auch Punkte an denen sie
besser hätte laufen können, doch das schreibe ich eher dem Bestreben der Entwickler zu hier immer wieder neue Funktionalitäten und Kram zu integrieren, der nicht von Anfang an eingeplant war.
Heißt ja nicht umsonst...never change a running system. Zum Glück lief die Software die letzen 2 Jahre wieder sehr stabil, nachdem man sich offensichtlich entschlossen hatte die meißten
Exkursionen wiede rüggängig zu machen-

Viele Grüße 
René 
- Carpe that fucking diem -
 
hornblower
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Re: Merason DACs

3. Jan 2021 11:31

Hallo René,

schöner, aussagekräftiger Hörbericht. Ich habe deine sehr bildhaften Beschreibungen zum Anlass genommen, den Bericht von Robert über den La Scala DAC nochmal zu lesen.

https://www.hoerberichte.de/aqua-la-scala-mkii-optologic-dac

Beiden Berichten ist gemeinsam, dass sie gegen einen deutlich billigeren und wohl auch preiswerteren DAC getestet wurden. Das Ergebnis ist für mich nicht überraschend. Damit meine ich nicht nur das Klangergebnis, sondern auch, dass ihr beide dann doch zu dem hochpreisigen Gerät gegriffen habt. Das ist typisch für dieses Hobby. Hat man erst einmal eine bessere Variante gehört, legt man das Paretoprinzip bei Seite, wenn es finanziell irgendwie geht. Interessant wäre mal der direkte Vergleich zwischen dem Merason und dem La Scala, identische Umgebung allerdings vorausgesetzt. Im Gegensatz zu dir wird ja bei Robert nochmal eine A/D-Wandlung im Lautsprecher durchgeführt.

Grüße Andreas
 
thomas1960
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Re: Merason DACs

3. Jan 2021 11:45

Hallo René,

auch wenn ich aus solchen Vergleichen derzeit raus bin Danke ich Dir für diesen feinen, engagierten Hörbericht.
Das ist nun mal so bei unserem Hobby: mit Sinn ausgewählt ist besser meist besser.
„Never change a running system“ - wer hat das öfter gebrochen als ich!?

Liebe Grüße Thomas
Wege entstehen dadurch, daß man Sie geht.
Schau auf das Schöne, dann bringst auch du das Schöne in deine Welt.
 
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Horn-ophil
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Re: Merason DACs

3. Jan 2021 12:00

hornblower hat geschrieben:
Hallo René,

schöner, aussagekräftiger Hörbericht. Ich habe deine sehr bildhaften Beschreibungen zum Anlass genommen, den Bericht von Robert über den La Scala DAC nochmal zu lesen.

https://www.hoerberichte.de/aqua-la-scala-mkii-optologic-dac

Beiden Berichten ist gemeinsam, dass sie gegen einen deutlich billigeren und wohl auch preiswerteren DAC getestet wurden. Das Ergebnis ist für mich nicht überraschend. Damit meine ich nicht nur das Klangergebnis, sondern auch, dass ihr beide dann doch zu dem hochpreisigen Gerät gegriffen habt. Das ist typisch für dieses Hobby. Hat man erst einmal eine bessere Variante gehört, legt man das Paretoprinzip bei Seite, wenn es finanziell irgendwie geht. Interessant wäre mal der direkte Vergleich zwischen dem Merason und dem La Scala, identische Umgebung allerdings vorausgesetzt. Im Gegensatz zu dir wird ja bei Robert nochmal eine A/D-Wandlung im Lautsprecher durchgeführt.

