thomas1960
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Vincent SA-31, SA-31mk, SA-32, SA-T7

31. Mai 2020 16:27

Ganz ohne Röhre ist irgendwie - auch wieder nix.
Irgendwas ist immer  :Unschuldig: .

Das erneute Schlüsselerlebnis hatten drei Forenkollegen (Jungs, Ihr dürft euch gerne outen :winke:), als ein Accuphase E-350 nur mal versuchsweise gegen einen älteren Vincent SA-31mk mit nicht mehr erhältlichen Monoblöckchen an seinen Selbstbau-Hörnern getauscht wurden.
https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=&ved=2ahUKEwj695D_pt7pAhXR2aQKHcS0AcEQFjAAegQIARAB&url=https%3A%2F%2Fwww.vincent-tac.de%2Fprodukte-nach-typ%2Fvorstufen%2Fsa-31mk.html&usg=AOvVaw0rpOLTx7ayJKykWXtIyZRA

Der E-350 des Kollegen und auch meiner ist Geschichte... . 
Diese irre Klangentfaltung, KLANGFARBEN, Bühne - einfach alles: der Japaner klang schon erschreckend nüchtern dagegen.

Meine geliebte Yamaha C4 braucht irgendwann mal eine kleine Revision - und schwups: 
als Lückenbüßer gedacht fiel mir eine SA-31 ohne MK in die Hände. Kein Phono, kein Kh, aber Klangregler  :lol: .

Dieses kleine Kistchen bereitet mir an den KH420 und den Linton (immer wieder: ja!) so sehr große Freude, daß ich mir den nagelneuen SA-32 zum Test und Vergleich kommen ließ.
Das habe ich beim Anbieter auch genau so formuliert.
Der SA-32 ist für 998€ schon eine echte Steigerung in...- fast allem. 
https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=&ved=2ahUKEwjez_nfpt7pAhUSCuwKHX7HAPMQFjABegQIAxAB&url=https%3A%2F%2Fwww.vincent-tac.de%2Fprodukte-nach-typ%2Fvorstufen%2Fsa-32.html&usg=AOvVaw0VKXKvgwIt1KztyfvtH4bE

Deutlich mehr Auflösung, Druck, Bühne, mMn ein richtiger Rock’n’Roller, aber dadurch nicht so relaxed wie das kleine ältere Ding. Jetzt noch einen Tick mehr Röhre  *Egypt* - das wäre fein.

Und solch ein Teil hole ich am Dienstag in Troisdorf ab: 8 Tubes inside.
Sogar ein DAC ist an Bord.
https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=&ved=2ahUKEwj6rZ3wpt7pAhUBy6QKHYinAAAQFjAAegQIAhAB&url=https%3A%2F%2Fwww.vincent-tac.de%2Fprodukte-nach-typ%2Fvorstufen%2Fsa-t7.html&usg=AOvVaw3eyfNhzKNQqJw1fpsrrQtz

Noch etwas Futter:
https://www.vincent-tac.de/fileadmin/pdf/Tests/deutsch/Test_D_SA-T7_SP-T700_HiFi-Stars.pdf
https://www.vincent-tac.de/fileadmin/pdf/Tests/deutsch/Test_D_ifn-Vincent_SA-T7T700.pdf

Es wird Zeit, daß sich der harte Kern mal wieder treffen möge...  :Bier: .
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Re: Vincent SA-31, SA-31mk, SA-32, SA-T7

31. Mai 2020 20:27

Auch wenn es vielleicht etwas ketzerisch klingen mag...hättest Du Deinem Octave mal einen anderen Satz
Vorverstärker-Röhren gegönnt hättest Du das da auch haben können. Für deutlich weniger Geld und Aufwand ;)
Einfach mal bei btb angerufen, Problematik und gewünschtes klangliches Ziel geäußert,
da hättest Du sicher einen passenden Röhrensatz empfohlen bekommen.
Ich wurde dort damals auch sehr kompetent und vor allem zielführend beraten bei meiner Suche nach einem
anderen Röhrensatz für meinen Mac :cool:

