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Tischi
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Tischi dreht durch

5. Feb 2018 10:57

Noch nicht mal mit dem aktuellen Projekt fertig, da hat sich schon wieder ein Floh in Tischis Hirnwindungen verbissen:

Etwas, was mit relativ wenig Aufwand 250 oder sogar noch etwas mehr echte Röhrenwatt pro Kanal erzeugen kann. In der Simulation funktionierts ganz gut.
Aber wer möchte schon sowas? :mrgreen2:
„Ein kluger Mann widerspricht nie einer Frau. Er wartet, bis sie es selbst tut.“ (Humphrey Bogart)
 
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Thomas74
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Re: Tischi dreht durch

5. Feb 2018 11:20

Mutierst Du jetzt zum Elon Musk des Forums ? Wir wollen Resultate !  :lol2:
"Any way you want it - That's the way you need it"
 
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Tischi
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Re: Tischi dreht durch

5. Feb 2018 11:45

Mit einem Unterschied: dem Musk werfen die Leute nur schon beim kleinsten Muckser ihr Geld hinterher...  :lol2:
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Peter V.
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Re: Tischi dreht durch

5. Feb 2018 23:31

Tischi hat geschrieben:
Noch nicht mal mit dem aktuellen Projekt fertig, da hat sich schon wieder ein Floh in Tischis Hirnwindungen verbissen:

Etwas, was mit relativ wenig Aufwand 250 oder sogar noch etwas mehr echte Röhrenwatt pro Kanal erzeugen kann. In der Simulation funktionierts ganz gut.

Ist kein großes Problem mit den richtigen Röhren.
Falsche Röhrenwatt kenne ich bisher allerdings noch nicht und befasse mich seit über 60 Jahren mit Röhrenverstärkern.

Gruß, Peter
 
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Tischi
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Re: Tischi dreht durch

6. Feb 2018 07:55

Peter V. hat geschrieben:
Ist kein großes Problem mit den richtigen Röhren.
Falsche Röhrenwatt kenne ich bisher allerdings noch nicht und befasse mich seit über 60 Jahren mit Röhrenverstärkern.

Gruß, Peter

Logisch ist das kein grosses Problem :roll:
Aus einem Hybridverstärker z.B. sind sie nur "halbecht".... aber wenn man es genau nimmt, gibt es überhaupt keine unechten Watt, sondern höchstens falsche Wattangaben... ich nehme an, das war schon vor 60 Jahren so...
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Peter V.
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Re: Tischi dreht durch

6. Feb 2018 15:01

Tischi hat geschrieben:
Peter V. hat geschrieben:
Ist kein großes Problem mit den richtigen Röhren.
Falsche Röhrenwatt kenne ich bisher allerdings noch nicht und befasse mich seit über 60 Jahren mit Röhrenverstärkern.

Gruß, Peter

Logisch ist das kein grosses Problem :roll:
Aus einem Hybridverstärker z.B. sind sie nur "halbecht".... 

Das musst Du mal näher erklären. Benutzt Du an Hybrid Verstärkern eine andere Messmethode?
 
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Hornvirus
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Re: Tischi dreht durch

6. Feb 2018 15:25

Peter hat geschrieben:
Das musst Du mal näher erklären. Benutzt Du an Hybrid Verstärkern eine andere Messmethode?

...wenn ich als Laie hier so mitlese, denke ich mir dass Tischi das nicht wissenschaftlich gemeint hat.
Eher in dem Sinne, dass beim Hybrid-Verstärker die Wattleistung quasi nur halb von den Röhren kommt,
währen sie bei einem reinen Röhrenverstärker nur von den Röhren geliefert wird.
Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.
 
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Tischi
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Re: Tischi dreht durch

6. Feb 2018 15:34

Genau so, und damit jetzt unser Peter V. nicht auch noch das "halb" zerpflückt, will ich an dieser Stelle erwähnen, dass auch das nicht als exakt und technisch korrekt zu verstehen ist :roll:

Edit: Manchmal finde ich diese stoische Ernsthaftigkeit schon beinahe wieder komisch. Sitzen vier Buchhalter am Stammtisch, da sagt der eine....



...ach, lassen wirs :mrgreen2:
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Peter V.
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Re: Tischi dreht durch

7. Feb 2018 11:10

Hornvirus hat geschrieben:
Peter hat geschrieben:
Das musst Du mal näher erklären. Benutzt Du an Hybrid Verstärkern eine andere Messmethode?

