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Tischi
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Re: Besessen von einem dreckig klingenden Pentoden Amp-Selbstbau

21. Jan 2019 17:16

Ein wenig gebohrt und gefeilt...

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Thomas74
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Re: Besessen von einem dreckig klingenden Pentoden Amp-Selbstbau

22. Jan 2019 13:52

Jetzt mal ehrlich wie soll den dieses schöne von kundiger Hand in Suisse gebaute Prachststück denn noch "dreckig" klingen ? :lol:
Vielen Dank für Deinen Entstehungsbericht Simon.
:cola:
Thoma
Ich MEINTE zu hören ....
 
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Tischi
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Re: Besessen von einem dreckig klingenden Pentoden Amp-Selbstbau

22. Jan 2019 22:39

Keine Ahnung, wie der klingen wird....

So langsam siehts wie eine Endstufe aus. Jetzt fehlt hauptsächlich nur noch eine Menge Kupfer und Eisen....

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Re: Besessen von einem dreckig klingenden Pentoden Amp-Selbstbau

26. Jan 2019 12:42

Ich muss das Netzteil leider nochmals überarbeiten, da es nicht ganz so funktioniert wie gedacht. Immerhin aber funktioniert der Rest (für mich persönlich) ganz gut.

Der Frequenzgang (1W @ 8Ohm) sieht ganz passabel aus, die obere -3dB-Grenzfrequenz bei ~100kHz. Die Messung beginnt bei 20Hz. Die 180° Phasendrehung sind messtechnisch bedingt.

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Klirrfaktor rudimentär bestimmt < 0.15% bei 1kHz / 1W @ 8Ohm, < 1.7% bei 1kHz / 10W @ 8 Ohm, Pmax ~15W.

Man darf nicht vergessen, dass keine Über-Alles-Gegenkopplung vorhanden ist.
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Re: Besessen von einem dreckig klingenden Pentoden Amp-Selbstbau

26. Jan 2019 20:06

Tischi hat geschrieben:
Ich muss das Netzteil leider nochmals überarbeiten, da es nicht ganz so funktioniert wie gedacht. Immerhin aber funktioniert der Rest (für mich persönlich) ganz gut.

Der Frequenzgang (1W @ 8Ohm) sieht ganz passabel aus, die obere -3dB-Grenzfrequenz bei ~100kHz. Die Messung beginnt bei 20Hz. Die 180° Phasendrehung sind messtechnisch bedingt.

Bild

Klirrfaktor rudimentär bestimmt < 0.15% bei 1kHz / 1W @ 8Ohm, < 1.7% bei 1kHz / 10W @ 8 Ohm, Pmax ~15W.

Man darf nicht vergessen, dass keine Über-Alles-Gegenkopplung vorhanden ist.

Sieht ja hervorragend aus, Deine Übertrager sind Spitze!

Gruß, Peter
 
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Tischi
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Re: Besessen von einem dreckig klingenden Pentoden Amp-Selbstbau

31. Jan 2019 17:02

Zwischenzeitlich habe ich das Netzteil umkonstruiert, die neue Leiterplatte geht in die Fertigung. Ich denke, dass ich sie übernächste Woche in Empfang nehmen und anschliessend bestücken kann...
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Re: Besessen von einem dreckig klingenden Pentoden Amp-Selbstbau

Heute 10:51

Seit dieser Nacht im Wohnzimmer, zum ersten Mal an "richtigen" Lautsprechern:

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Zuerst dachte ich, eine der Sicherungen hätte den Einschaltmoment nicht überlebt. Kein noch so leises Einschaltgeräusch aus den LS, absolut kein Brummen, gar nichts. Aber dann kam Musik, in den Stunden nach Mitternacht natürlich nicht allzu laut.
Das (rote) Zierblech fehlt natürlich noch, aber sonst bin ich recht zufrieden. Eine Klangbeschreibung lasse ich vorerst mal weg, wäre sowieso nicht objektiv, mir scheint er aber recht satt zu klingen.
Die weiter oben angegebenen Klirrwerte müssten noch um ein gutes Stück nach unten korrigiert werden, nachdem ich auch mal eine FFT vom Eingangssignal (oder Funktionsgeneratorausgang) gemacht habe... aber das hole ich später mal nach. Heute um ~1 Uhr war mir nicht mehr nach Messungen.

Noch ein paar Betriebswerte der Endröhren: Ua ~400V (ungeregelt, nur CRC geglättet, ohne L), Ug2 ~90V (geregelt über eine EL84 plus CRC pro Kanal), Ia0 ~84mA (ja, die Röhren arbeiten ordentlich), Ra 2.5k. Die EL519 konnte ich irgendwie nur bei relativ tiefer Schirmgitterspannung ordentlich aussteuern, sobald die Anodenspannung bei Aussteuerung unter die Schirmgitterspannung fällt, steigt dieser massiv an. Die EL519 ist ausserordentlich empfindlich am Schirmgitter.
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Re: Besessen von einem dreckig klingenden Pentoden Amp-Selbstbau

Heute 18:24

viel spass mit und freude an dem geraet. erneut:  :Respekt:
die arbeit eines wahren profis!   :Knienieder:
gruss bucky
...and DON`T FORGET TO BOOGIE!
:Peace:
 
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Re: Besessen von einem dreckig klingenden Pentoden Amp-Selbstbau

Heute 18:46

Ach komm, übertreibs nicht :Bier:
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Re: Besessen von einem dreckig klingenden Pentoden Amp-Selbstbau

Heute 21:51

Tischi hat geschrieben:
Noch ein paar Betriebswerte der Endröhren: Ua ~400V (ungeregelt, nur CRC geglättet, ohne L), Ug2 ~90V (geregelt über eine EL84 plus CRC pro Kanal), Ia0 ~84mA (ja, die Röhren arbeiten ordentlich), Ra 2.5k. Die EL519 konnte ich irgendwie nur bei relativ tiefer Schirmgitterspannung ordentlich aussteuern, sobald die Anodenspannung bei Aussteuerung unter die Schirmgitterspannung fällt, steigt dieser massiv an. Die EL519 ist ausserordentlich empfindlich am Schirmgitter.

Das ist bei Tetroden grundsätzlich so. 
Sobald die Anodenrestspannung die Höhe der Schirmgitterspannung erreicht übernimmt ja das Schirmgitter quasi die Funktion der Anode und die g2 Verlustleistung steigt stark an.
Die EL/PL 519 hatte ich meist an 600-900V Anodenspannnung mit 170V Schirmgitterspannung betrieben.

Gruß
Peter
 
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Re: Besessen von einem dreckig klingenden Pentoden Amp-Selbstbau

Heute 22:32

Ja schon klar, aber eine EL519 verhält sich bezüglich g2 ganz anders als z.B. eine KT88...

Mittlerweile habe ich mir ein paar Alben hereingezogen. Bin glücklich und zufrieden, mehr kann ich im Moment nicht sagen.
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