Viele Grüße
René
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thomas1960
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Re: Vincent SA-31, SA-31mk, SA-32, SA-T7

1. Jun 2020 09:29

Lieber René,

natürlich darfst Du ketzern. 
Seit ich den alten Yamahas verfallen bin, habe ich Freude an ggf. sanfter Klangregelung statt Tuberolling  :lol: gefunden. Ich weiß, das ist nicht vergleichbar. Ein kleiner Dreh nach rechts - und schon klingt es frischer.
Und die haben die Vincents, wie auch dein Mäc, alle - Octave nie... .
Vom monetären Aufwand her ist es nahezu gleich, die Vincent ist sogar preiswerter. 
Die steht zudem in Troisdorf und bietet Gelegenheit, zwei liebe Forenfreunde zu besuchen.
Hörst Du immer Flat?

Lg Thomas
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Re: Vincent SA-31, SA-31mk, SA-32, SA-T7

1. Jun 2020 11:40

Klangregler...das ist so wie eine Lesebrille vom Ständer im Kassenbereich im Supermarkt zu kaufen. Natürlich sieht man damit schärfer, aber kann es wirklich den Gang zum Optiker ersetzen?!?

Gruß Robert
 
thomas1960
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Re: Vincent SA-31, SA-31mk, SA-32, SA-T7

1. Jun 2020 14:56

Robert hat geschrieben:
Klangregler...das ist so wie eine Lesebrille vom Ständer im Kassenbereich im Supermarkt zu kaufen. Natürlich sieht man damit schärfer, aber kann es wirklich den Gang zum Optiker ersetzen?!?

Lieber Robert, diesen Vergleich sehe ich überhaupt nicht, das ist doch jetzt schräg.
Wenn dies eine Brille wäre, wo an zwei Stellrädchen Schärfe, Augenabstand etc. ohne Studium leicht einstellbar wäre hätten Optiker ein Problem. So nicht, von der Designfrage ganz zu schweigen  ;) .

Andere habe Accourate, Trinnov, messen und tun, bis der Frequenzgang möglichst „Flat“ ist, passen den Raum an etc. und es klingt trotzdem langweilig, das habe ich alles schon hören dürfen. Der Vergleich passt natürlich ebenfalls nicht.

Eher ein „adaptives Fahrwerk“ - das passt für mich viel besser. So einstellen, wie es mein Genuss und die Hörsituation erfordert statt z.B. mit einem festen Fucking Sportfahrwerk über Kopfsteinpflaster zu hoppeln.
Ich finde es lustig, wenn diese Poser-Affen in ihren fetten Kisten hin und her fallen und durchgerüttelt werden.

Vielleicht gründen wir einen Thread „Klangregelung ja oder nein?“ ?
Da könnten sich die Forenmitglieder so richtig fetzen  :Crazylol: !
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Re: Vincent SA-31, SA-31mk, SA-32, SA-T7

1. Jun 2020 15:18

thomas1960 hat geschrieben:
Lieber René,

natürlich darfst Du ketzern. 
Seit ich den alten Yamahas verfallen bin, habe ich Freude an ggf. sanfter Klangregelung statt Tuberolling  :lol: gefunden. Ich weiß, das ist nicht vergleichbar. Ein kleiner Dreh nach rechts - und schon klingt es frischer.
Und die haben die Vincents, wie auch dein Mäc, alle - Octave nie... .
Vom monetären Aufwand her ist es nahezu gleich, die Vincent ist sogar preiswerter. 
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Hörst Du immer Flat?