Grüße Andreas


Hi Andreas

Robert und ich hatten uns im Vorfeld auch kurz ausgetauscht.
Basierend auf seinem Hörbericht wäre der Aqua DAC definitiv für einen Vergleich interessant gewesen.
Ich wäre auch spontan mal nach Berlin gefahren oder hätte Robert hierher eingeladen wenn es die Umstände
zugelassen hätten. Was macht man nicht alles für ein geliebtes Hobby :lol:

Trotzdem ergibt sich ja vielleicht dieses Jahr mal eine Gelegenheit das nachzuholen.
Wäre sicher interessant für beide Seiten ;)

Viele Grüße
René
- Carpe that fucking diem -
 
zeitlos
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Re: Merason DACs

23. Feb 2021 16:57

Hallo René,

Vielen Dank für den tollen Hörbericht, auf den mich heute ein sehr netter Mitforist aufmerksam gemacht hat!

Ich interessiere mich auch dafür. 

Meine bisherige digitale Kette:
Unison Simply Italy Verstärker
Unison Max 2 LS
Paltauf KHV

Digitale Quelle: Cambridge Audio 851N. Diesen habe ich gebraucht über eBay gekauft. Der Vorbesitzer hat ihn damit beworben, dass er getuned wurde. Höhrwege bietet das ja an. 

Ich bin damit eigentlich auch zufrieden, er spielt gut. Mein Paltauf KHV z.B. wird nur digital angesteuert. Wenn ich über LS höre, höre ich digital und auch analog über meine Natalija 3 und den Dr. Feickert Plattenspieler. Warum denke ich plötzlich doch über ein neues Gerät nach?

1. Der Cambridge Audio wird von mir über die CA app angesteuert. Ich spiele nur über Qobuz. Leider kann ich so die original Qobuz App nicht nutzen. Diese wäre mir deutlich lieber als jede “Fremdapp”, da dann auch redaktionelle Beiträge dabei wären usw. So wie ich es verstanden habe, kann man die Qobuz App nur dann wireless nutzen, wenn man z.B. den CA über Airplay ansteuert (habe ich anfangs getan, aber dann war’s das halt mit High Res...) oder eben, wenn man direkt mit dem Kabel in den DAC/Netzwerkplayer geht. Habe ich noch nicht gemacht.

2. Der Cambridge Audio ist für mein (hinten geschlossenes Rack) zu lang. Er steht ca. 3 CM vorne drüber. Was mich einfach optisch nervt.

3. Seit ich in meiner Natalija 3 den Rike Audio Übertrager drin habe, ist es vorbei mit digital hören. Vorher war analog ca. 10-20%. Meine Hörquelle. Und habe ich seit einiger Zeit den neuen Übertrager und der Netzwerkplayer bleibt aus. Ich habe bisher immer mal wieder eine Phase gehabt, wo ich überlegt habe, ob ich das Analogabenteuer nicht doch beenden sollte, weil teuer, aufwendig. Und klar, hat vorher auch gut geklungen, aber nicht immer sooooo viel besser, als das man den (Kostenaufwand) rational begründen konnte. Nun aber habe ich schon überlegt, ob ich auf digital verzichten sollte (was ich natürlich nicht könnte, da die Auswahl über Qobuz einfach gigantisch und toll ist). Ergo: auch da käme mir eine tonale Steigerung nicht unrecht.

Ich behaupte mal, dass der CA ein durchaus guter Netzwerkplayer ist.

Aber was ich bisher so über den Merason gelesen habe, spiegelt eigentlich all das wieder, worauf ich wert lege. Und was [font=-apple-system, Helvetica Neue, Helvetica, sans-serif]René schreibt, unterstreicht das noch mal deutlich. Ich dachte die ganze Zeit, ich lese einen Bericht über meine Natalija 3 mit Rike Übertragern. Genau so beschreibe diese Phonovorstufe jetzt auch immer: dieser Körper, dieses Authentische, dieses Plastische. Das ist so eine Wonne.[/font]

[font=-apple-system, Helvetica Neue, Helvetica, sans-serif]Ein grundsätzliches Problem habe ich: Ich möchte nicht, dass der Netzwerkplayer besser spielt als mein analog-Zweig ;) sonst hätte ich wirklich ein Problem. Aber ganz ehrlich, das kann ich mir nicht vorstellen. :)[/font]

