thosh

Re: Achenbach Trinity und SON B

17. Dez 2017 19:45

So Kanäle sind beide wieder offen, fehlt ohne Sub auf die Dauer dann doch etwas "Fundament"
 
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HORNI
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Re: Achenbach Trinity und SON B

17. Dez 2017 21:32

Frage , die beiden Tiefmitteltöner benutzen doch das gleiche Gehäuse ? Ist also egal ob ich den oberen oder unteren Kanal zustopfe, oder liege ich her falsch ?

Nein, die Gehäuse sind getrennt.
Die Bassdarstellung von Dir und Klaus sind etwas seltsam, aber da der Bass raumspezifisch ist, kann alles sein. :!2:
:Guckstduhier:
http://onlinetonegenerator.com/frequency-sweep-generator.html
http://onlinetonegenerator.com/frequency-sweep-generator.htmlhttp://www.audiocheck.net/audiotests_subwooferkicktest.php
Mit den Links kannst Du den Bassverlauf im Raum testen und mehr. :wink:

Bei mir läuft die SON als Monitor im Fernseh- oder SAT-Radiobetrieb an einem internen Loeweverstärker, dies funktioniert sehr sauber und druckvoll. Die Aktivierung der Lautstärke abhängigen Loudness erwies sich als sinnvoll, da oft nur leise gehört wird. Alleine durch das Umschalten der Radiosender sollte der Unterschied zwischen dünn und vollfett klar werden, deshalb halte ich von einem Probehören mit ein paar Lieder alleine nicht viel.
Bei welcher Frequenz /en ist das Problem?
:?2:
Wer nichts weiß muss alles glauben ;)
 
thosh

Re: Achenbach Trinity und SON B

18. Dez 2017 06:13

Hallo Horni,

danke für die Links.

Wie gesagt :"bei manchen Stücken ( allerdings sehr selten) " ......."kann natürlich auch am Raum liegen."

Gruß

thosh
 
K-Laus
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Re: Achenbach Trinity und SON B

18. Dez 2017 19:55

HORNI hat geschrieben:
Die Bassdarstellung von Dir und Klaus sind etwas seltsam, aber da der Bass raumspezifisch ist, kann alles sein. :!2:
:Guckstduhier:
Mit den Links kannst Du den Bassverlauf im Raum testen und mehr. :wink:

Hi Horni,
ich denke, der Bass ist mehr LS-aufstellungsabhängig. Wenn der Raum mithilft, hat auch eine SonB mit offenen BR-Rohren genug Bass. Auf den meisten Bildern sieht man zumeist wandnahe Aufstellung in nicht zu großen Räumen. Stellt man eine SonB aber hifi-del mindestens 1mtr von einer Rückwand entfernt und macht mal die BR-Rohre zu, dann hört man gefühlt nur noch Oberbass und Sänger klingen verhungert dünn. Ohne Sub geht dann nichts. Auch bei Dieter im Studio kann man das erleben - und Platz und Geld für einen Sub suchen...
Ich beurteile Bassverläufe lieber mit einem Kontrabassolo, als mit Sweeps... Um es abzuschließen: die SonB klingt traumhaft. Und mit geeigneten Subs noch viel traumhafter.
Wenn zwei 38er Chassis lässig-locker Bass hinzugeben, dann entsteht eine Klangfülle und ein Spaßfaktor...
Gruß, Klaus
 
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HORNI
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Re: Achenbach Trinity und SON B

18. Dez 2017 21:51

:wink:

Wenn zwei 38er Chassis lässig-locker Bass hinzugeben, dann entsteht eine Klangfülle und ein Spaßfaktor...

Hi Klaus, das kommt mir sehr bekannt vor. :mrgreen2:

Befreit von der Tieftonlast und sauber implementierten 38er Bass wird sie zum neuen 3,5 Wege Lautsprecher. :idea2:
Ich bin immer noch angetan von der Fexibiltät und den Abstimmungsmöglichkeiten.

:Bier:
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HORNI
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Re: Achenbach Trinity und SON B

18. Dez 2017 21:52

:wink:

Wenn zwei 38er Chassis lässig-locker Bass hinzugeben, dann entsteht eine Klangfülle und ein Spaßfaktor...

Hi Klaus, das kommt mir sehr bekannt vor. :mrgreen2:

Befreit von der Tieftonlast und sauber implementierten 38er Bass wird sie zum neuen 3,5 Wege Lautsprecher. :idea2:
Ich bin immer noch angetan von der Fexibiltät und den Abstimmungsmöglichkeiten.