Lg Thomas

Tatsächlich hat mein Mac sogar eine Klangregelung :D
Allerdings habe ich sie aber deaktiviert. Und mit der ausgetauschten Röhre habe ich in der Tat auch keinerlei Bedürfnis diese wieder
zu aktivieren und zu nutzen. Die Röhre passt tatsächlich wie die berühmte Faust auf´s Auge :lol: :Bier:
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Re: Vincent SA-31, SA-31mk, SA-32, SA-T7

1. Jun 2020 18:15

Mir geht es ja insbesondere darum: Bei der Klangregelung kannst du leider nicht einstellen bei welcher Frequenz sie greift - bei dem Vincent finde ich diese Information auf die Schnelle nicht mal.

Natürlich kannst du damit noch etwas Frische oder Bass in den Klang zaubern - aber ich halte es schon für sinnvoll genau zu definieren, an welcher Stelle diese Regelung wirken soll.

Gruß Robert
 
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Re: Vincent SA-31, SA-31mk, SA-32, SA-T7

1. Jun 2020 23:36

Robert schrieb:
[color=#303030]Mir geht es ja insbesondere darum: Bei der Klangregelung kannst du leider nicht einstellen bei welcher Frequenz sie greift - bei dem Vincent finde ich diese Information auf die Schnelle nicht mal.[/color]

[color=#303030][size=100]Natürlich kannst du damit noch etwas Frische oder Bass in den Klang zaubern - aber ich halte es schon für sinnvoll genau zu definieren, an welcher Stelle diese Regelung wirken soll.[/size][/color]

[color=#303030]Gruß Robert[/color]

Hallo Robert,
ich denke, Thomas geht es nicht um Definition, sondern schlicht um Emotion - wenn die sich einstellt, ist Definition etwas für "Messfetischisten" ;)
Wie ließe sich sonst erklären, dass z.B. Röhrenpre´s den Transistorpre´s vorgezogen werden, obwohl letztere in der Regel deutlich bessere Messwerte aufweisen.
Selbst du bist ja mittlerweile soweit, Röhrenpre´s den Vorzug zu geben, oder sie zumindest in Betracht zu ziehen, trotz schlechterer Messwerte.

Aber jetzt speziell zur Klangregelung:
Was ist schlecht daran, wenn ich den Klang durch Klangregler meinem Gehör, bzw. meinen Hörgewohnheiten, meinem Raum oder z.B. zu hell abgestimmten Verstärkern/Lautsprechern anpasse?
Sicher wäre es optimal, meine Komponenten entsprechend zu wählen, oder den Raum entsprechend zu optimieren, aber wer will oder kann jeweils diesen finanziellen Aufwand und evtl. optisch notwendige und einschneidende Veränderungen auf sich nehmen, insbesondere, wenn man zur Miete wohnt u./od. häufiger umziehen muss?
Ich denke, da sind Klangregler doch ein probates und preisgünstiges Mittel zum Zweck, wenn mein Hörgenuss dadurch äußerst unkompliziert und variabel gesteigert werden kann.

Gruß
Josef
Zuletzt geändert von Hornvirus am 1. Jun 2020 23:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Vincent SA-31, SA-31mk, SA-32, SA-T7

1. Jun 2020 23:45

Jein - das ist nicht mein Punkt.

Mir geht es darum, dass ich wenn ich Klangregler verwende dann doch solche nehmen würde, die feinfühliger anpassbar sind. Thomas hat ja den ADI-2 DAC im Einsatz mit der Option parametrische EQs zu setzen - das würde ich hier vorziehen.

Zum Thema Röhren: Ja - ich betreibe auch am liebsten auch Röhrengeräte da sie mir vom Klang einfach mehr zusagen bzw. mich emotional anders abholen. Ich kann Thomas in diesem Punkt daher voll verstehen. Auch gerade in der Kombination mit seinen aktiven Lautsprechern. Beim Phono Pres und DAC setze ich übrigens ebenfalls auf Röhre. Mein Klangregler sitzt seit der Aktivierung ja letztlich direkt im Lautsprecher - da kann man sich unterschiedliche Setups anlegen und nach Lust und Laune umschalten.

Und: Ich höre selbst absolut nicht FLAT. Mir gefällt es persönlich einfach etwas lebendiger besser - ich versuche aber zumindest einen ausgewogenen Frequenzgang hin zu bekommen.