[font=-apple-system, Helvetica Neue, Helvetica, sans-serif]Zweiter Teil:[/font]

[font=-apple-system, Helvetica Neue, Helvetica, sans-serif]Ich habe mich also bisschen schlau gemacht. Aktuell sind folgende Vorschläge in der Lostrommel:[/font]

[font=-apple-system, Helvetica Neue, Helvetica, sans-serif]1. Auralic Altair G1 (neu); eventuell als bereits getunte Version von Höhrwege.[/font]
2. Auralic Vega G1 (wirklich besser? Schwer zu bekommen)
3. Merason DAC-1
4. Merason frérort (hier habe ich nach ein paar Dingen, die ich gelesen habe, etwas Zweifel => der große Bruder soll warm und füllig spielen, hier lese ich immer, dass der frérort neutral sei...)
5. Chord QUTEST: Hat sich erst gut angehört, aber auch hier liest man dann wieder negatives.
6. T+A DAC 8 DSD (was ist davon zu halten? Habe Angst, dass das so ein cleaner, hochgezüchteter Perfektkönner ist => also unmusikalisch)

Woran es scheitern könnte? Na ja, ich brauche eine Lösung, die ich über den iPad (und Qobuz) oder eben zur Not wieder eine herstellereigene App bedienen kann. Und da bin ich mir bei den Merason Produkten aber auch beim Chord noch nicht schlüssig, wie ich das bewerkstelligen kann. Ich würde zur Not auch über ein 3 meter langes USB Kabel reingehen.

Und natürlich, die kleiner (kürzer) ist als mein CA 851N. Der misst ca. 36m Länge. Die genannte sind alle kleiner.

Ach ja, XLR + Cinch sind Voraussetzung, da ich in den Simply Italy über Cinch reingehe, in den Paltauf über XLR.

Zurück zum Merason:

Kann der auch gegenüber dem neuen Altair G1 seine Vorzüge deutlich ausspielen?
Kann ich den Merason vom iPad aus ansteuern?

Hat schon jemand den Merason gegen ähnlich teure Produkte hören können?

Ach ja, noch etwas: Ist der Merason zukunftsfähig? Er spielt z.B. kein DSD. Oder auch andere Formate, die angeblich wichtig sind/sein werden, bleiben außen vor. Bei so einem Investment möchte ich mich in 2-3 Jahre nicht ärgern. Wobei sich mir die Frage stellt, wie relevant andere Formate, die nicht gehen, überhaupt sind?
 
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Horn-ophil
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Re: Merason DACs

23. Feb 2021 18:15

Hi

Also ich kann durchaus verstehen, dass man sich fragt ob im anderen (in Deinem Fall digitalen) Zweig mehr geht wenn man solche klanglichen Fortschritte 
erlebt wie Du und Hans mit der Natalia.
Und ja, ausgehend von Deiner jetzigen digitalen Lösung würde ich behaupten, ja... da geht mehr.
Ab einem gewissen Stand kommt allerdings der Punkt wo es eher um „gefällt mir besser“ oder „trifft eher meine Vorlieben“ geht als um eine
signifikante Verbesserung bei Auflösung, Bühne, problemlose Darstellung der Grenzbereiche der für uns noch hörbaren Frequenzen.
Und ab da kommt man letztendlich nur noch weiter (oder eben nicht) wenn man gegen die Ist-Situation vergleicht. Vor allem in der eigenen Kette
und den eigenen Räumlichkeiten.