:Bier:
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thosh

Re: Achenbach Trinity und SON B

19. Dez 2017 17:54

Ähhhhmm, vieleicht ne blöde Frage, aber wie befreit man die von der Tieftonlast ?
 
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Achenbach Akustik
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Re: Achenbach Trinity und SON B

20. Dez 2017 11:46

thosh hat geschrieben:
Ähhhhmm, vieleicht ne blöde Frage, aber wie befreit man die von der Tieftonlast ?

Tieftonlast ist vielleicht nicht ganz der richtige Ausdruck. Man muss ihr die Frequenzen untenrum nicht wegnehmen. Es reicht wenn die SON sie nicht mehr wiedergibt. Es reicht daher, wenn man die Reflexrohre verschließt.
Anders sieht es aus, wenn man permanent 300W in sie rein prügelt. Aber wer macht das schon. ;)
Dann würde es sinn machen, ihr ein Hochpassfilter vorzuschalten.
Gruß
Dieter
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thomas1960
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Re: Achenbach Trinity und SON B

20. Dez 2017 13:02

Achenbach Akustik hat geschrieben:
Anders sieht es aus, wenn man permanent 300W in sie rein prügelt. Aber wer macht das schon. ;)

Vielleicht nicht permanent - aber ein Kollege fällt mir da spontan ein  :lol:.
Sogar Schrankfächer sollen bereits in Mitleidenschaft gezogen worden sein...  :undweg: .
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thosh

Re: Achenbach Trinity und SON B

20. Dez 2017 14:40

Ok, das war's was ich wissen wollte, also nur Reflexrohre verschließen und einen entsprechenden Sub nach Geschmack dazu regeln .
Mit was am besten verschließen, ich denke Schaumstoff reicht ?
Ist es egal wie tief man den reinstopft wegen des Gehäusevolumens meine ich oder hat das keinen so großen Einfluss ?
 
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HORNI
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Re: Achenbach Trinity und SON B

28. Dez 2017 11:27

Mit was am besten verschließen, ich denke Schaumstoff reicht ?
Ist es egal wie tief man den reinstopft wegen des Gehäusevolumens meine ich oder hat das keinen so großen Einfluss ?

Die Stopfen können die gleiche Länge haben wie die Bassreflexrohre, ohne Einfluss zu nehmen.

Ok, das war's was ich wissen wollte, also nur Reflexrohre verschließen und einen entsprechenden Sub nach Geschmack dazu regeln .


Nö, das wird nichts dauerhaftes. :Leidtun:


Klaus hat es doch treffend formuliert. :Ansage: Entweder etwas aus Dieters Portfolio oder zumindest einen hart aufgehangenen Sub und bei einem schwierigen Raum ist ein Dipolsub eine echte problemlöse Alternative. Standard Subs trennen oft mit einem steilen Filter nach oben ab, das kann besch....eiden :Frust: sein, lieber ein DSP Modul mit vielen Einstellmöglichkeiten. Das aktive Abschneiden der SON erlaubt den Übergang und Frequenzverlauf festzulegen und die 20er bleiben von den tiefen Frequenzen verschont. :wink:

:idea2:
Welcher Verstärker zu SON passt ist wohl eine reine Geschmacksfrage. Mein Simpy Two harmonierte sehr angenehm mit ihm, ohne IL falsch aber auch durchaus gefällig. Der Bass ist mehr federnd und ein fetter Oberbass nicht zu verleugnen. :hoeren: Die Crown ist das genaue Gegenteil beides hat was. @Thomas :mecker: Das Barfach werde ich wohl nicht mehr los. :lol2: Nicht das es im Fokus steht, aber die SON bleibt absolut sauber, präzise und natürlich :mrgreen2:, auch wenn die rote LED der 1002er aufblinken. Genug Leistung und Kontrolle schadet nicht.

