zeitlos
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Re: Keces Ephono

2. Jan 2019 14:14

Hallo Hans,
 
vielen dank für Deine Antwort. Ich bin gerade immer noch mehr als perplex, wie unterschiedlich beide Preamps klingen. Und wie "dünn" meine EAR dagegen ist, was die Gesamtfülle angeht. Andererseits kommt so halt wieder die Stimme mehr raus. Die Frage wäre noch, ob man mit anderen Röhren dagegen arbeiten könnte d.h. mehr Bass, mehr Fülle reinbringen könnte. Aber da bin ich skeptisch. 

Solche unterschiede kenne ich eigentlich eher vom Probehören bei Lautsprechern und dem Hin- und Herrschaften zwischen den verschiedenen Geräten. Würde ich blind hören, würde ich auf zwei ähnliche, aber dennoch unterschiedliche Lautsprecher tippen, weniger auf unterschiedliche Preamps. 
Ich habe damals die HEED Quasar 3 gegen EAR gehört. Die Heed hatte mehr Bass  als die EAR (aber die Keces hat mehr oder meine EAR hat plötzlich weniger => habe ja vor ein paar Monaten die Röhren gegen die Gold Lion getauscht => kann das so viel ausmachen? Ich hatte die EAR da erst kurz und habe gleich getauscht, so dass ich das alte Klangbild nicht mehr in den Ohren habe). Aber ansonsten waren die unterschiede deutlich marginaler. Mann musste schon genau hinhören, dann hat man auch gemerkt, EAR Stimme etwas besser, alles bisschen luftiger (positiv) und weniger gedrängt. Ich hätte mit beiden gut leben können, die EAR hatte das gewisse Etwas.

Die Unterschiede zwischen Keces und EAR sind schon deutlich. Als hätte man am (nicht vorhandnen EQ) gedreht ;) Ich fahre morgen mal zu Herrn Krieger. Vielleicht kann er mich retten. Zu viele Drehschrauben einmal sind nicht gut. 

Erstes Fazit ist aber auf jeden Fall: Die Keces ist stark. Wirklich stark. Und das bei dem Preis. Wenn man bedenkt, dass die EAR das dreifache kostet...
Aber dennoch fehlt mir bei der Keces das gewisse Etwas. Kann alles (sehr) gut. Aber es kommt immer auf den letzten Touch an, der einen packt. Der fehlt mir noch, wenngleich ich beeindruckt bin vom Gesamtpaket.  
 
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Re: Keces Ephono

2. Jan 2019 16:34

Probiers doch Mal mit der Steckerstellung oder einfach länger am Netz lassen und Netzteil und Vorstufe so weit wie möglich auseinander.
Das verändert nicht die Welt aber es macht oft den allerletzten Unterschied damit es "einrastet".
Und ich kann Dir nur zustimmen mit dem Unterschied an Phonovorstufen. Als ich meine frühere damals gegen eine Rega austauschte, traute ich meinen Ohren nicht.
Wie Du sagst, manchmal ist zwischen Lautsprechern weniger Unterschied.
Ich vertrete sowieso die Philosophie...
"Was Du am Anfang verlierst, kann der beste Lautsprecher nicht mehr rausholen" und die Keces ist für den Preis wirklich kaum noch zu verbessern. Mit Sicherheit gibt es diese Vorstufen die alles überflügeln und alles können, die liegen vermutlich jedoch im deutlich 4stelligen Preisbereich.
Vielleicht sehen wir uns morgen, weil ich auch nach Riedenburg muss.
Gruß Hans
 
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Re: Keces Ephono

2. Jan 2019 16:42

Ich würde mich freuen, wenn wir uns morgen über den Weg laufen. Ich weiß aber noch nicht genau, wann ich dort sein werde. Also Plan ist möglichst morgen. Damit ich noch den Rest der Woche hören kann. Nächste Woche ist wieder Arbeit angesagt. 

Btw. Der Deutschlandvertrieb von Keces sitzt ja genau bei mir im Dorf. Da muss was gutes bei rauskommen ;)

Also dann vielleicht bis morgen! 
 
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Re: Keces Ephono

3. Jan 2019 10:59

Kurze Rück-/Zwischenfrage: 

Wofür ist die Gaineinstelung bei Phonovorstufen gut? Nur für die Lautstärkenregulierung? Oder hat das auch klangliche Auswirkungen?

