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bucky
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Re: AMERICANA / AMERICAN MUSIC

28. Mär 2018 21:23

fuer diese zwei muenchener musiker, die mir am herzen liegen, gibt's nun doch noch einmal eine fortsetzung dieses threads - weil's so authentische americana im engeren wie auch weiteren sinne ist - will sagen, traditioneller geht's fast schon nimmer...
Mr. Peter Crow C. and
Mr. Ferdinand "Jelly Roll" Kraemer are
Black Patti
check it out: http://black-patti.de/
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Old Shatterhand

Re: AMERICANA / AMERICAN MUSIC

26. Okt 2018 18:45

Ich bin durch eine derbe Zeichentrickserie auf den Künstler aufmerksam geworden, weil von ihm das Titellied stammt. Für mich ein super Album das Soul und Funk sehr geschickt mischt.
https://www.jpc.de/jpcng/poprock/detail ... um/8576232
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Leider ist der Sänger bereits verstorben.
 
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Re: AMERICANA / AMERICAN MUSIC

26. Okt 2018 22:09

ja, so 2011 / 2012 bin ich auch mal auf ihn aufmerksam geworden - und hatte das vergnuegen, ihn 2013 im vorprogramm von George Benson auch live zu erleben.
und an dieser stelle der hinweis, weil ich ihn hier recht ausfuehrlich vorgestellt habe: leider ist Tony Joe White zwei monate nach veroeffentlichung seines letzten albums und drei wochen nach einem letzten auftritt in der Grand Ole Opry vorgestern in die ewigen swamps gewandert...
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Re: AMERICANA / AMERICAN MUSIC

27. Okt 2018 14:43

Schade das Tony Joe White von uns gegangen ist. Genial das Konzert von ihm in Wuppertal,  wo ich ihn erleben durfte.
Man hört nie aus

Uwe
 
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Re: AMERICANA / AMERICAN MUSIC

30. Okt 2018 23:44

well, kind of a signature song over the years...



https://eu.tennessean.com/story/enterta ... 830337002/
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Re: AMERICANA / AMERICAN MUSIC

28. Jul 2019 12:10

Hans Theessink hatte es bisher nicht bis zu mir geschafft. als blueser ueberzeugt er mich nicht restlos. nicht zuletzt weil ich las, dass der klang der hier vorgestellten aufnahme sehr gut sei, ging ich einfach mal ins (ueberschaubare) risiko...
HANS THEESSINK - 70th Birthday Bash
70th Birthday Bash gibt's in einer gekuerzten ausgabe als vinyl. ich habe mich stattdessen "am umfang orientiert" und mich deshalb fuer polycarbonat entschieden - ich denke, das war gut so. feine Americana im stile von singer/songwriter, blues, und gospel - assoziationen kamen auf zu Townes Van Zandt, Kris Kristofferson, Tony Joe White - das ich damit nicht ganz falsch liege bewies auch ein spaeterer blick ins booklet. das ganze aufgelockert durch musikalische (sued-?)afrikanische und Wiener einfluesse durch die vertretenen gaeste, von denen insbesondere die Blind Boys of Alabama fuer den Gospel sorgen. und um auf den klang zurueck zu kommen: yep, 1a.
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HT - 70th BB
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Re: AMERICANA / AMERICAN MUSIC

28. Mär 2020 23:35

CHRISTIAN McBRIDE – The Movement Revisited – A Musical Portrait of Four Icons

im grundsatz sollen meine beitraege in diesem forum ja unpolitisch sein. das sind sie meist auch. natuerlich auch hier keine regel ohne ausnahme. so wie heute. denn o. g. album bzw. werk ist nicht unpolitisch, es ist vor allem im gesellschaftspolitischen kontext entstanden.
das heutige album plane ich schon seit mehreren wochen vorzustellen, habe es immer vor mir her geschoben. heute hat sich mir erschlossen, warum…gestern verstarb Joseph Echols Lowery, deshalb heute.
black lives matter. nahezu jeder hier duerfte mittlerweile diesen slogan bzw. von der bewegung, fuer die dieser slogan steht, gehoert haben. seit 1970 gibt es in den U.S.A den black history month – dieser ist nicht zuletzt sicherlich auch auf die einfluesse der nachstehend noch genannten protagonisten zurueckzufuehren.
nun konkret zum heutigen album. ausgesprochen ambitioniert. (imo) ausgesprochen gelungen. das werk an sich, eine suite fuer big band und chor, existiert bereits seit 1998. in der vergangenheit wurde jedoch immer „nur“ live aufgefuehrt. diese studioeinspielung aus dem jahr 2013 wurde erst heuer veroeffentlicht. waere es nicht urspruenglich als suite fuer liveauftritte gedacht gewesen, so koennte man im vorliegenden fall wohl von einem konzeptalbum sprechen.
die im albumtitel genannten four icons sind Rosa Parks, Malcolm X, Muhammad Ali und Martin Luther King Jr.
zitat von Christian McBrideaus den liner notes: „simply a musical portrait of four icons that touched me deeply on a personal level. it is not a sweeping statement or a complete musical representation of a tumultous time in this country’s history (which MANY people fought to change, by the way). just simply a musical tribute to four American icons and an iconic event.”
im laufe der jahre nach 1998 wurde die urspruengliche suite noch um eine weitere person / persoenlichkeit erweitert, namentlich Barack Obama – die four icons beziehen sich aber insbesondere auf die vorher genannten in bezug auf die buergerrechtsbewegung in den 1960ern.
neben den musikalischen stuecken, die big band gemaess vorwiegend jazzig sind, jedoch die verschiedenen sonstigen „schwarzen“ musikstile, z. b. blues und funky blaxploitationartiges elegant einweben, gibt es noch den prolog sowie die verschiedenen (ausgiebigen) introductions, die spoken words sind. vermutlich ist das werk zu politisch und zu persoenlich, um am markt erfolgreich zu sein. was schade waere…denn es ist ambitioniert, kompetent, nicht nur kuenstlerisch wertvoll in diesen polarisierenden zeiten, weil das werk selbst eben auch durchaus polarisiert. recht gut zusammengefasst ist das album auf allmusic.com
mein post heute zu ehren, in memoriam Martin Luther King Jr., Ralph Abernathy, Joseph Echols Lowery
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McBride - Movement Revisited
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hier kann man sich den besten eindruck davon verschaffen, was einen mit dem album erwartet:


wer sich nun vielleicht sogar noch etwas naeher mit insbesondere MLK und den seinerzeitigen um- bzw. zustaenden befassen moechte, dem lege ich an dieser stelle noch das im vergangenen jahr, also 2019, erschienene buch I have a dream – Das Leben des MARTIN LUTHER KING von Alois Prinz nahe.
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Prinz - MLK
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