:Bier:
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K-Laus
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Re: Achenbach Trinity und SON B

29. Dez 2017 17:50

HORNI hat geschrieben:
...  und bei einem schwierigen Raum ist ein Dipolsub eine echte problemlöse Alternative.
... Standard Subs trennen oft mit einem steilen Filter nach oben ab, das kann besch....eiden :Frust: sein,
... lieber ein DSP Modul mit vielen Einstellmöglichkeiten. Das aktive Abschneiden der SON erlaubt den Übergang und Frequenzverlauf festzulegen und die 20er bleiben von den tiefen Frequenzen verschont. :wink:


Hallo Horni,
einige Kommentare...
Ein Dipolsub ist nicht nur bei schwierigen Räumen eine Alternative. Wer ein Mal den "freien" Bass eines solchen Subs (Dipole eben - ohne Federkräften von Luftpolstern in Gehäusen oder dominanten, nacheilenden BR-Tonanteilen) gehört hat, will nie wieder etwas anderes Hören. Und schwierig ist ein Raum nur, wenn der Sub falsch steht. Ich hatte früher einen großen BR-Sub (Teufel M6000) ganz in der Raumecke stehen, ging gut. Und ist als Pflanzenständer super... Ein Dipolsub hingegen muss ca. 1mtr von der Wand weg stehen. Ideal auch aus einer Ecke heraus gerichtet.
Ein geschlossener LS wie die SonB fällt unten mit -12dB/Okt ab, so will es die Physik. Damit es dann mit Sub gut klingt, sollte der Sub oben auch mit 12dB/Okt abfallen. Die meisten Sub-Module haben leider eher 18 oder gar 24dB. Das klingt dann komisch, der Sub füllt nicht richtig auf. Es entsteht ein gefühltes Bass-Loch zwischen 100 und 200Hz, in dem Fülle fehlt. Z.B. ist der Korpus einer Trommel zu klein, obwohl Oberbass und Tiefbass passen. Und auch Stimmen sind recht dünn. Daher nach Modulen mit 12dB/Okt gucken!
Den Frequenzbereich der SonB sollte man IMO niemals per DSP abschneiden. Ich sehe auch Null Grund hierfür, das straff aufgehängte Chassis muss nicht entlastet werden. Für meine Ohren klingen LS und auch eine SonB mit z.B. unterhalb von 100Hz "befreiten" Tiefbass inhomogen und komisch und schlapp. Der LS im geschlossenen Gehäuse soll "natürlich" schwingen dürfen, dann klingt er maximal natürlich. Und eine per DSP reingerechnete Abklingfunktion ist wider dieses natürlichen Schwingens des Chassis. Wie viele oft sagen: zwinge einem Chassis nichts auf, was es nicht selber mag/kann - es wird sonst nie natürlich klingen.
Genug, der Theorie... Vielleicht noch etwas zum Vorurteil der begrenzten Lautstärke von Dipol-Subs. Bei straff aufgehängten Chassis kann ein Dipol-Sub mit zum Raum passend genug Membranfläche sehr laut spielen und die Hosenbeine flattern lassen. Denn aus dem Schallschlitz vorne tritt der Schall ja "Schnelle-transformiert" wie bei einem AMT aus. Diese Luftkeule trifft dann schön gerichtet auf den Hörplatz und kann richtig "pusten". Mein Dipolsub mit 2 x 38cm-Chassis kann den 14qm kleinen Raum derart mit tiefsten Bass fönen, dass es einfach nur Spaß macht. Die Resonanzfrequenz liegt bei 17Hz, oberhalb davon ist der Bass ohne Phasensprungfehler der Resostelle einfach nur sauberst und "schnell" wie Otze...
Gruß, Klaus
 
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HORNI
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Re: Achenbach Trinity und SON B

30. Jan 2018 21:41

:!2:
Ein Dipolsub ist nicht nur bei schwierigen Räumen eine Alternative. Wer ein Mal den "freien" Bass eines solchen Subs (Dipole eben - ohne Federkräften von Luftpolstern in Gehäusen oder dominanten, nacheilenden BR-Tonanteilen) gehört hat, will nie wieder etwas anderes Hören.

Das kann man so nicht sagen, jedes Prinzip hat seine Vor- und Nachteile, die Kunst ist es das Richtige für seinen Bedarf zu finden. Einen Dipol bin ich unserem Thomas1960 schon seit geraumer Zeit am nahe legen. Das Schreit förmlich nach einem Besuch bei dir. :winke:

Den Frequenzbereich der SonB sollte man IMO niemals per DSP abschneiden. Ich sehe auch Null Grund hierfür, das straff aufgehängte Chassis muss nicht entlastet werden.

Die Negation über den DSP kann ich so nicht nachvollziehen. Aber es ist natürlich kein muss, sondern eine der vielen Möglichkeiten die zur Verfügung stehen.
Ich hätte es nicht erwähnen sollen, vermutlich habe ich tosh mehr verwirrt als geholfen :Leidtun:


Für meine Ohren klingen LS und auch eine SonB mit z.B. unterhalb von 100Hz "befreiten" Tiefbass inhomogen und komisch und schlapp.

