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Thomas74
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Klipschorn Historie

3. Feb 2014 20:44

paul.jpg

Hier eine kleine Klipschorn-Historie von einem befreundeten HiFi Händler zur Verfügung gestellt wird, für die aber keine Haftung auf Vollständigkeit und Richtigkeit übernommen wird.

Sollten weitere oder anderslautende Infos darüber existieren, so wird diese Liste dementsprechend gerne angepasst.

Klipschorn Legende:

Das Klipschorn wurde 1943 von Paul W. Klipsch (PWK) patentiert. Das Prinzip
des Basshorns ist noch immer dasselbe, jedoch wurde die Bauart und das
Material immer dem neuesten Stand angepasst.

Hier eine Chronographie vom Klipschorn:

1930:
Paul Klipsch arbeitete in Chile als Bauingenieur und pflegte seinen Kontakt
mit den USA über seine Kurzwellensender und -Empfänger. Schon zu dieser Zeit
war er vom Hornlautsprecherprinzip überzeugt, welches im erlaubte, den
Empfänger mit
sehr schwachen Leistungen auch über den Lautsprecher zu hören.

1933:
Paul Klipsch studierte an der Stanford Universität, wo er gleichzeitig mit
der Hilfe von Studien von Bell Telefone Labs an seinem Lautsprecher
arbeitete.

1939/41:
Paul Klipsch baute seinen ersten Prototypen aus Karton und dann aus Holz.

1941:
In der US Army in Aberdeen überarbeitete er seine ersten Manuskripte für
Eckhörner

1942:
Der erste erfolgreiche Prototyp (X3) wurde von Paul Klipsch in mühseliger
Handarbeit gebaut und dann auch patentiert.
Das Patent wurde 1943 gewährt.

1945:
Nach dem Krieg wurde ein anderes Patent von PWK angemeldet und gewährt: das
Mittel-Hochtonhorn X5,  aus dem später dann das K5H wurde.

1947:
Die ersten Klipschorn Lautsprecher wurden von BALDWIN Orgel- und
Pianohersteller in Cincinnati gebaut und von PWK verkauft. Später musste
sich PWK seine KLIPSCHORN Lautsprecher wieder selbst bauen, da BALDWIN diese
Arbeit nicht nach seinen Vorstellungen ausführen konnte bzw. wollte.

1948: PWK bezog das Gebäude (heute Factory One) welches er von der US
Airforce kaufte und gründete eine Fabrik mit 6 Mitarbeitern.

1952:
Das erste 3-Wege KLIPSCHORN wurde lanciert. Da die Frequenzen bis zu dieser
Zeit selten über 12 KHz hinausgingen, konnte bis dahin mit einem
2-Wege System gearbeitet werden. In diesem Jahr wurde auch zum ersten Mal
eine Kartonverpackung getestet und als gut befunden. Vor 1952 wurden alle
Klipschorn Lautsprecher in Holzkisten versandt.

1957:
Der K 77 Hochtöner wurde das erste Mal für den University 4401 verwendet.
Der K 77, modifiziert wird noch heute im KLIPSCHORN eingesetzt.

1958:
Lautsprecher Polarität wurde das erste Mal genauer untersucht.

1961:
Die "Mundöffnung" vom KLIPSHORN Bass wurde verkleinert, was einen besseren
Frequenzgang zur Folge hatte.
Der K 555-W Mitteltontreiber wurde durch den 55 V ersetzt, wodurch der
Mittelton wesentlich ausgeglichener wurde.

1964:
Das Mitteltonhorn K5J wurde durch das neue K 400 ersetzt, welches speziell
die Übergangsfrequenzen von Bass-Mittelton und Mittel-Hochton positiv
beeinflusste.

1971:
Die neue Frequenzweiche "AA" wurde eingeführt. eine weitere Verbesserung des
KLIPSHORNs, speziell beim Klirrfaktor hörbar.

1983:
Die Frequenzweiche wurde nochmals verbessert und heißt jetzt "AK", welche
auch Sicherungen und moderner Bauteile enthielt. Gleichzeitig wurde der
Hochtöner von vorne montiert. Diese Änderung verbesserte das Klangbild, da
das Horn jetzt mit seiner geometrisch-richtigen Öffnung arbeitet.
Defraktionsfehler gab es nicht mehr. An der Rückwand (Tailboard) wurden
Gummidichtungen angebracht, damit der Bass auch an unebenen Wänden exakt
arbeiten kann.