Gruß Robert
 
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Re: Vincent SA-31, SA-31mk, SA-32, SA-T7

2. Jun 2020 00:11

Thomas1960 schrieb:
Das erneute Schlüsselerlebnis hatten drei Forenkollegen (Jungs, Ihr dürft euch gerne outen
), als ein Accuphase E-350 nur mal versuchsweise gegen einen älterenVincentSA-31mk mit nicht mehr erhältlichen Monoblöckchen an seinen Selbstbau-Hörnern getauscht wurden.

… Dann oute ich mich mal...
ja da waren letztes Jahr noch vor Corona-Zeiten die beiden Thomas-e bei mir, wie schon in einem anderen Beitrag kurz angeklungen, und daraus ist eine Umgestaltung durch gemeinsame Hörerfahrung/-erkenntnis insofern entstanden, dass die Vincent SA 31mk in Verbindung mit den Ziefle-Endstufen Maestro A1 an meinen "Bulldoggen" = Kugelwellenhorn-Lsp mit mittlerweile 15 Zoll PHL-Bass-Membranen - eine durchaus stimmige Kombination darstellten, die der Accuphase E350 in dieser Form an den Lsp nicht bieten konnte.
Unser Thomas74 hatte die geniale Idee, diese Vor-/Endstufenkombi mal an den Bulldoggen laufen zu lassen, die vorher meine kleinen Tannoy-Lsp befeuerten.
An anderer Stelle mehr dazu, bzw. die Fortsetzung/Erweiterung der Kombi bis zum aktuellen Stand.
Viele Grüße
Josef
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Re: Vincent SA-31, SA-31mk, SA-32, SA-T7

3. Jun 2020 09:08

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Re: Vincent SA-31, SA-31mk, SA-32, SA-T7

3. Jun 2020 09:19

Sieht spannend aus! Ich bin gespannt!

Gruß Robert
 
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Re: Vincent SA-31, SA-31mk, SA-32, SA-T7

3. Jun 2020 10:31

Hallo,

die Vincent SA-T7 spielt.
Bei unserem Bodi gestern an seinen RF7 II angespielt hat es nach ca. 15 Minuten auf dem rechten Kanal gelegentlich angefangen gar nicht so leise unregelmäßig zu spratzeln. Wir haben alles Mögliche versucht, es ist geblieben.
Danach haben wir wieder seinen Pre dran. Kein knacken - aber mMn deutlich weniger Auflösung und Bühne.

Egal.
Seit 1,5 Stunden spielt das Gerät bei mir, gespeist von meinem Hoerwege-modifizierten C565BEE (habe ich so gekauft, nix Hai-End...) einwandfrei.
Und - sagenhaft. Die T7 drückt und löst derartig an meinen KH420 auf, daß ich nahezu erstmalig Höhen und Bässe etwas absenken wollte und dies auch getan habe. Bisher waren alle Schalter „hoch“.
Ich hatte schon u.a. Octave HP300, 500MK3, einen 6000€ Pre von MFE auf Probe 
(der auch sehr gut war, aber für das Geld nicht gut genug für mich).

Ich muss sagen - die Anfangsbegeisterung von etwas Neuem ist ja klar und wird sich noch etwas legen -
die T7 holt mich in Verbindung mit den KH420 an einer Stelle ab, was die anderen Pres so in Erinnerung nicht geschafft haben.
Auf größeres Tuberolling habe ich bei diesen allerdings dabei verzichtet.

Einziger bisher erkannter Schönheitsfehler:
wenn ich die „Tone“ - Taste drücke (Klangregelung ein/aus) knackt es in den Lautsprechern, das ist nicht so schön.
Robert, jetzt bis Du dran  :Crazylol: . Sie bleibt übrigens derzeit...- AUS  ;) .
Leises Rauschen ist ab 30cm wirklich nicht mehr zu hören, klasse.