Deshalb übernimmt den Job unterhalb 100Hz einer der es besser kann. :idea2:

Der LS im geschlossenen Gehäuse soll "natürlich" schwingen dürfen, dann klingt er maximal natürlich. Und eine per DSP reingerechnete Abklingfunktion ist wider dieses natürlichen Schwingens des Chassis. Wie viele oft sagen: zwinge einem Chassis nichts auf, was es nicht selber mag/kann - es wird sonst nie natürlich klingen.

Genau das ist das Ziel, warum soll ich das Chassis mit Tieftonanteilen füttern die es nicht wiedergibt? :wink: Eine sauber eingestellter Filter zwingt dem Chassis auch nichts auf.
:Hüpf:

Hi Klaus, wie Du siehst haben wir das gleiche Produkt (bis auf DEINE Modis) und vollkommen andere Ansätze.  :mrgreen2: So wird unser Hobby nie langweilig.
Übrigens finde ich es sehr sympathisch das ihr euch getroffen habt. Das ist doch immer wieder schön an unserem kleinen Forum.


:Bier:
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Thomas74
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Re: Achenbach Trinity und SON B

31. Jan 2018 10:29

Sorry .. aber für mich scheint die Son B kein wirklicher Vollbereichslautsprecher zu sein.
Das spricht nicht gerade für das Preis Leistungsverhältnis dieses immerhin 2500 Euro teuren Bausatz Lautsprechers.
Oder sehe ich das falsch ?
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thomas1960
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Re: Achenbach Trinity und SON B

31. Jan 2018 11:25

Uiui  :pfeif:.. -

ich sehe schon die Messer fliegen... . Das habe ich im Stillen auch schon gedacht, mich aber nicht zu fragen getraut wegen des Forenfriedens.
Jeder SON-Besitzer hat doch nun mindestens einen Sub, und diese Anpassung scheint auch wie bei jedem Sub-Satellitensystem *lips* für Diskussion zu sorgen.
Die Heresy hört ja auch bei 60Hz auf, kostet derzeit ca. 2k€, hat mindestens einen entsprechenden Wirkungsgrad 
und braucht keine Endstufen im KW-Bereich.
Das ist für mich schon auch ein KLEINER Vollbereichslautsprecher. Sub tut trotzdem gut.
Die SON hat da konstruktiv einen ganz anderen und sicher wesentlich hochwertigeren Ansatz und bis 60 Hz wesentlich mehr Druck, aber...
SON B als Heresy für größere Räume vs Heresy für Kleinere - bin ich nun am „Ketzern“?
Ist die SON-B Maxi nicht eine Idee? Das sehe ich als echten Vollbereichslautsprecher!
http://lsv-achenbach.de/shop/product_info.php?products_id=5789
Da bin ich dann über 7k€ und brauche noch Endstufen. Das ist ja auch nur ein anderer Denkansatz.

Frieden auf der Welt,
liebe Grüße Thomas
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thosh

Re: Achenbach Trinity und SON B

31. Jan 2018 12:15

Hallo,

Ich denke, dass man die Aussagen SonB braucht einen Sub relativieren muss.
Zu dem Thema SonB und Sub kann K-Laus eventuell noch mal was sagen, er hatte ja den direkten vergleich der original SonB mit offenem BR Rohr zu geschlossen mit und ohne Sub in seinem Hörraum.
Ich persönlich brauche aktuell keinen Sub da ist dann eher mal der Raum bzw der Wandabstand  das Problem. 
Tiefer als die Heresy kommt sie allemal, hatte ich ja auch schon hier.
Ich gebe Dir allerdings Recht, bei einem Bausatz von 2500€ sollte diese Diskussion eigentlich nicht aufkommen und wird eventuell auch etwas überstrapaziert.

Was verstehst Du unter einem Vollbereichslautsprecher ? 
 
thomas1960
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Re: Achenbach Trinity und SON B

31. Jan 2018 12:36

Habe gerade mal gegoogelt.
Das sind laut Definition LS, die das menschliche Gehör komplett abdecken...- also fast alle  :lol:. - 
bis eben auf die untersten Frequenzen. Da geht’s bei 16 Hz los:
https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/physik/artikel/hoerbereich-und-stimmumfang
Irgendwas mit DIN 45500 gabs da mal  ;) - lange her.
Echte 16 Hz schafft wohl niemand hier, wie groß sollte da der Raum sein?