1984:
Der neue Mitteltontreiber K 55 M ersetzt den K 55V. Die Frequenzweiche AK 2
wurde deswegen neu entwickelt.

1987:
Das K 400 Horn wurde durch das K 401 ersetzt. Die Folge war ein nochmals
verbesserter Klirrfaktor.

1989:
Die AK 2 Weiche wird durch die AK 3 ersetzt, die ab jetzt aus zwei Teilen
bestand. ein Teil arbeitet für den Bass und der
andere für den Mittelhochton. Dadurch kann man das neue Klipschorn leicht
Bi-ampen oder Bi-wiren.
All diese Änderungen wurden ebenfalls bei der "Klipsch LaScala", der
"Klipsch Belle" und bei der Klipsch Heresy vorgenommen.


Seit 1989
meinte man, das Klipschorn nicht mehr verbessern zu können.

1996:
50 Jahre KLIPSCHORN - 50 Paar limitierte Klipschörner werden in edlem
Lacewood-Furnier und im Design der 50er-Jahre
(Nierentisch-Ära) hergestellt. Nur ein Paar davon ging nach Europa !

2002:
Am 6. Mai 2002 starb Paul W. Klipsch im Alte von 98 Jahren in Hope,
Arkansas. Mit ihm geht eine der stärksten Persönlichkeiten in die
HiFi-Geschichte ein.

2003:  
Moderne Zeiten beginnen. Die jüngere Entwickler-Generation bei Klipsch nimmt
sich nach dem Tod von Paul Klipsch erneut  um das Klipschorn an und
spendiert dem über all die Jahre klassisch gebauten, hart aufgehängten
Basslautsprecher K 33 einen fiberglasverstärkten Membrankonus und nennt ihn
K 33 E . Das Mitteltonhorn wir im Luftspalt verändert und heißt
jetzt K-55X und ebenso wird der Hochtöner K 77 F mit einer neuen
Schwingeinheit und extrem eng tolerierten Luftspalt ausgestattet.
Die Chassis erfuhren dabei nochmals eine kleine Steigerung in der
Klangqualität, aber die neue Frequenzweiche AK-4, die jetzt mit
dem fünffachen an Bauteilen bestückt wurde und Widerstände anstelle von
Auto-Transformer aufwies, (gleiches wurde auch  in der Klipsch "Belle" und
"LaScala" umgesetzt) veränderte den Impedanzverlauf und das hochohmige
Lastverhalten. Die Folge war, dass dieser neue Eckhornklang nicht viel
Resonanz fand.

2006:
Klipschorn 60th-Anniversary - Zum 60. Firmenjubiläum gibt es eine
"Eckhorn-Limited-Edition" von weltweit 200 Paar.
Erstmals erhielt die Rückseite des Lautsprechers eine ästhetische und
funktionelle Überarbeitung indem die Rückseiten der jeweils beiden
Lautsprechergehäuse mit Abdeckungen verkleidet wurden, was das Aussehen
verbessert und zudem Resonanzen eliminiert, die in den LS-Ecken entstehen
können.
Erstmals in der Geschichte des Klipschorn ist es mit der 60th Anniversary
Ausführung auch möglich, die Lautsprecher etwas nach innen oder nach außen
gedreht auszurichten, auch wenn dabei keine perfekte Eckanpassung mehr
gewährleistet ist !

2007:
Die neue AK-5 Frequenzweiche löste erfreulicherweise umgehend die AK-4 im
klassischen Klipschorn ab.
Die LaScala wird jedoch noch weiterhin mit der AK-4 ausgeliefert.
Die neukonstruierte und hervorragend klingende AK-60 Frequenzweiche, die es
nur in der 60th-Anniversary-Eckhorn-Edition gibt,
in Verbindung mit den engtolerierten Treibern, sind jetzt der klangliche
Höhepunkt in der Klipschorn-Entwicklung .
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mandibula
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Re: Klipschorn Historie

4. Feb 2014 13:42

Hi Thomas,

Vielen Dank für diese Aufstellung. Ist sehr informativ und ich habe sie gierig durchgelesen.

Vielleicht könnte das noch etwas hervorgehobener in einer Extra-Rubrik dargestellt werden, ansonsten "verschwindet" das hier zu schnell.