Zu den Geräten:
Die Merason-Geräte sind reine DACs, heißt sie benötigen dringend einen digitalen Zuspieler in Form eines Streamers, PC, Laptop, etc
Der Altair G1 beinhaltet bereits Streamer und DAC und läßt sich mit Hilfe der Lightning App prima steuern. Die gängigen Streaming-Dienste lassen 
sich problemlos integrieren, ob aber die Quobuz App auf den Auralic Geräten läuft weiß ich nicht.
Der Vega ist ein sogenannter Streaming DAC. Heißt Du kannst die Streaming Dienste direkt via Netzwerk und Lightning App) auf den DAC
laufen lassen. Was der Vega allerdings nicht kann ist eine irgendwo abgelegte Musiksammlung streamen. Dafür braucht es wieder Streamer, PC oder Laptop.
Das hängt damit zusammen, dass auf diesen 3, ich nenn sie mal Quell-Geräten nicht nur die Player-Software läuft sondern auch eine Server-Software,
welche Deine private Musik-Sammlung verwaltet, einen Index erstellt, etc.
Bei PCs und Laptops bringt Windows bereits seine eigene Server-Software mit (wissen viele garnicht). Bei Apple ist es ähnlich.
Der Auralic Altair bringt ebenfalls den sogenannten Lightning-Server mit der fest auf dem Gerät installiert ist.
Beim Vega ist das leider nicht der Fall. Daher wird der meißt in Verbindung mit dem Aries angeboten, der diese Funktion der Musikverwaltung übernimmt.
Ich verstehe nicht ganz warum Auralic das Ganze so kompliziert gemacht hat....

Der T+A wiederum beinhaltet wie der Altair beide Anwendungen.
Über den hab ich seinerzeit auch einiges gelesen, als ich mich nach Kandidaten umgesehen habe.
Konnte mich aber (in Zusammenhang mit meiner Kette) auch nicht überzeugen.

Zu DSD. Ich denke auch in den nächsten 5-10 Jahren wird der Markt an angebotenen DSD-Files überschaubar bleiben.
DSD macht letztendlich nur Sinn wenn entsprechend hochauflösend aufgenommen wird.
Aktuell ist das wenn überhaupt eher bei Klassik und ggf Jazz der Fall.
Und wenn ich ehrlich bin...bis jetzt hat sich der Vorteil von DSD höchstens mal bei Multikanal-Aufnahmen ein wenig gezeigt.
Ältere Alben, die in DSD angeboten werden sind eh keine echten hochauflösenden Aufnahmen (z.B. Pink Floyd).
Da wrden in der Regel die alten Masterbänder hoch auflösend „abgetastet“ und dann wird auf DSD hochgerechnet.
Selbst bei HighRes Versionen älterer Alben ist das oft nur künstlich hochgerechnet, im Prinzip also oft eine Mogelpackung.
Hinzu kommt, dass viele Geräte zwar DSD verarbeiten aber nicht nativ wandeln können. Da braucht es nämlich einen anderen DAC
der bitgenau wandeln kann. Oft wird in Geräten erstmal auf PCM-Format (das ist schon immer das gängige digitale Format gewesen) umgerechnet und dann erst in analog gewandelt.
Nachdem ich mich dazu etwas belesen hatte war mit das Thema dann auch nicht mehr so wichtig.
Mir ging es dann vielmehr darum, was der DAC mit den gängigen Formaten zaubert. Von leicht komprimiertem MP3 über 44 kHz/16Bt (CD Format) bis hin zu 192kHz/24Bit bei HighRes Aufnahmen.
Meine Musiksammlung besteht zu 98% aus diesen Formaten.
Und das was der Merason letztendlich daraus gezaubert hat...das hat mich letztendlich überzeugt :cool:
Die paar DSD-Alben die ich hatte hab ich auf 96kHz/24Bt umgewandelt und kann (zumindest aus meiner Erinnerung) keine Verschlechterung 
oder irgendwelche Einbußen feststellen.