Ich dachte nur Lautstärke. Habe den nämlich bei Keces gerade mal in die Mittelstellung gestellt und die Stimme kommt jetzt spürbar besser raus - meine ich - bilde ich mir ein? Aber wenn es nur lauter macht, dann müsste das doch auch der Fall sein, wenn ich bei der kleineren Gain-Einstellung den Verstärker lauter drehe. Oder tut sich da sonst noch was beim Klang?
 
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Re: Keces Ephono

3. Jan 2019 11:11

Hi
Der Gain erhöht die Eingangsempfindlichkeit des Phono-Pre.
Im Prinzip wird das Signal vor det RIAA-Entzerrung ein wenig vorverstärkt.
Macht Sinn wenn man einen MC Tonabnehmer mit sehr geringer Ausgangsspannung hat
(<< 0,2 mV)und die einstellbare Verstärkung des Phono-Pre nicht ausreicht.
Kann auch Sinn machen, wenn Durch die höchste Verstärkungseinstellung der Phono-Pre etwas rauscht (durch die
eingesetzten Bauteile). Somit ist der Signalpegel vorab schon etwas angehoben und das Problem mit dem
Rauschen lässt sich durch einstellen der vorletzten Verstärkungsstufe ggf reduzieren.

Viele Grüße
René
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Re: Keces Ephono

3. Jan 2019 11:14

Und weniger hörbares Rauschen verbessert natürlich die Wahrnehmung des Klangs ;)
siehe Signal-Rauschabstand
- Carpe that fucking diem -
 
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Re: Keces Ephono

3. Jan 2019 11:16

Danke Dir René für die schnelle Rückantwort! Jetzt bin ich an dem Punkt wo ich meinen Ohren nicht mehr traue ;). Ich meine, dass die Stimme jetzt etwas mehr in den Vordergrund getreten ist. Aber wenn es einfach nur eine einfache Lautstärkenanhebung ist kann das ja nicht sein bzw. müsste dann mit lauter gestelltem Verstärker gleich sein (abgesehen von mehr oder weniger Rauschen). Muss wohl doch noch mal weiter hören. 
 
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Re: Keces Ephono

3. Jan 2019 11:27

Naja...es kann schon sein, dass es leicht anders klingt.
Ein leicht angehobenes Eingangssignal kommt evt der korrekten RIAA Entzerrung entgegen.
Das Signal liegt ggf besser im Arbeitsbereich aller beteiligten Bauteile.
Ich habe jetzt nicht verfolgt, welchen TA Du benutzt.
So ist es auch mit dem Arbeitsbereich der stufenweise Verstärkungseinstellung.
Max. Ist ggf. Kurz vor „Anschlag“ also das max möglichr.
Ggf. arbeiten die Bauteile unter Vollast ein wenig anders als z.B. Bei 50 oder 75% Last.

Ist ähnlich wie beieinem Vollverstärker.
Oft hat man erst ab einer gewissen Pegeleinstellung das Gefühl, dass alles homogen da ist ( meißt so ab 20-25% des Regelwegs) . Was nicht heißt, dass es bei weniger „Scheiße“ klingt :lol:
Ähnlich ist es beim Aufdrehen auf Max. Da kann es dan, unabhängig vom Verhalten der LSauch
schon wieder angestrengt klingen weil der Verstärker am oberen Limit seines Arbeitsbereichs agiert.

Du kannst Deinen Ohren ruhig trauen ;)
- Carpe that fucking diem -
 
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Re: Keces Ephono

3. Jan 2019 11:36

Danke Dir nochmals für die Rückmeldung!

Also Tonabnehmer ist der Dynavector 10x5 NEO. 
Ich habe das Gain hochgestellt, weil die Mittelstellung hinten auf dem Keces fett gedruckt ist, die Stellung links bzw. rechts davon nur dünn. Schien mir irgendwie anzuzeigen, probier mich ;)

Wie gesagt, klingt für mich besser. Aber ob ich meinen Ohren trauen soll, ist mir noch nicht ganz klar ;)
 
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Re: Keces Ephono

3. Jan 2019 11:57

Es bleibt wohl ein unauflösbares Dilemma. Wie so oft im Leben muss man sich entscheiden. Die EAR zaubert Facetten aus Stimmten raus, die hört man mit der Keces nicht. Dafür bietet die Keces den volleren Sound, da steckt viel mehr drin an Instrument etc. 