Lg Thomas
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Re: Vincent SA-31, SA-31mk, SA-32, SA-T7

3. Jun 2020 11:17

Das Knacken beim drücken des "Tone"-Schalters kann ggf durch eine Rückkopplung in das Stromnetz kommen,
heißt es muss sich nicht zwangsläufig über die Signalkabel an die KH420 übertragen.
Das ist ähnlich wie beim Anspringen des Kühlschranks in der Küche oder dem an und aus schalten der 
Abzugshaube...Lichtschalter können sowas auch auslösen.
Hintergrund ist der beim schalten entstehende Schaltimpuls der dann nicht ausreichend aus der Versorgungs-Spannung herausfiltriert wird
durch die Geräte internen verbauten Filter und/oder Siebkondensatoren.

Ist das Spratzeln denn bei Dir auch zu hören an den KH?
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Re: Vincent SA-31, SA-31mk, SA-32, SA-T7

3. Jun 2020 11:49

Hallo René,

der T7 spielt nun seit drei Stunden störungsfrei und zu meiner Freude  :D  :Blumen: .
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Robert
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Re: Vincent SA-31, SA-31mk, SA-32, SA-T7

3. Jun 2020 11:58

thomas1960 hat geschrieben:
Einziger bisher erkannter Schönheitsfehler:
wenn ich die „Tone“ - Taste drücke (Klangregelung ein/aus) knackt es in den Lautsprechern, das ist nicht so schön.
Robert, jetzt bis Du dran  :Crazylol: . Sie bleibt übrigens derzeit...- AUS  ;) .
Leises Rauschen ist ab 30cm wirklich nicht mehr zu hören, klasse.

Lg Thomas

Das mit dem Knacken ist vermutlich schaltungsbedingt. Das fände ich persönlich OK. Ansonsten klingt das beschriebene doch sehr gut!
Noch mal zu den Klangreglern: Ich benutze sie ja grundsätzlich auch! Also bitte nicht falsch verstehen - ich halte Klangregler für durchaus sinnvoll. Für mich ist man mit den 2 Reglern am Gerät ohne weitere Einstellmöglichkeiten aber schon arg limitiert - da würde ich das in deiner Kombination eher über den ADI-DAC regeln - alternativ halt mit einem EQ. Wenn es natürlich auch so gut passt ist es natürlich auch super! Da ist jeder Raum letztlich anders. Bei mir muss ich schon etwas Pegel im Bass absenken, sonst schmiert der mir die Mitten etwas zu.
Gruß Robert
 
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Re: Vincent SA-31, SA-31mk, SA-32, SA-T7

3. Jun 2020 13:38

Robert hat geschrieben:
Noch mal zu den Klangreglern: Ich benutze sie ja grundsätzlich auch!

Das freut mich zu lesen  :lol: . Da können wir schon mal Einigkeit walten lassen.
Ja - Du machst das höchst feinfühlig mittels Software I-Pad (oder?), mit dem Adidac ist das auch möglich.
Du kennst meine Lust auf PC, Streaming (übrigens extrem die Umwelt belastend  :Ansage:) etc. Da fehlt mir die richtige Denkweise.
Mein Kram funktioniert auch, wenn das WLAN knallt. Das ist nicht mein Geschäft, gerade gestern bei Bodi (Sorry, mein Lieber) erlebt.

Ich höre meine Sachen tatsächlich meistens Flat   :lol: . Die drei vorhandenen Setups stellen mich so tatsächlich sehr zufrieden.
Wenn einmal eine Aufnahme nicht passt, drehe ich an einem Knopp und schon passt es für mich.