Das kann ch Dir bei Deiner Suche zumindest schon mal mitgeben.
Da Du ja leider nicht gerade eben um die Ecke wohnst und aus Corona-Sicht mit Sicherheit keine Lockerungen in greifbare Nähe rücken
kann ich Dir anbieten: Sobald das alles wieder besser ist plan mal einen netten Tripp hier nach Hessen ein, dann kannst Du Dir gerne selber ein Bild machen.
Außerdem lädt der nahe Rheingau mit seiner schönen Landschaft und den vielen tollen Weingütern zum verweilen ein :lol:

Viele Grüße 
René 
- Carpe that fucking diem -
 
zeitlos
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Re: Merason DACs

23. Feb 2021 18:45

Hallo René,

vielen Dank für die ausführliche Antwort! Ja, man muss vieles Bedenken. Und manches wohl irgendwann über Bord werfen. Bei DSD sehe ich es (nachdem, was ich bisher so gelesen habe) auch so... ich glaube, ich könnte darauf verzichten. Anders gesagt: Ich höre auch von Platte ;)

Ich habe gerade mit dem dt. Vertrieb von Merason telefoniert. War sehr nett und hat sich Zeit genommen. Einzig hat sich dadurch mein eigentlicher Traum, der Merason DAC-1 (alles, was ich dazu gelesen habe, hörte sich genau nach dem Gerät an, das ich suche und von dem ich nicht wusste, dass es so etwas digital überhaupt gibt) zerschlagen. Warum? Meine Rechnung war irgendwie die 4500,- Euro für den Merason aufzubringen und dann einfach nur Musik zu genießen. Damit es bei den 4500 Euro bleibt (die mir eigentlich viel zu viel sind für digital), hätte ich es in Kauf genommen, die ganze Zeit mit Kabel zu hantieren, d.h. vom iPad aus in den USB-Port des Geräts zu gehen und so zu hören (das hätte auch ermöglicht, dass ich die Qobuz App nutzen kann). Aber genau das (vom Computer oder iPad) reinzugehen, ist der Deal-Breaker. Das würde alles kaputt machen, was das Teil an Klang bietet. Ergo: Ich bräuchte noch einen Streamer dazu. Habe da auch konkrete Empfehlungen bekommen. Die Streamer liegen auch wieder im Bereich von ca. 3000 Euro und damit absolut jenseits von Gut und Böse. Sehr schade :(

Mir wurde deshalb der Lumin T2 empfohlen. Der sei dem kleinen Merason plus Streamer vorzuziehen. 

Mir gefällt die All-In-One Lösung grundsätzlich sehr gut. Einzig: Der Lumin kommt aus China. Na ja, irgendwie liebe ich bei diesen Hifi-Sachen immer noch Produkte aus England, Deutschland, Italien (oder eben auch der Schweiz).

P.S. Zu Auralic: Ich hatte das beim Vega auch so verstanden, dass sie den einzig auf Klangqualität getrimmt haben für Leute (wie mich), die nichts anderes wollen als z.B. Qobuz streamen. Ich habe und will keine Sammlung aufbauen. Sondern immer nur über Qobuz streamen. Da dachte ich auch, dass ich halt dann einfach vom iPad reingehe. Aber wenn es dann ebenso nicht mehr gut klingt, kann ich gleich bei meinem Cambridge Audio bleiben. Oder ich "muss" den Lumin nehmen. 

Mist. ;)

Ich werde mich dazu mal schlau machen. 
 
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Robert
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Re: Merason DACs

23. Feb 2021 21:19

Tja - ich kann das nachvollziehen.

Ich habe ja nun die komplette Aqua Kette im Einsatz:
Aqua LinQ Streamer + Aqua La Scala DAC. Was mich bei dem Thema beruhigt ist der modulare Aufbau der Geräte. Es gibt Updates und tauschbare Module und damit sollte eine gewisse Zukunftssicherheit gegeben sein. Aber nunja - die Zeit wird es zeigen.