Gruß von Martin
 
Peter V.
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Re: Klipschorn Historie

4. Feb 2014 15:09

mandibula hat geschrieben:
Hi Thomas,

Vielen Dank für diese Aufstellung. Ist sehr informativ und ich habe sie gierig durchgelesen.

Vielleicht könnte das noch etwas hervorgehobener in einer Extra-Rubrik dargestellt werden, ansonsten "verschwindet" das hier zu schnell.


Ich bin da etwas skeptisch ob das alles so stimmt.
Laut anderer Quelle hat Klipsch den K33E bereits ab Mitte-Ende der 70er verbaut und die AK5 Weiche wurde ab 2005 installiert.

https://2d73e25b29782b6d6766-9c8af5cbfef16739445bc76457060528.ssl.cf2.rackcdn.com/KhornTimeline_635116436015580000.pdf

Gruß
Peter
 
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Thomas74
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Re: Klipschorn Historie

5. Feb 2014 14:30

Peter V hat geschrieben:
Ich bin da etwas skeptisch ob das alles so stimmt.
Laut anderer Quelle hat Klipsch den K33E bereits ab Mitte-Ende der 70er verbaut und die AK5 Weiche wurde ab 2005 installiert.

Hallo Peter - ich bin natürlich für alle Infos und jegliche Hilfe offen.

Habe hier noch die Klipschorn Timeline von Dir in einem Reintextformat gefunden und hier reinkopiert:

KlipschCorner.com hat geschrieben:
Klipschorn Timeline

This is a timeline for the evolution of the Klipschorn speaker from inception to the current date. Having been in continuous production for over 60 years there are still few speakers that can do what the Klipschorn can do, despite having hardly changed from the original design.

Date Event Media

1930 While working In Chile, S.A. Paul W. Klipsch was an amateur radio enthusiast. Comparing various types of radio speakers, he recognized the superior efficiency of horns.

1933 Back in the U.S. at Stanford University, PWK made note of a classmates comment that "speakers sound better in a corner".

1934 Still at Stanford, PWK read the Symposium on Auditory Perspective by Bell Telephone Laboratories.

1939-1941 The above mentioned facts were blended into a design philosophy. PWK drew pictures and built paper models that were to become the "Klipschorn®".

February 5th, 1940 Paul applies for a patent on his first prototype cornerhorn, the X-1. It was during patent "negotiations" that he first learned of prior art cornerhorns. There were several.

1941 While stationed at the Aberdeen Proving Grounds, PWK reviewed and corrected his first manuscript on corner horns.

(Exact date unclear) A second design was prototyped as X-2, but was destroyed by termites before meaningful measuremets could be made.

May 1942 The first successful prototype (X-3) was built in PWK's garage using only hand tools. This basic corner woofer has changed little over the years. This was serial number 1.

October 3rd, 1942 Paul applied for a patent on X3.

February 9th, 1943 Paul received a patent on his first (unsuccessful) prototype, the X-1.

April 17th, 1945 A patent was granted for the third prototype (X3) which was to become the Klipschorn.

June 15th, 1945 Another patent was applied for describing Paul's second high frequency horn (X-5). This later became the K-5-H horn.

1946Klipsch and Associates was incorporated

Early 1947 The first production run of 12 units (S/N 2 - 13) were built to Paul's specifications by the Baldwin Piano & Organ Company of Cincinnati Ohio. The high frequency driver in these was the WE713A. At least one of the woofers was a JBL.

Late 1947-Early 1948 Seven more (S/N 14-20) were built by hand in a local cabinet shop. Paul recalls that no more than two were alike. It was during these "experiments" that the LF horn's "sinus" cavities were added to the woofer's back air chamber to maximize acoustic capacitance. Component Designations: High frequency Western Electric 713A, Woofer unknown.

June 1st, 1948 The first Klipschorn to be built in the first actual Klipsch factory was S/N 121. The building was formerly the telephone exchange building for the Southwest Proving Grounds and is currently the Klipsch Museum of Audio History. Component Designations: The early production logs (1949) first make reference to the use of the Jensen P-15-LL woofer. The production log makes reference to a total of 26 Klipschorns built this year.
(Editor's note: as of 2007-2008, the museum is in the process of moving to Indianapolis)

1949 The Stephens P52LX2 becomes the primary woofer. This driver is used through August of 1953 when the transition to the Stephens 103LX2 was made. The Stephens P15 High frequency driver starts appearing in the logbook.