Mittwochs ist ja bei mir meistens Hausputz.
Im Moment knallen hier die Tricolore, gespeist von komplett NAD, ordentlich durch den ersten Stock. Richtig geil. Da möchte ich tatsächlich nichts groß ändern. Na klar geht es besser und teurer - Accuphase fand ich unbegreiflicher Weise in Summe NICHT besser... .
Nachher stimmen sich die KH420 gegen den Staubsauger ein, und wenn’s richtig „schön“ werden soll, lasse ich die Lintons an der alten Yamaha M4 DAZU leise eingepegelt mitlaufen. Richtig gelesen. Da brauche ich kein Trinaural.
Die C4 soll demnächst mal in die Revision und dann gibts - ernsthaft - Shootout C4 vs T7, so der Plan.
Die T7 klingt zweifellos sauberer etc, in der alten C4 ist so viel drin... . Keine leichte Entscheidung.

Lg Thomas
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Re: Vincent SA-31, SA-31mk, SA-32, SA-T7

3. Jun 2020 21:09

Hi Thomas,

ich mache das bei mir ja direkt im Aktivmodul der Lautsprecher. Also via Rechner Setup einstellen und dann kannst du diese auf dem Aktivmodul abspeichern. Hinten kann man diese dann via Touchscreen auswählen.

Dazu braucht man natürlich weder Internet noch WiFi. Als Quelle laufen bei mir dann analog Vinyl, Musik von der NAS (dazu muss das WiFi laufen) und Streaming via Tidal (dazu muss Internet laufen).

Zum Thema KH420 + Linton: Also Quasi "Party" Modus? Die Ortung dürfte dann ja eigentlich nicht mehr funktionieren, oder?

Gruß Robert
 
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Re: Vincent SA-31, SA-31mk, SA-32, SA-T7

3. Jun 2020 23:22

Robert hat geschrieben:
Zum Thema KH420 + Linton: Also Quasi "Party" Modus? Die Ortung dürfte dann ja eigentlich nicht mehr funktionieren, oder?

Nicht mehr so scharf umrissen, richtig. 
Natürlich ist zu hören, ob die Trompete von hinten links kommt oder mittig.
Das alte Spiel: räumlich oder auf den Punkt scharf? Beides kann sehr fein sein. 
Bei einer Drei Mann Combo möchte ich exakt.
Bei einem Orchester geht das auch real nicht, wenn da 52 MusikerInnen spielen, es gibt Überlagerungen. 
Und dabei finde ich den „Party-Modus“ wie Du es nennst, ziemlich überzeugend. Trinaural, Center-Lösung etc. sind dann eher wieder die ausgefuchsten Lösungen.
Das Schöne ist ja - es geht alles in meinem Setup.
Will ich scharf, schalte ich die Endstufe für die Lintons einfach stumm, fertig. 
Zum beiläufig Musik hören stelle ich die Aktiven gar nicht unbedingt an.
Und ich muss sagen: diese T7 spielt derart räumlich UND exakt für mich, da frage ich mich, 
ob ich die Lintons für „Party-Modus (gefällt mir :lol: ) in Zukunft brauche“.

Liebe Grüße Thomas 
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Re: Vincent SA-31, SA-31mk, SA-32, SA-T7

6. Sep 2020 22:42

Hi Thomas,

bist du mit dem Vincent preamp schon weiter bzw. hast neuere Erkenntnisse?

Beste Grüße 
Ody
 
thomas1960
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Re: Vincent SA-31, SA-31mk, SA-32, SA-T7

10. Sep 2020 00:41

123dB hat geschrieben:
bist du mit dem Vincent preamp schon weiter bzw. hast neuere Erkenntnisse?

Vier Wochen später. Sorry für die Verzögerung, aber ich war beruflich eingespannt und nun freier  :mrgreen: .
Die SA-T7 hat mir klanglich sehr, sehr gut gefallen, besonders eben mit den KH420. Hat gefallen, das sagt alles.
Meine alten Yamaha C4/M4 sind aus der Revision zurück.
Ich behaupte mal, die C4 kommt klanglich in allem nicht an die T7 dran. Die T7 ist mMn hervorragend.
Aber: bei der C4 ist ALLES drin. Bei der T7 hätte ich wieder Phono, KH gebraucht.
Und die passende M4 für passive Spielereien ist auch noch dabei gewesen.
Und so habe ich mich tatsächlich gegen den etwas besseren Klang zu Gunsten der vielfältigen Möglichkeiten entschieden.

