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Thomas74
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Revival des Magnetbands

26. Feb 2018 19:15

Schönes Bild wie ich finde für die Freunde der physischen Musikträger ... und ja auch die MusikCassette feiert inzwischen ein kleines Revival..
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Horn-ophil
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Re: Revival des Magnetbands

27. Feb 2018 08:20

Thomas74 hat geschrieben:
Schönes Bild wie ich finde für die Freunde der physischen Musikträger ... und ja auch die MusikCassette feiert inzwischen ein kleines Revival..

Nicht nur die, mein Lieber ;)
Habe erst letztens irgendwo den Kommentar gelesen, dass im Zuge des Vinyl-"Revivals" viele insgesamt wieder das Thema Magnetbandaufzeichnungen streifen.
Kann ich mich auch nicht von ausnehmen, im Gegenteil. Die wunderschönen Bandmaschinen der späten 70er und frühen 80er, die quasi das Ende dieser Ära
markieren und das beste lieferten was mit dieser Technik machbar war üben eine enorm hohe Anziehungskraft auf mich aus.
Hab ich als Kind schon bei Freunden meines alten Herren gesehen (auch alles Hifi-Verrückte :lol:) und hat mich damals schon beeindruckt.
Aktuell belese ich mich auf technischer Basis zu dem Thema um mir eine vernünftige Basis für eine Grundlagenentscheidung zu verschaffen.
Vinyl und Magnetband sind für mich wieder äußerst interessante Tonträger :Bier:
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fkjazz
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Re: Revival des Magnetbands

27. Feb 2018 11:35

Ich habe ab und zu die Gelegenheit bei Freunden Tonbandaufnahmen, zT auch Masterbänder zu hören mit adäquatem Gerät.
Das klingt schon außerordentlich gut. Mir wäre aber der Aufwand , apparativ und das Medium selbst zu umständlich. 
Auch das Auffinden von Stücken auf dem Magnetband ist schön umständlich und für Musikvielhörer wie mich zu umständlich.
Aber wie gesagt klanglich gibt es keine Gegenargumente.
Kasette hingegen kann mich nicht mehr locken. Habe vor kurzem mal mein Nakamichi 680zx überholen lassen und mal wieder einige
Kasetten versucht, auch mit dem Nakamichi HighCom zur Rauschunterdrückung und sehr guten Kasetten. 
Aber da sind wir mit aktuellen Musikreproduktionsvarianten doch um einiges weiter.
Gruß 
 
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Horn-ophil
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Re: Revival des Magnetbands

27. Feb 2018 15:06

Der Bedienkomfort bei einer Bandmaschine bzw. der Aufwand bis endlich mal Musik rauskommt ist
wirklich unterirdisch. Da geb ich Dir vollkommen Recht :lol:
Und Masterbandaufnahmen sind mir ehrlich gesagt einfach zu teuer.
Zumal das Angebot auch eh nur eine minimale Schnittmenge zu meinem Musikgeschmack hat.
Tatsächlich wäre meine Überlegung eher mir, so wie früher bei den Kassetten, ein Mix-Tape zu machen.
Im besten Fall hätte man bei einem 4-Spur-Tape und einer Auto-Reverse-Maschine 180 Minuten musikalische Berieselung
wenn man als Bandgeschwindigkeit 19 cm/s wählt.
Anfangs dachte ich 2-Spur wäre für jemanden der Musik hört interessanter wegen geringerer Dynamik-Möglichkeiten eines 4-Spur-Bandes,
aber mittlerweile habe ich aus der Literatur zumindest soviel entnommen, dass man sich da keine Gedanken machen muss.
Selbst bei einem guten 4-Spur-Band liegt die mögliche Dynamik immer noch über der einer Schallplatte.
Aber alleine der Bandmaschine beim Laufen zuzusehen und den zappelnden VU-Meter Anzeigen während ein Mix-Tape
beliebter Songs abgespult wird...das reizt mich schon sehr. Gefuddel beim Band einlegen hin oder her :lol:
Hab erst vor einigen Tagen etwas Musik von einer Revox B77 hören dürfen, das hat schon was.

Viele Grüße
- Carpe that fucking diem -
 
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fkjazz
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Re: Revival des Magnetbands

27. Feb 2018 16:35

Der Nachteil von 4 Spur Bändern ist die Anforderung an Präzision der Bandführung. Wenn da alles optimal eingestellt ist, spricht nichts dagegen.
Zweispurbänder haben da mehr Toleranz.
 
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Hornvirus
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Re: Revival des Magnetbands

27. Feb 2018 16:36

Dann will ich auch mal ein/zwei Bildchen einfügen:

Mein allererstes Tonbandmaschinchen von SABA, damals noch "mono"  -  bis heute immer trocken im Schrank aufbewahrt.
Muss ich direkt mal testen, welche Töne da noch rauskommen - hat ja eingebaute Lautsprecher(-chen)
DSCN6908.JPG

Da ist das Revox B77 schon ein anderes Kaliber, habe es vor Jahren mal bei einem Revox-Spezialisten in München revidieren lassen.
Leider seitdem kaum mehr benutzt, daher steht demnächst auch hier ein kleiner Hörtest an.
Im Hintergrund sieht man den kompakten digitalen Nachfolger, den DAT-Recorder, die bis heute beste Dienste bei mir leisten. (habe 3 davon)
DSCN6905.JPG
 
thomas1960
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Re: Revival des Magnetbands

27. Feb 2018 16:57

Lieber Josef,

das ist die A77...  - eine B77 hast Du auch noch? Und drei DAT-Recorder? WoW.
Schreib doch watt zum Sony-DAT  :lol:!
Wege entstehen dadurch, daß man Sie geht.
 