August of 1950 The Electrovoice EV 15WK woofer is first referenced in the production logs and is used interchangeably with both of the Stephens woofers and the early K-33-J woofers until March of 1961.

1951 The University SAHF replaces the Stephens P15 as the primary high frequency driver.

June 2nd, 1951 The first three-way Klipschorn incorporated a Jensen RP203 tweeter. This tweeter came from the famous Jensen G-610 Triaxial 15" driver and required considerable negotiations with Jensen. It was not until mid-1952 that all Klipschorns were three-way. A two-way Klipschorn with response to 12Khz was generally adequate for program material up to that time. The University MID-T- 4401 replaced the Jensen unit as the tweeter of choice later in 1951.

July 25th, 1952 The original K-5-H high frequency horn of the patent was modified to become the K-5-J. This involved changing the vertical taper so that the dividers ("boats") could be removed. This resulted in a production cost savings, not an acoustical improvement.

September 2nd, 1952 A cardboard shipping container was used for the first time. Prior to this all Klipschorns® were shipped in wooden crates. The last wood crate was used on S/N 912 on June 13, 1955

August, 1953 The Stephens 103LX2 Woofer starts to be used.
1955 K-500 / 5000 network phased out in favor of the 1 RC (Type A network)

November 25th, 1957 through May 5th, 1958 This was the transition period between the University 4401 tweeter and the Electrovoice Alnico magnet T-35 (K-77) which yielded substantially flat response to 17Khz.
August 26th, 1959 The first shipment of Electrovoice T-35 tweeters designated as K-77 is received. The K-77 is first used in S/N 1445 on Oct 15, 1959.

November 14th, 1958 Driver polarities were first observed and made consistent. This practice was initiated due to marginal improvements noted during listening tests.

April 1960 Transition to the K-33-J Woofer (Jensen) from the EV 15WK began. And University SAHF mid-range drivers started to be designated and labeled as K- 55.

May 31st - September 18th 1961 This was the transition period between the 6" high woofer horn throat and the current 3" high throat. This boosted output in the 400 - 500 Hz range further smoothing the response. Multi-tapered wedges were also added to the woofer throat (opposite side of the motor board from the driver) to further improve the response in this region. The use of these wedges was soon abandoned but the smaller throat dimensions were retained and are in use today.

November 14th, 1961 The Atlas K-55-V Alnico magnet mid-range driver is introduced. This driver was patterned after the famous Western Electric 555-W.

1963 - May 15th, 1964 The K-5-J mid-range horn was replaced with the K-400 resulting in a flatter overall spectral balance, particularly in both crossover regions.

October 24th, 1966 The designation for the Type 1RC crossover network was changed to Type A.

September 1967 Transition to the K-33-M. The records are not clear as to the origin of this driver but it is believed to be an Eminence driver with an Alnico magnet.

January 1968 Transition to The K-33-P Woofer (CTS Paducah KY)

July 1971 The Type AA crossover network was introduced featuring Zenor diode tweeter protection.

1975 Transition to The K-33-B Woofer (CTS Brownsville TX)

1975-1979 K-33-E (Eminence) and the K-33-B were used interchangeably. The records are not specific about the actual start date for the K-33-E but it is believed to be in the early to mid 1970's.

1979 The Eminence K-33-E woofer is used exclusively

February 1st, 1983 The two piece Type-AK crossover network was introduced incorporating fusing and steeper filter slopes for enhanced tweeter protection and smoother response in the crossover regions. Heavy gauge (10 AWG) internal wiring was used throughout and binding posts replaced the traditional screw type barrier block as input terminals. The tweeter was flush mounted in the baffle using "Z" brackets. Rubber wall gaskets were added to the sides of the tailboard to improve the seal to less than perfect wall surfaces.

October 19th, 1983 The Type AK-2 network was introduced to accommodate the new Ceramic Magnet K-55-M mid-range driver. This Electrovoice sourced driver was essentially the same as the previous K-55-V with a ceramic magnet and a smoother response.

April 1st, 1987 The "D" style decorator cabinet (no cosmetic panels or grilles) was discontinued.

November 20th, 1987 The Aluminum K-400 horn was replaced with the K-401 structural foam horn resulting in slightly improved distortion figures.

October 1st, 1989 The AK-3 network was introduced to correct for a shift in the output of the K- 55-M mid-range driver.