...wenn ich als Laie hier so mitlese, denke ich mir dass Tischi das nicht wissenschaftlich gemeint hat.
Eher in dem Sinne, dass beim Hybrid-Verstärker die Wattleistung quasi nur halb von den Röhren kommt,
währen sie bei einem reinen Röhrenverstärker nur von den Röhren geliefert wird.
Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

Hybridverstärker sind halt gemischt bestückt. Entweder Röhren in der Vorstufe und Halbleiter in der Endstufe oder umgekehrt.
Die Leistung wird dabei also entweder von Röhren oder von Halbleitern produziert, alle aktiven Bauteile ausserhalb der eigentlichen Endstufe tragen nichts zur Verstärkerleistung bei, die machen nur Spannungsverstärkung.
Gruß, Peter
 
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Briefkastenopa
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Re: Tischi dreht durch

10. Feb 2018 17:08

Es gab (und gibt) solche Röhrenmonster durchaus. Abgesehen von einigen skrupellosen Bastlern hier mal ein schönes Beispiel einer fetten Röhrenendstufe:

Philips

Der "Habenwollen-Reflex" ist natürlich enorm - aber auch hier gilt: wer will sowas ?
(OK, Aktionäre der E-Werke ausgenommen...)

Trotzdem schön anzusehen.
AMP: SMSL SA98 "etwas" modifiziert...
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Peter V.
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Re: Tischi dreht durch

11. Feb 2018 23:13

Briefkastenopa hat geschrieben:
Es gab (und gibt) solche Röhrenmonster durchaus. Abgesehen von einigen skrupellosen Bastlern hier mal ein schönes Beispiel einer fetten Röhrenendstufe:

Philips

Der "Habenwollen-Reflex" ist natürlich enorm - aber auch hier gilt: wer will sowas ?
(OK, Aktionäre der E-Werke ausgenommen...)

Trotzdem schön anzusehen.

Gerade im Winter ideal!
Gruß,Peter
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Briefkastenopa
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Re: Tischi dreht durch

13. Feb 2018 18:26

Stimmt, im Winter definitiv von Vorteil...aber im Sommer ?

Allein die Hg-Dampfgleichrichter sind eine Augenweide.

btw: bin mir nicht ganz sicher - ist das nicht eine russische Senderöhre (habe die mal vor langer Zeit gesehen, aber den Name vergessen...)


LG
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Peter V.
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Re: Tischi dreht durch

13. Feb 2018 22:27

Briefkastenopa hat geschrieben:
Stimmt, im Winter definitiv von Vorteil...aber im Sommer ?

Allein die Hg-Dampfgleichrichter sind eine Augenweide.

btw: bin mir nicht ganz sicher - ist das nicht eine russische Senderöhre (habe die mal vor langer Zeit gesehen, aber den Name vergessen...)


Ist eine amerikanische Senderöhre, die 833A Datenblatt. Du meinst eventuell die russische GU81, das ist aber eine Pentode.
Wird mittlerweile auch von den Chinesen in guter Qualität gebaut.

Gruß, Peter
 
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Briefkastenopa
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Re: Tischi dreht durch

15. Feb 2018 11:14

Danke Peter für die Info

Ja, das war sie wahrscheinlich, die GU81...

Ich hatte vor Urzeiten einmal so eine kurzwellen-PA mit 2 solcher Röhren in Aktion gesehen... das war schon beeindruckend.

Für Audioanwendung finde ich das ein wenig oversized, denn ich persönlich brauche solche Ausgangsleistungen nicht. Weder im Funk noch im Audiobereich.
Als Bastelobjekt ist das natürlich ein anspruchsvolles Vorhaben. Allein die 3kV Anodenspannung würden mich schon daran hindern, sowas zu bauen.
(btw: ich kam beim Messen einmal mit dem Handrücken an die Anode eines He-Ne Lasers mit 4 kV und 15 mA - das hat mir schon den Feierabend versaut...bei 3 kV und bis 500 mA sollte man schon wissen, was man macht)

@ Tischi: wie geht's weiter ?
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Peter V.
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Re: Tischi dreht durch

15. Feb 2018 13:35

Briefkastenopa hat geschrieben:
Danke Peter für die Info

Ja, das war sie wahrscheinlich, die GU81...

Ich hatte vor Urzeiten einmal so eine kurzwellen-PA mit 2 solcher Röhren in Aktion gesehen... das war schon beeindruckend.

Für Audioanwendung finde ich das ein wenig oversized, denn ich persönlich brauche solche Ausgangsleistungen nicht. Weder im Funk noch im Audiobereich.
Als Bastelobjekt ist das natürlich ein anspruchsvolles Vorhaben. Allein die 3kV Anodenspannung würden mich schon daran hindern, sowas zu bauen.


Die 833A laufen mit 1200V Anodenspannung im A-Betrieb und machen 100W / Kanal.

Gruß, Peter
 
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Briefkastenopa
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Re: Tischi dreht durch

18. Feb 2018 21:53

Ja, im A-Betrieb...

Damals hatte der Funkamateur zwei russische Röhren - vermutlich die GU81 und vermutlich im Gegentakt AB - in einer Kurzwellen-Endstufe am laufen. Ich kann mich noch an Wortfetzen erinnern, in dem von "locker über ein Kilowatt" die Rede war. Betriebsart war J3E (SSB).

Aber das war vor über 27 Jahren und ich hatte nur 2-3 Minuten Zeit zum zuschauen. Beeindruckend war es trotzdem...
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