Gruß Robert
 
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Re: Merason DACs

25. Feb 2021 19:52

Ich habe gestern mit Herrn Frauchiger telefoniert. Ein sehr netter und engagierter Mensch.
Er sagte, dass man den DAC 1 natürlich auch mit günstigeren Streamern sehr gut betreiben könne. Er nannte den Node 2 oder auch den Volumino. Letzterer ist jetzt bei mir ziemlich weit oben auf der Liste. Warum? Er soll gut sein und er stützt Qobuz über die App wohl besser als andere. 
Ich verstehe nach wie vor nicht, warum man nicht die original Qobuz App nutzen kann, wenn man einen externen DAC/Streamer ansteuert. Also technisch verstehe ich es im Prinzip schon, weil jeder eben auf seine eigene Lösung setzt, aber über den Mac scheint es über Umwege theoretisch möglich zu sein. 

Mir wurde vom Vertrieb des Merason in Deutschland, mit dem ich auch telefoniert habe, der ebenso freundlich war, der Lumin T2 empfohlen, eben mit dem Hinweis, dass man den Merason nur mit teurerem (3000 Euro) Netzwerkplayer richtig genießen könnte. 
Der Lumin soll auch eine relativ gute Qobuz Einbindung haben. Sieht zwar bisschen stark nach Windows aus... also nicht sonderlich einladend, aber gut, wenn es funktioniert.

Kennt jemand diese Firma? Oder gar den T2? Wo würdet ihr das Gerät im Vergleich zum Merason einordnen? Der Merason scheint halt klanglich einfach eine Wonne zu sein.
Der Lumin kann sicher auch gut sein, aber wenn er “hochgezüchtet” ist, dann bin ich schon wieder skeptisch, ob er diese Musikalität, die ich suche, und die ich durch meine Natalija  3 so sehr schätze, aufweisen kann. Vorteil: All-in-One Gerät. Macht es aber vielleicht für die Zukunft weniger flexibel. Vielleicht hat ja jemand eine Meinung zu dem Gerät.

Ach ja: noch eine Nachfrage zum Merason (hoffe, ich habe das hier nicht schon gefragt... ich bin die letzten Tage in dieser Sache so vielfältig aktiv (Anfragen per mail usw.), dass ich langsam den Überblick verliere ;): Wie Zukunftssicherung ist das Ding. Es kann kein DSD, kein MQA usw. Ärgert man sich in ein paar Jahren drüber?
Muss mal überprüfen, was der Lumin T2 dahingehende so kann. 
 
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Re: Merason DACs

25. Feb 2021 22:52

Ich könnte mir vorstellen, dass die Funktionalität der Quobuz App vom Betriebs-System abhängt auf dem sie installiert wird.
Apple ist halt MacOS oder iOS. Da gibt es 2 Programmiermöglichkeiten.
Die meißten Streamer arbeiten heute auf einer Linux Basis, das ist open source. 
Heißt, da kann jeder irgendwie seine eigene Variante zurechtprogrammieren und über die Basis legen.
Das macht die Anbindung wahrscheinlich etwas komplizierter.

Aber zurück zum Merason.
Ja, wir hatten weiter oben schon darüber „philosophiert“ ;)
Ich finde ein Gerät muss nicht DSD wandeln können um zukunftsfähig zu sein.
Ich kauf ja keinen Computer, sondern einen Wandler der mich klanglich überzeugen muss.

Viele Grüße 
René 
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Re: Merason DACs