Liebe Grüße Thomas
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Re: Vincent SA-31, SA-31mk, SA-32, SA-T7

13. Sep 2020 20:09

Hallo Thomas,

Ich war auch zeitlich etwas eingespannt und konnte nicht sofort antworten. 
Ich habe mit Robert eine kleine Vergleichsreihe hinter mir. Wir hatten die rein digitale mit der analogen Strecke verglichen. Genauer gesagt sah es folgendermaßen aus:
  • Digital: RME ADI-2 pro FS R mit AES/EBU in den PPA von fouraudio
  • Analog: NAT pre (Magnetic line) mit Aqua-Audio DAC (Typ weiß ich nicht genau) in den Analogeingang der PPA
Lange Rede kurzer Sinn, analog klang besser. Wir reden jetzt nicht von kleinen Unterschieden, sodass man sagen könnte mit diesem Unterschied könnte man leben. Warum dies so ist kann man nicht nachvollziehen. Eigentlich ist ja theoretisch der digitale Weg richtiger... mit weniger Wandlungen. Der RME geht wieder zu Thomann zurück und ich suche nach einem guten pre....

Beste Grüße
Ody
 
thomas1960
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Re: Vincent SA-31, SA-31mk, SA-32, SA-T7

4. Okt 2020 09:29

Drei Wochen feinster Urlaub sind rum,
daher erneut die verspätete Rückmeldung  :cool: :

den ADI nehme ich nur gelegentlich als besseren DAC, als reine Vorstufe war mir die SA-T7 lieber und...- 
die alte Yamaha C4 nicht wirklich schlechter als der RME!!! Der ist einfach nüchterner und hat mMn weniger „Punch“.

Der Schatten eines Röhrenpre wabert hier immer einmal wieder durch... .
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Peter V.
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Re: Vincent SA-31, SA-31mk, SA-32, SA-T7

4. Okt 2020 19:36

123dB hat geschrieben:
Hallo Thomas,

Ich war auch zeitlich etwas eingespannt und konnte nicht sofort antworten. 
Ich habe mit Robert eine kleine Vergleichsreihe hinter mir. Wir hatten die rein digitale mit der analogen Strecke verglichen. Genauer gesagt sah es folgendermaßen aus:
  • Digital: RME ADI-2 pro FS R mit AES/EBU in den PPA von fouraudio
  • Analog: NAT pre (Magnetic line) mit Aqua-Audio DAC (Typ weiß ich nicht genau) in den Analogeingang der PPA
Lange Rede kurzer Sinn, analog klang besser. 

Ist das nicht beides digital?
DAC geht wohl nicht analog, oder interpretiere ich die Abkürzungen falsch?

Gruß
Peter
 
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Re: Vincent SA-31, SA-31mk, SA-32, SA-T7

4. Okt 2020 22:35

Hallo Peter,

mit dem RME sind wir digital per AES/EBU in den Fouraudio-amp gegangen. Der hat einen AES-Eingang und einen analogen Eingang. Mit Roberts Kombi sind wir aus seinem DAC in den NAT-Vorverstärker und von da ab in den Fouraudio. Wir wollten den vermeintlich einfacheren und richtigeren Weg gegen den analogen vergleichen. Vom RME geht man digital , also nicht über seine analogen XLR-Ausgänge, in den Fouramp. Der AES-Ausgang des RME ist mit dem Lautstärkepoti regelbar. Sehr wenige Geräte können sämtliche Ausgänge routen wohin man möchte. Der Weg über Roberts Anlage läuft wie folgt: Streamer digital in den DAC, dann analog in den Preamp, von da analog in Fouraudioamp. Im Fouraudio wird das Signal digitalisiert und dem DSP übergeben.

Du siehst, das liebe Signal wird hin- und hergewandelt.... letztendlich klingt es trotzdem besser. Keine Ahnung warum.

Beste Grüße
Ody

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