Thomas der Ältere, sieht auch keinesfalls ein Defizit bei der SON B!
Das sind sicher hervorragende LS für Menschen, die gerne bauen, frickeln, an sich anpassen können/mögen 
und mit dem fertigen Hifimarkt nur schwierig bis gar nicht vergleichbar. Es gibt ja immer etwas zu tun... .

Wenn überhaupt sehe ich da...- professionelle aktive Systeme  :Crazylol:.
Die neuen Neumann KH420 mit zwei KH805 Subs sollten komplett für unter 10k€ zu bekommen sein.
Alles drin. Fertig, kein Sägen, Bohren lackieren. Dafür sehen Sie so aus, wie Sie sind  :winke: .

Liebe Grüße 
Thomas 
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HORNI
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Re: Achenbach Trinity und SON B

31. Jan 2018 14:19

Oh je Klaus, da haben wir was angerichtet. :?

Mein lieber Thomas74, :mecker:
wir beziehen uns hier auf die geschlossene SON B und die Abtrennung bei 100Hz!!!! :geek2:
In der normalen BR Abstimmung wird keine Tiefton-Unterstützung benötigt und keine leistungstarken Endstufen,
frag meinen Fernseher/Sat-Radio (2*20Watt) und davon nutze ich nur ein paar Zentel Watt. :idea2:
Den Bass optimal im Raum zu beherrschen ist eine andere Baustelle. :pochend:

Warum werden zu Studio Ls externe Sub angeboten?
Welche Vor- oder Nachteile haben große Standlautsprecher?
Welche Vor- oder Nachteile haben offene oder geschlossene Systeme?
 
:pfeif:

:Bier:
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Thomas74
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Re: Achenbach Trinity und SON B

31. Jan 2018 14:51

Aha die Tatsache daß ihr sie weiter oben von der "Tieftonlast" befreien wolltet war also nur der Anpassung an den Raum geschuldet.
Und die weiterhin Optimierung dieses Lautsprechers mit Subwoofer usw. ist dann eher Ausdruck der Flexibilität und Anpassbarkeit der SONB.

It's a Feature not a Bug  ...

Jeder wie er meint um Gotteswillen..  :undweg:
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Re: Achenbach Trinity und SON B

31. Jan 2018 15:25

Nebenbei, ein kurzes offtopic:
meine Aktiven gehen wohl sicher messtechnisch bis 37Hz.
Derzeit denke ich intensiv über zwei 805er Subs nach.
Zur Optimierung dieser Lautsprecher, Ausdruck der Flexibilität und Anpassbarkeit :lol:  *Muahaha*!
Thomas, dieser Satz ist für mich... - PERFEKT formuliert!

Liebe Grüße
Thomas
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Re: Achenbach Trinity und SON B

31. Jan 2018 19:11

Hallo​ ihr da draussen
Jedem sein Bier, jedem seinen Lsp. Wie damals das schlecht geschreibe, wie damals bei der Max 1, brauch ich nicht. Es mag sein daß Lsp, an bei bestimmten Messungen den Klang erkennt. SPASssss kann man nicht messen.
Man hört nie aus

Uwe
 
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Re: Achenbach Trinity und SON B

31. Jan 2018 19:55

Meine Sicht der Dinge:
Eine Son-B kann natürlich nicht den Bassbereich eines 12“ers oder 15“ers bieten - darum gibt es ja genau diese Erweiterung. Ohne Sub hat man einen schlanken Lautsprecher, der so viel wie andere ähnlich schlanke Lautsprecher leistet.

Jeder der Interesse an solchen Lautsprechern hat, sollte auch die nötigen Taler in der Tasche haben. Für Sparbrötchen oder Einsteiger ohne DIY Faible ist das sicherlich nicht der passende LS.

Gruß Robert
 
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Re: Achenbach Trinity und SON B

31. Jan 2018 20:00

Ich glaube es wird Zeit für einen Thomas & Thomas Besuch beim HORNI  :lol2:
Für meine Bequemlichkeit ist mir nichts zu anstrengend.
 
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Re: Achenbach Trinity und SON B

31. Jan 2018 20:41

thosh hat geschrieben:
... sagen, er hatte ja den direkten vergleich der original SonB mit offenem BR Rohr zu geschlossen mit und ohne Sub in seinem Hörraum.
Ich persönlich brauche aktuell keinen Sub da ist dann eher mal der Raum bzw der Wandabstand  das Problem. 
Ich gebe Dir allerdings Recht, bei einem Bausatz von 2500€ sollte diese Diskussion eigentlich nicht aufkommen und wird eventuell auch etwas überstrapaziert.
Was verstehst Du unter einem Vollbereichslautsprecher ? 