1995 A limited edition of the Klipschorn is produced to mark the 50th anniversary of the company and the Klipschorn. A total of 150 pairs were offered in three different finishes but less than 50 pairs total were sold. The only changes to this model were cosmetic. 50th Anniversery Photo

August 1st, 1995 The "C" style cabinet (no intermediate collar or kick plate) was discontinued.

2000 Electrovoice ceases production of the K-77-M and K-55-M tweeter and mid- range drivers. The search for replacement drivers and the acquisition of the EV tooling is sought. Very limited production of a few pairs occurs at the end of 2000 and the early months of 2001 using existing part stocks.

May 2001 The Atlas PD-5VH (Current version of the previous K-55-V) is modified slightly and christened the K-55-X. The various components of the K-77-M tweeter are either retooled or sourced from the new owners of the tooling and assembled by a third party. This variant of the tweeter is designated the K-77-F. An entirely new one piece network, located on the woofer door, (AK-4) was created to accommodate these driver changes. Fusing is eliminated in favor of a polyswitch for tweeter protection and a trap circuit was added to tame the longstanding response peak in the middle of the woofer's pass band, resulting in an improved spectral balance. The number of variants available was reduced by the elimination of the Brown and Cane grille cloths and oil finishes.

December 2005 The Type AK-5 network was introduced to compensate for the improvement in low frequency response resulting from the addition of a horizontal wall seal to the top of the low frequency cabinet. The style "B" cabinet was discontinued by the elimination of the inset "intermediate collar" and visible "woofer top" panel in favor of a 3/8" gap between the cabinets. The long standing angle brackets, hanger bolts and wing nuts used to attach the HF and LF cabinets together were replaced with thick rubber spacers, on the LF cabinet, indexed into recesses on the HF cabinet.

April 2006
The horn portion of the K-77-F tweeter was re-tooled to include a recessed flange eliminating the need for the separate "Z" bracket and attachment rivets. This also allowed the updating of pre-Z bracket Klipschorns (prior to Feb 1,1983) to flush tweeter status without motor board modification. This variant was designated as the K-77-D.
A special limited edition Klipschorn was produced to commemorate the 60th anniversary of the company and the speaker itself. Low frequency response was enhanced with the addition of rear low frequency horn panels. This eliminated the need for a tight fit into the corner and permitted toe-in and toe- out flexibility for the first time. Additional upgrades were made to the binding posts, internal wiring, and network component specifications. Aesthetic enhancements included a Lacewood veneer finish on the LF cabinet and a high gloss Black finish on the HF cabinet. The traditional wood kick plate was replaced with a machined and anodized Aluminum version containing a Silver finish PWK logo containing a real diamond. The rear of the HF cabinet was totally enclosed with finished panels featuring display windows for a commemorative numbered plaque and the HF network. 200 pairs were produced.
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Thomas74
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Re: Klipschorn Historie

5. Feb 2014 15:07

@PeterV.
Das jetzige K-33 E hat ja eine Fiber-Composite Membran, ich kann mir nicht vorstellen daß der K33 E in den 70ern auch bereits mit diesem Material gefertigt wurde.
Kann ja sein daß der Ersteller der deutschsprachigen Historie diese Veränderung des K 33 E gemeint hatte.

Gruß
:Kaffee:
Thomas
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Re: Klipschorn Historie

5. Feb 2014 15:08

Lieber Thomas74,

ich finde es supertoll, daß Du Dir diese Mühe gemacht hast. Klasse :Bier: :Dankeschild: !

Lg Thomas
Wege entstehen dadurch, daß man Sie geht.
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Peter V.
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Re: Klipschorn Historie

5. Feb 2014 20:07

Thomas74 hat geschrieben:
@PeterV.
Das jetzige K-33 E hat ja eine Fiber-Composite Membran, ich kann mir nicht vorstellen daß der K33 E in den 70ern auch bereits mit diesem Material gefertigt wurde.
Kann ja sein daß der Ersteller der deutschsprachigen Historie diese Veränderung des K 33 E gemeint hatte.


Hallo Thomas,

Mein Ersatz K33E, den ich 1992 von Klipsch gekauft habe hatte bereits keine Membran aus Pappe mehr, sondern eine aus Faserverbund Kunststoff.

Gruß
Peter
 
Johnny Ca$h

Re: Klipschorn Historie

9. Mär 2014 21:52

@Thomas: Erstmal vielen Dank, nach genau sowas habe ich heute gesucht, fange ja leider von Null an.