Ich bekomme heute wohl noch den PH-10 und zusätzlich noch andere Röhren (Mullard) für die EAR dank des besten Hifi-Fachmanns, den man sich wünschen kann. Dann muss es aber auch wieder gut sein.
 
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Re: Keces Ephono

3. Jan 2019 12:30

Zur Info,
Ich höre meinen Keces mit der höchsten Gain Einstellung. Tonabnehmer daran ist ein DV20X2L.
Allerdings nur weil ich 2 Plattenspieler mit 2 Vorververstärkern an meinem Simply Italy betreibe und diese dadurch absolut gleich laut beim Umschalten sind.
Gruß Hans
 
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Re: Keces Ephono

3. Jan 2019 12:50

Entscheidung gefallen: EAR.

Die Keces Phono lässt das Wohnzimmer wackeln. Ich hätte nie gedacht, dass Schallplatten so viel Bass haben können. Das Volumen, das die Keces erzeugt ist mehr als beeindruckend. Den größten Unterschied, da kam mir die EAR fast wie tot (oder – ernsthaft – defekt) vor habe ich bei Postmodern Jukebox "all about that bass postmodern jukebox" gemerkt (obwohl es bei eigentlich allen Songs deutlich hörbar ist). Ich dachte wirklich, da muss ne Röhre kaputt sein in der EAR wenn ich Instrumente teils gar nicht wirklich wahrnehme.

Und ja, es ist die EAR, die sich durchgesetzt hat. Warum? Ausschlaggebend waren die letzten paar Songs, die ich noch mal auf beiden gehört habe:

Eva Cassidy (Nightbird): Fields of Gold + Ain't now sunshine
=> Man hört bei der EAR jede Facette der Stimme. Brüchig, kräftig. Alles.

Melody Gardot (Live in Europe): March for Mingus
=> Wenn die beiden Saxophone ihr Duett spielen, dann tut das fast weh, wenn man so etwas positiv deuten kann. Die teile bohren sich ins Ohr. Genauso wie es gedacht war. Gänsehaut. 

David Gilmour (Live at Pompeij): High Hopes
Der erste Teil (mit männlichem Gesang dieses mal) ist auf der EAR etwas müde. Natürlich nicht der Druck der Keces zu spüren. Aber wenn dann das Gitarrensole einsetzt, dann meint man förmlich selbst mit den hohen Tönen zu explodieren. Gänsehaut pur (witzigerweise hatte ich vor einiger Zeit mal meinen Bruder hier, der nicht so viel (Euphemismus) mit Hifi und Musik am Hut hatte. Dem habe ich genau diesen Teil vorgespielt und er saß da und zeigte auf seinen Arm => Gänsehaut.

Und darum geht's (mir) bei der Musik. Sie muss mich berühren. Wenn ich die Summe der Eigenschaften addieren würde, wäre die Keces wohl vorne. Wohlgeordnet, druckvoll, Volumen, Bass etc. Auch die Bühne scheint mir spürbar breiter zu sein. Da sieht die EAR (zumindest mit den derzeitigen Röhren, mal sehen, ob man das noch optimieren kann....) eher alt aus (was sie ja ist ;)).
Aber wenn dann die "Emotionsstellen" kommen ist es fabelhaft. Glasklar, jedes Zirpen ist zu vernehmen. Das will ich. Dafür muss ich dann wohl auf die anderen Zutaten verzichten. 

Die Keces geht heute zürück. Natürlich hätte ich gerne die Mischung aus beiden Geräten. Aber vielleicht bedingt das eine das andere. Vielleicht kann die Stimme nur so krass wirken, wenn die anderen Bestandteile etwas "zurückgefahren" werden. Ich weiß es nicht.
Zuletzt geändert von zeitlos am 3. Jan 2019 13:42, insgesamt 1-mal geändert.
 
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Re: Keces Ephono

3. Jan 2019 13:31

Das war bestimmt eine gute Entscheidung. Denn schließlich geht es ja darum das uns Musik bewegen soll. Bei mir ist immer dieser Gänsehautfaktor oder Fusswippfaktor ausschlaggebend bei der Auswahl von Audiokomponenten. Denn was hilft das beste Gerät wenn es einen nicht fesselt.
 