26. Feb 2021 20:15

So, jetzt bin ich wieder einen Schritt weiter. Wenn alles klappt, werde ich den Merason über Audio Creativ hören/kaufen können. Ein paar Sachen sind noch zu klären. Wurde aber durch Herrn L. sehr gut informiert. 
Als Zuspieler wird es dann erst mal ein MacBook werden. Von dort aus also in den DAC 1 rein. Streamer wie der Volumio machen das qualitativ wohl auch nicht besser.  Herr L. Merkte noch an, dass Apple bei den Ausgängen immer recht gute Qualität verbaut (klar, die sind ja auch bei Musikern erste Wahl), so dass das passen sollte. Natürlich wäre mir vom iPad aus lieber, aber wie schon gesagt, das hätte zur Folge, dass ich von der original Qobuz Software weggehen müsste. Über Kabel kann ich es natürlich nutzen. Wobei, wie oben schon gesagt, die Mac Version scheint ja auch die Möglichkeit zu bieten, auf drahtlose Streamer zurückzugreifen. Gibt da in den Einstellungen eine Funktion: UPnP/DLNA (Beta). Aber das gehe ich dann in einem zweiten Schritt an. 
Danke fürs (noch mal) beantworten der Frage nach der Zukunftssicherheit. Dieses MQA ist wohl auch in erster Linie für Tidal-Nutzer von Bedeutung. Und DSD für Leute, die bestimmte Discs haben. Also alles eher eingeschränkt. Klar, mehr kann nicht schaden, aber andererseits mag ich es auch (sehr), wenn sich Hersteller auf eine Sache beschränken und die sehr gut machen. Der USB Eingang am Merason soll mit zum allerbesten auf dem Markt gehören. 

Herr L. hat auch angemerkt, dass der Merason DAC 1 schon eine eigene Klangsignatur hat. Aber gut, genau das scheine ich zu suchen, zumindest wenn ich den Beschreibungen hier und in Tests folge. Also im Prinzip genau ein Produkt für Leute wie mich, die musikalisch lieben. Und nicht das steril, hochgezüchtete, “Perfekte” (wobei letzteres natürlich definitionssache ist ;)). 

Ach ja, es wird ein wenig dauern, bis er in Riedenburg ein trifft. Er muss von Herrn Frauchiger in der Schweiz jetzt erst einmal gebaut werden :)

Damit verabschiedet sich der einzige Engländer (Cambridge Audio 851N) wohl aus meiner Kette. 
Es bleibt aber europäisch, was mich freut :).

2 x Italien (Verstärker + Lautsprecher) - Schweiz (DAC) - Österreich (KHV) - 2 x Deutschland (Phonovorstufe + Plattenspieler).

Na gut: Da wären dann noch zwei Japaner (Tonabnehmer + Kopfhörer); Taiwan (oder woher kommt Keces?) Netzteil.

Ah... alle meine Kabel sind jetzt von QED. Also mischen die Engländer in Europa bei mir doch noch mit :) 
 
holger78
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Re: Merason DACs

26. Feb 2021 21:08

Guten Abend,

Ich möchte als (noch günstigen) Streamer den MiniDSP SHD Studio ins Spiel bringen. Kostet um die 1200 Euro. Hat Volumio drauf und dazu noch eine Dirac live Lizenz.

Ohne Dirac könnte ich in Meinem Hörraum nicht vernünfig hören.

Ich wäre dankbar, wenn ich hiermit keinen Glaubenskrieg zu digitaler Raumkorrektur auslösen würde.

Ich betreibe den SHD übrigens nicht via Volumio, sondern nutze Bubble Upnp. Gefiel mir einfach besser.

Beste Grüsse,

Holger
 
zeitlos
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Re: Merason DACs

26. Feb 2021 21:30

Bin gerade über einen Testbericht gestolpert, der mir eine gute Kategorisierung vorzunehmen scheint, welche Art von Geräten es auf dem Markt gibt.


  1. Low-end offerings that are not horrible but not very good. Inexpensive and utilitarian.
  2. A larger group that mainly strives for accuracy in whatever way that is measured. Low noise. Low jitter. Some might call this group accurate but also a bit boring or even worse, flat or dry sounding. Mostly affordable though not exactly cheap.
  3. A smaller group that is intentionally designed and voiced to have some pleasing sonic vibe. Some like to call these DACs musical. Some in this category will claim to be accurate. Some will fess up to being intentionally euphonic. Many have vacuum tubes. Prices will also vary widely with some being on the upper end.”