Hallo,
JEDER 2-Wege-Vollbereich-LS ist immer nur ein Kompromiss und kann nie alle widersprüchlichen Eigenschaften im Bass vereinen. Wenn ein Chassis vom Tiefbass bis zu den Mitten (ohne DSP-Vergewaltigung!) spielen können soll, muss es eine Resonanzfreuqenz bei z.B. 40Hz haben. Das bedingt vglw. weiche Aufhängung, wenig Empfindlichkeit und eher viel Masse. Der Klang ist dann vglw. weich und undynamisch. Die SonB ist ein anderes positives Extrem, der PHL-Bass ist bis in die Mitten hoch sehr präzise, stramm, hochauflösend, 93dB Wirkungsgrad. Die hierfür notwendigen Chassisparameter verhindern leider Tiefgang, die Reso ist folglich geschlossen bei 90Hz. Daher braucht eine SonB also Unterstützung! 
Entweder mit dem im Gehäuse integrierten BR-Resonator, der einen Berg von ca. 40-80Hz hinzubringt. Oder eben einen externen Sub. Dieter hat hier einen sehr brauchbaren variablen Kompromiss gefunden.

Thoshs Besuch mit seinen original SonB bei mir war wertvoll, weil ich erfahren durfte, wie toll die SonB mit offenen BR-Rohren in einem 14,5qm kleinen und akustisch geeigneten Raum klingen kann! Nicht der SonB-Bass mit offenen Rohren ist schlecht, sondern das, was schlechte Räume oder Aufstellung draus machen. Die Bass-Fülle reichte aus, Tiefgang war ok, und der Bass rockte wie Sau!! Kein Hifi-Geschwubbele, sondern echter Männerbass! Möglich war das, weil meine Bass-Absorber den Raum ausreichend am Aufschwingen hindern. In einem Reso-freudigen, unbedämpften Raum kann bei jeder Box eine BR-Rohr-Lösung mit aufdröhnendem Nachwummern nerven. Das hat nichts mit der SonB zu tun. Und in einem sehr großen Raum (wie z.B. Dieters Studio) ist der Bass der SonB natürlich limitiert, ein BR-Rohr entspricht schließlich einem Tieftöner mit nur ca. 9cm Durchmesser... Daher ziehe ich also meine vorlauten Aussagen zur Bass-Hupe zurück, das ist dann der Raum.
Übrigens: mit einem auch sehr stramm klingenden Dipolsub ist der Bass ganz anders. Tiefer, homogener, stimmiger - aber die Sau rocken ist weniger ausgeprägt. Es fehlt der herrliche 60Hz-Tritt... Mit klassischen Subs mit z.B. einem 38er Chassis hingegen kann man dann so richtig rumsauen - dafür fehlt echte Tiefe... JEDE Tiefbassquelle ist ein Kompromiss. Je nach Raum mal besser, mal schlechter.

Ich finde Erwartungen, dass ein extrem hochwertiger LS wie die SonB "automatisch" und gefälligst auch Bass zu liefern habe - weil er teuer ist - etwas irritierend! Der hohe Preis der SonB ist der Ausnahmewandlergüte oberhalb von 100Hz geschuldet. Wer Bass will, kann sich andere Vollbereichs-Bausätze kaufen, die Bass haben - aber dafür garantiert nicht ansatzweise die Klasse der SonB. Daher sollte man schlicht akzeptieren, dass man bei der SonB ggf. entweder den BR-Bass per Raum/Aufstellung etwas verstärkt und als ausreichend empfindet, oder man plant Budget für einen adäquaten Sub ein. 

Gruß, Klaus
 
Old Shatterhand

Re: Achenbach Trinity und SON B

31. Jan 2018 21:45

Hallo,
nur mal am Rande, was hast du denn für Absorber die im Bass eingreifen? 
Die meisten "Bassabsorber" helfen doch lediglich in Bereich oberhalb von 150Hz. 
Die Raummoden die Dröhnen und Möbel und Gläserklirren verursachen bzw. den Raum aufschwingen lassen liegen meiner Erfahrung nach deutlich tiefer und die kann man passiv sehr, sehr schwer in den Griff bekommen.

Gruß
Christian

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