Gibt es jetzt einen aktuellen Kentnissstand was es mit dem Basstreiber auf sich hat,sprich seit wann es die geänderte Version gibt, wäre für mich aktuell, mehr als interessant zu wissen.
 
Kaspie

Re: Klipschorn Historie

16. Dez 2015 19:39

Ich hole diesen Thread mal wieder hervor.
Hallo Forum,
eigentlich ist es Schade, dass nur über den Basstreiber gesprochen wurde.Die Information von Thomas74 birgt aber weit mehr Informationen, als es den ersten Anschein hat. Danke hierfür.
Late 1947-Early 1948 Seven more (S/N 14-20) were built by hand in a local cabinet shop. Paul recalls that no more than two were alike. It was during these "experiments" that the LF horn's "sinus" cavities were added to the woofer's back air chamber to maximize acoustic capacitance. Component Designations: High frequency Western Electric 713A. Woofer unknown.

The early production logs (1949) first make reference to the use of the Jensen P-15-LL woofer.

June 2nd, 1951 The first three-way Klipschorn incorporated a Jensen RP203 tweeter.

November 14th, 1961 The Atlas K-55-V Alnico magnet mid-range driver is introduced. This driver was patterned after the famous Western Electric 555-W.


Ein Klipschorn mit diesen Treibern WE713A oder Jensen RP 302 als Hochtöner, den WE555 W in den Mitten und den P15LL im Bass ist schon eine Macht. Besser geht wohl nicht ( aber auch nicht viel teurer ! ) OK, den Jensen könnte man durch einem Altec Lansing 803 ersetzen. Sollte mit etwas Glück für 5-10 t€ zu bekommen sein. Wenn nicht für zwei Seiten, dann wenigstens pro Seite ( Nur der 803!).
Der limitierende Faktor scheint mir dann das Bass- und Mitteltonhorn zu sein.
Ein WE555W sollte für ca 2-3k€ zu bekommen sein. Mono! Ohne Netzteil. Ein Paar kann dann schon einmal das 10 - 20 fache kosten
Der Jensen RP302 wird als Alternative zum WE597 angesehen. Letztere siehe WE555.

Päule hat da richtig in die Vollen gegriffen. Und man kann sehen, wie die Treiber mit der Zeit immer billiger wurden.
Hier stecken also doch so einige interessante Ding in der Auflistung. Man muss sie aber auch erkennen ;)

Der Atlas Sound PD5VH ist auch ein fantastischer Treiber. Der Feind des Guten ist aber ....?

LG
Kay
 
Lars
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Re: Klipschorn Historie

17. Dez 2015 06:23

Klipsch hat die Serie mit der Zeit ziemlich runter rationalisiert. Es muss sich halt auch noch verkaufen lassen...
Man hätte es vieleicht in verschiedenen Varianten anbieten können.
Bei den Treiber Preisen würde mich interessieren was die damals gekostet haben im Vergleich zu den heutigen
gebraucht preisen.

L.G.
 
Kaspie

Re: Klipschorn Historie

17. Dez 2015 07:15

Hallo Lars,
auf dieser Seite kannst Du einige der Treiber finden. Teilweise mit Preisen.
http://www.hifilit.com/

LG
Kay
 
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Re: Klipschorn Historie

31. Aug 2016 15:31

Mit freundlicher Genehmigung der Stereoplay Redaktion :Dankeschild: Ein Bericht über Paul Klipsch aus der Stereoplay Nr.6 Juni 1984

PAUL KLIPSCH seite1.jpg
PAUL KLIPSCH seite1.jpg (132.05 KiB) 17516 mal betrachtet


PAUL KLIPSCH seite2.jpg
PAUL KLIPSCH seite2.jpg (138.56 KiB) 17516 mal betrachtet
Gruß Björn
 
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Re: Klipschorn Historie

1. Mär 2017 11:02

Da mir die Preise für gebrauchte Eckhörner in letzter Zeit etwas hoch vorkamen.
Hier eine Information die ich aus der Audio 12/90 entnommen habe
Listenpreis damals für ein PAAR AK-3 Klipschörner : 9600 DM
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Re: Klipschorn Historie

2. Mär 2017 14:05

Puh....das war damals eine menge Geld.
Daher finde ich sind jetzt Preise zwischen 3500 und 4000 (je nach Zustand) ein guter Kurs,mehr aber nicht  :cool:

:Bier:
 
Old Shatterhand

Re: Klipschorn Historie

2. Mär 2017 18:29

Liste 9.600DM in 1990 wären heute rund 8.000€.
Eine Cornwall 3 kostete vor der Preiserhöhung: 4.200€ Liste und dann für effektiv 2.800€ zu bekommen. Das sind rund 1/3 Rabatt auf Neuware.
Wenn man jetzt Rabatte damals schon abzieht landet man bei 5.333€ für das Klipschorn AK3 als Neuware.
Da sind 3.500€ bis 4.000€ (eigentlich) eine Frechheit für 25 Jahre alte Lautsprecher.
 
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Re: Klipschorn Historie

3. Mär 2017 13:24

Für 5.300 DM hättest du damals einen ACR Bausatz bekommen aber kein Orig. Klipschorn.
Wie kann es sein das mittlerweile die Cornwall teurer verkauft werden als das K-Horn,das ist eine Frechheit  :Kotz:
Was sind denn schon 3500 € ,ein neues paar AK-5 kosten so um die 14000€  :cool:

:Bier:
 
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Thomas74
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Re: Klipschorn Historie

3. Mär 2017 13:48

Hallo Leute !
Letztenendes muß jeder für sich entscheiden wieviel er für einen gebrauchten Lautsprecher ausgeben will.
Ohne die Original Listenpreise zu kennen fällt diese Beurteilung meines Erachtens schwer. Daher habe ich den Preis für das o.g. Klipschorn hier veröffentlicht.
Alles weitere liegt im Auge des Betrachters.
Lieber Gruß
Thomas
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Old Shatterhand

Re: Klipschorn Historie

3. Mär 2017 15:55

Nicht 5.400DM sondern 5.400 wären der heutige Neupreis abzüglich Rabatt. Kleiner feiner Unterschied. ;)
Ein neues Paar AK5 kostet Liste! 14.000€ auch da bekommt man beim richtigen Händler 1/3 Nachlass.
Bzgl. Cornwall 3 und Klipschorn AK 3: Mal ein geliebtes Autobeispiel:
Eine 25 Jahre alte S-Klasse kostet heute auch weniger als eine neue E-Klasse mit Garantie.
 
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Thomas74
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Re: Klipschorn Historie

31. Mai 2018 13:09

Eine schöne Rückenansicht eines 1961er Klipschorns mit Holz-Mitteltonhorn ..
jensen.jpg


Und eine Detailaufnahme des Typenschildes des hölzernen  K5J Mitteltonhorns:
midrange.jpg
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Ulthom
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Re: Klipschorn Historie

29. Apr 2019 19:22

Thomas74 hat geschrieben:
Eine schöne Rückenansicht eines 1961er Klipschorns mit Holz-Mitteltonhorn ..
jensen.jpg

Und eine Detailaufnahme des Typenschildes des hölzernen  K5J Mitteltonhorns:
midrange.jpg


Hallo,
Grade erst entdeckt, Super Bild, Habe ja schon viele im Netz gefunden, aber so sauber wie dieses noch nicht. Ach ja, an alle die Holzhörner in den Achtzigern für revolutionär gehalten haben einen schönen
Gruß Ulrich
 
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Thomas74
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Re: Klipschorn Historie

15. Jan 2021 14:01

Hallo,
die Beiträge zum Jubilee Horn habe ich hierhin verschoben :
Jubilee Horn - Paul's-Reference Hifi-Forum (pauls-reference.de)
Ansonsten bitte ich Kabeldiskussionen woanders zu führen, hier gehts um die Klipschorn Historie.

Danke
Grüße
Thomas
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Ulthom
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Re: Klipschorn Historie

15. Jan 2021 17:27

Guten Abend,
Ich dachte das mit der Jubilee gehört als Entwicklungsschritt hierher, stimmt schon ein eigener Thread ist  besser.
Aber 75 Jahre Klipsch ist eine Marke die in der Historie gewürdigt werden sollte.
Gruß Ulrich
 
Ulthom
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Re: Klipschorn Historie

12. Okt 2021 18:17

Guten Abend,
Es gibt ein Geburtstagsklipschorn zum 75 zigsten.
 Begeisterung pur auf diesem Video: https://youtu.be/l0vDOJg1l2g
Gruß Ulrich

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