Genau in die dritte Kategorie fällt dann wohl der Merason DAC 1 rein. Und genau da will ich hin. 

Quelle: https://parttimeaudiophile.com/2020/10/04/merason-dac-1-review/
 
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Re: Merason DACs

4. Mär 2021 21:15

Ich hoffe immer noch, dass der Merason DAC 1 diese woche noch in Riedenburg bei Audio Creativ eintrifft. Die Merason Frerots sind schon da.
 
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Re: Merason DACs

4. Mär 2021 23:05

Ich bin sehr gespannt auf Deinen Eindruck :Bier:
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Re: Merason DACs

5. Mär 2021 12:26

Ich erst :)

Aber diese Woche wird‘s wohl nichts mehr. Das Paket ist immer noch nicht in Riedenburg angekommen. Also das mit dem DAC 1. Die Frerots sind schon dort. 
 
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Re: Merason DACs

5. Mär 2021 13:43

Bin auch mal gespannt was Max zu den beiden Merason sagt ;)
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Re: Merason DACs

5. Mär 2021 17:45

:)

Ich glaube, dass da eher Herr L. Ansprechpartner sein wird. Er hat meinen (quasi)Kauf auch abgewickelt. Er ist bei Audio Creativ der Experte für den Digitalbereich. Er hat ja auch das komplett neue (große) Studio für sich. Ob Max sich die Merason auch anhört, weiß ich nicht. Schließlich hört er lieber analog :)

Ich bin sehr gespannt. Aber so wie's aussieht, wird es erst nächste Woche so weit sein. 
 
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Re: Merason DACs

5. Mär 2021 18:00

Ich drück die Daumen, dass alles zeitnah ankommt. ;)
Bei mir gab es damals leichte Verzögerungen durch den Einfluss von Corona auf die ganzen
Liefer-Abläufe. Aber das warten hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt! :Bier:

Viele Grüße 
René 
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Re: Merason DACs

5. Mär 2021 18:18

Die Vorfreude ist auf jeden Fall enorm! Insofern auch Danke nochmals fürs Starten dieses Threads hier!  :Bier:
 
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shakti
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Re: Merason DACs

9. Mär 2021 10:47

freue mich auf den Bericht!, 
Den Merason würde ich auch gerne mal bei mir hören, 
aktuell spielt bei mir ein neuer Lampizator Baltic 3, was bestimmt ein interessanter Vergleich wäre.
Muss mal mir Markus von CM- Audio sprechen, ob er mir einen zum ausprobieren schicken kann :-)

Gruss
Juergen
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Re: Merason DACs

9. Mär 2021 11:45

Mach das Jürgen,
Denn es würde mich interessieren was Du dazu sagst :-)
Ich denke das ich am Wochenende vielleicht den DAC 1 bei Stefan (Zeitlos) kurz hören kann.
Für mich selbst kommt der DAC 1 aus preislicher Sicht (leider) nicht in Frage.
Höchstens wenn ich mir nur eine einzige reine digitale Kette aufbauen würde, dann könnte ich darüber nachdenken.
Aber so ist digital bei mir nur ein Zuckerl um nebenher Kopfhörer zu hören oder neue Sachen auf Qobuz zu entdecken.
Und dafür bin ich mit meinem frérot mehr als zufrieden.

Grüße Hans :-)
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Re: Merason DACs

9. Mär 2021 18:00

Mein Merason DAC 1 läuft heute auch zum ersten mal so richtig. Gestern hatte ich Probleme mit Audirvana. Heute habe ich auf den Mac Mini umgestellt. Da läuft es prima und ohne Zwischenfälle. :)

Leider kann ich heute nur über KH hören, morgen dann wohl auch über LS. Dann mehr. 
Aber ich verstehe, warum man von einem “analogen” Klang spricht. 
 
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Re: Merason DACs

9. Mär 2021 18:28

Okay, dann bald doch ein kleines Zwischenfazit...

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