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Re: Keces Ephono

3. Jan 2019 17:04

Ja, Hans, das denke ich auch. Schade, dass wir uns heute verpasst haben. Aber ich hab's wirklich nur auf ein paar Minuten reingequetscht. Wollte eigentlich abends hin. Hat dann aber grad gepasst. Umso besser dass Herr Krieger uns dennoch zusammengebracht hat ;) :)

Also kurzes Feedback für Interessierte. Bei der Keces habe ich echt lange mit mir gerungen, ob das Ding die EAR ablösen könnte. Das Ding ist einfach sehr, sehr gut! Aber wie oben beschrieben hat ein klein wenig gefehlt. Bei der Gold Note ging's schneller. Im Prinzip habe ich die Entscheidung fast schon getroffen. Das Ding spielt supermusikalisch. Sounds like a melody. Auch mit Bass, aber vielleicht nicht ganz so viel wie die Keces. Alles sehr harmonisch. Und die Stimmen sind präsenter. Sehr toll. Man will einfach weiter und weite hören. Unaufgeregt souverän. Und gerade auch an den Max 1, die ja wirklich sehr deutlich alles aufzeigen, spielen die sehr entspannt. Passen super in meine Kette und zum Simply Two. Wunderbar. So muß Musik klingen. Erhaben aber dennoch leicht. Dynamisch aber nicht überdreht. Das geht mit dem Gold Note schon auf Anhieb gut. Habe den Vorverstärker auf 470 Ohm gestellt. 

Morgen, wenn die Ohren wieder frisch sind, schaue ich mal, ob das separate Netzteil noch was bewirkt. Muss dann aber – wenn überhaupt – wohl wo anders rein, weil hier off topic. 
 
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Re: Keces Ephono

5. Jan 2019 20:30

Wie geht's nun weiter?
Man hört nie aus

Uwe
 
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Re: Keces Ephono

5. Jan 2019 22:57

Bei mir?

Also ich bekomme (wohl am Montag) noch drei andere Röhren für die EAR (https://www.tubeampdoctor.com/de/shop_S ... plate_5612) weil man in einem US Forum felsenfest darauf bestanden hat, dass verschiedene Röhren die EAR sehr verschieden klingen lassen würden. Dann heißt es noch mal EAR mit anderen Röhren (NOS) gegen die Gold Note.
 
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Re: Keces Ephono

6. Jan 2019 09:52

Das ist sehr interessant. Habe bei meinem EAR auch mal erwogen die Röhren zu wechseln, sind schon viele Jahre in Betrieb.
Ich habe meinen EAR an einem Heybrook Dreher mit Benz Glider in Betrieb.
Hast du jetzt einen Satz(3 Röhren) bestellt oder 3 Sätze verschiedener Röhren?
Gruß Friedrich
 
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Re: Keces Ephono

6. Jan 2019 10:18

Hallo Friedrich,

einen Satz der oben genannten Röhren. Im Prinzip glaube ich da meinem Händler, der sagt, dass unterschiedliche Röhren nicht mehr so viel ausmachen wie oftmals behautpet wird (siehe hier: https://forums.stevehoffman.tv/threads/ ... on.797690/) Ich kann mir z.B. nicht vorstellen, dass die EAR plötzlich den Bass hervorbringt wie z.B. die Gold Note (oder gar die Keces). Aber da keine Phonovorstufe, die ich bisher gehört habe, an den Stimmenzauber der EAR rankommt, will ich das mit den Röhren noch mal ausprobieren. Am besten wären wohl diese Mullard gewesen. Aber da bist gleich mal bei etlichen hundert Euro. Und wie gesagt, allein mir fehlt der Glaube...
 
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Re: Keces Ephono

7. Jan 2019 17:27

Der Vollständigkeit halber: Heute kamen die NOS Röhren. Ich habe es im US Forum ja schon geschrieben. Die Gold Note PH-10 spielt wunderbar. Im direkten Vergleich zur NOS EAR 834p zieht sie aber jetzt wieder den kürzeren. Die Röhren haben den Bass zurück gebracht. Das Volumen ist wieder da. Unglaublich. Und: Die EAR hat dieses feinfühlige, lebendige, dagegen klingt die wirklich gute Gold Note gleich wieder leblos(er). Ich hatte mit keinem solchen Aufschwung durch die neuen alten Röhren gerechnet.
Der Kauf der Gold Note war eigentlich schon fast fix.
Man soll alte aröhrengeräte nur wegen des Alters nicht gleich abschreiben.
 
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Re: Keces Ephono

7. Jan 2019 17:52

Na dann wird es ja langsam :cool:
Freut mich, dass Dich die Testerei zum Ziel bringt und nicht noch mehr Fragezeichen aufwirft.
- Carpe that fucking diem -
 
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Re: Keces Ephono

7. Jan 2019 18:46

Ja, danke! Ich bin bisher immer ans Ziel gekommen. :)
Eigentlich schneller als langsam, weil ich meine Entscheidungen zügig treffe. Für richtige Testerei bin ich nicht zu haben. Erstens weil ich ja Musik hören will und zweitens weil ich dafür keine Neven/Motivation habe. Entweder etwas passt gleich von beginn an zu 90%, dann kann man noch mal nachjustieren oder ich lasse es gleich. Wobei ich eh nichts teste, ich bin zufrieden mit meinem Setup. Einzig die Keces wurde mir von Herrn Krieger (zurecht) als unglaublich gut fürs Geld angepriesen, da habe ich dann doch mal bei mir probegehört. Obwohl ich es beim ersten mal noch ausgeschlagen hatte, warum hören wenn doch (vermeintlich) alles passt?Zum Glück habe ich mich doch "breitschlagen" lassen. Weiß ich jetzt doch, dass man für vergleichsweise wenig Geld (sehr) viel bekommen kann. Und: Ich wäre wohl nicht drauf gekommenen, dass mit meiner EAR (oder viel mehr den Röhren) was nicht stimmt. Technisch sicher okay, aber eben nicht unbedingt für die EAR zu empfehlen.  Das hätte ich wohl ohne direkten Vergleich nicht gemerkt. Und man sieht, auch wenn man es nicht will, sollte man vielleicht doch  ab und an mal dafür offen sein was neues zu hören. Mir widerstrebt das, ich kaufe damit es stehen bleibt. Darum kaufe ich in der Regel auch schon zum Einstieg etwas hochpreisiger, damit ich nicht fünf mal kaufen muss, bis ich am Ziel bin. Diese Schritte überspringe ich lieber  und höre Musik :)

Was ich jetzt auf jeden Fall auch noch sagen kann: Wer am "Tube Rolling" zweifelt, sollte die EAR 834 mal verschieden bestücken. Ich weiß nicht, ob alle Röhrenpreamps derart empfänglich sind, aber die EAR ist es (im Guten wie im Schlechten ;) ). :)
 
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Re: Keces Ephono

7. Jan 2019 20:17

Ja der Keces ist fürs Geld sehr gut, an der Max1+Simply vielleicht zu dynamisch oder zu direkt. Die Kombi brauch was,, warmes". So bin ich damals zum Rega Aria gekommen, auch an Simply und der Max. An meinen jetzigen Lsp ist er mir etwas zu gemütlich . Das passt bei Klassik recht gut, bei Jazz und Rock fehlt mir das schnelle . Diese Woche kommt ein Paket aus Riedenburg. Mal hören wie es ausgeht.
Viel Spaß
Man hört nie aus

Uwe
 
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Re: Keces Ephono

7. Jan 2019 20:27

(neugierig) Was kommt den schönes Uwe? :)
 
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Re: Keces Ephono

7. Jan 2019 20:48

Musical Fidelity M6 Vinyl, Quad Twenty Four P , vielleicht Goldnote Ph10.
Man hört nie aus

Uwe
 
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Re: Keces Ephono

7. Jan 2019 21:06

Unison12 hat geschrieben:
Musical Fidelity M6 Vinyl, Quad Twenty Four P , vielleicht Goldnote Ph10.

Interessant! Der Quad Twenty Four P geisterte auch mal bei mir im Kopf herum. Wurde mir in Riedenburg auch schon mal angeboten zum Test, hab aber auch da damals abgelehnt. Aber jetzt wo ich bisschen Höhrerfahrung habe, würde es mich schon interessieren, wie das Ding musiziert, gerade weil ich die EAR834 habe. Sind wohl beide aus der guten alten Zeit ;) 
Nimm doch die PH10 dazu. Da würde mich Dein Urteil (auch im Vergleich zu den anderen) schon interessieren. 

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