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Hornvirus
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Re: Revival des Magnetbands

27. Feb 2018 17:25

Lieber Thomas,

...wer "A" sagt, muss auch "B" sagen - nein Quatsch, hab´ nur die A77, mit der B77 immer nur geliebäugelt - (freud´scher Tippfehler) ;)

Ja was soll ich über die Sony-Dat´s groß berichten.
Als ersten hatte ich jahrelang einen DTC 1000 so glaube hieß er. Klanglich sehr gut, nur hatte er bis zu drei mal in Abständen Probleme mit dem Auswurf der Cassette.
Das bedeutete dann Bandverwicklung und teure Reparatur. Nach dem vierten mal habe ich ihn als defekt über eBay versteigert.

Jetzt habe ich immer noch zwei Sony 57ES und einen 59ES, die sehr zuverlässig und problemlos ihre Arbeit machen, bis jetzt, werden allerdings auch nicht mehr so häufig genutzt seit meinem Einstieg in die Vinyl-Erlebnis-Welt.
Der Hauptvorteil der digitalen Aufzeichnung ist die Rauscharmut und 1:1 Kopie von CD´s, was aber mit der Möglichkeit CD´s per PC zu brennen, den DAT Recorder überflüssig werden ließ.
Ferner ist die Bandgeschwindigkeit beim Vor-/Rückspulen sehr hoch und die Tracksuchfunktion super: Track-Nr. eingeben, Start drücken und los rast es zum gewünschten Track!
Nicht zu vergessen, die Handlichkeit der kompakten Cassetten im staubgeschützten Case.

Lieben Gruß
Josef
 
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Horn-ophil
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Re: Revival des Magnetbands

27. Feb 2018 18:50

Wie ich sehe/lese haben wir hier doch mehr alte "Bandhasen" als erwartet  :lol: :Bier:
Für mich eine gute Gelegenheit evtl. noch einige Fragen in die Runde zu schmeißen um Informationen
zu bekommen und mich nicht durch zwangsläufig ellenlange Tontechnik-Bücher wälzen zu müssen.
Ein Freund vonmir hat mir am Sonntag 3 Bücher aus seinem Tontechniker-Studium hingeknallt nachdem ich ihn um Infomaterial gebeten habe.
Seine finale Aussage: "Kann danach dem Altpapier zugeführt werden" :shocked:
Das sind wirklich keine spannenden abendlichen Bettlektüren, sondern staubtrockene Theorie.
Wahrscheinlich komme ich aber nicht darum herum mich im Schnelldurchgang durch die Bücher zu fräsen und
zu schauen was evtl. noch hilfreich sein könnte.

@ Josef
Ja, mach mal einen Probelauf.
Bin sehr gespannt auf Deine Schilderungen.
Evtl. hast Du ja sogar die Möglichkeit zum Vergleich einer Aufnahme mit dem Stück oder Albums auf Vinyl.
Deine Eindrücke würden mich sehr interessieren.

Vielleicht kann ja auch unser Friedrich noch ein bißchen was an Erfahrungen beisteuern.
Bin für jede Info und Hilfestellung dankbar :Bier:
- Carpe that fucking diem -
 
Peter V.
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Re: Revival des Magnetbands

2. Mär 2018 23:24

fkjazz hat geschrieben:
Der Nachteil von 4 Spur Bändern ist die Anforderung an Präzision der Bandführung. Wenn da alles optimal eingestellt ist, spricht nichts dagegen.
Zweispurbänder haben da mehr Toleranz.

Die Kanaltrennung ist schlechter als bei Zweispur. Ich höre regelmäßigvom Band und nehme auch häufig auf. Habe noch zwei TEAC 3340 und zwei Uher Royal in Betrieb.
Gruß, Peter
 
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fkjazz
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Re: Revival des Magnetbands

3. Mär 2018 08:52

Genau das habe ich gemeint.
Aktuelle Tips kann ich leider nicht geben da ich schon seit vielen Jahren kein Tonbandgerät mehr betreibe . 
Habe damals alles verschenkt, Geräte und Bänder.
Gruß Friedrich
 
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Horn-ophil
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Re: Revival des Magnetbands

3. Mär 2018 21:41

Peter V. hat geschrieben:
fkjazz hat geschrieben:
Der Nachteil von 4 Spur Bändern ist die Anforderung an Präzision der Bandführung. Wenn da alles optimal eingestellt ist, spricht nichts dagegen.
Zweispurbänder haben da mehr Toleranz.

Die Kanaltrennung ist schlechter als bei Zweispur. Ich höre regelmäßigvom Band und nehme auch häufig auf. Habe noch zwei TEAC 3340 und zwei Uher Royal in Betrieb.
Gruß, Peter

Freut mich, dass Du Dich hier einklinkst, Peter :Bier:
Auf Deine Expertise hatte ich schon ein wenig gehofft.
Ist die Kanaltrennung denn wirklich signifikant schlechter, so dass man es immer hört?
Oder kommt es auch auf das abgespielte Material/Musik an?
Ich schätze bei einigen Genres fällt eine etwas schlechtere Kanaltrennung vielleicht auch nicht so in´s Gewicht, anders wie z.B. bei Jazz ,
wo es ja sehr oft audiophile Aufnahmen gibt die sich durch besondere Räumlichkeit und "Livehaftigkeit" auszeichnen.
Bei Rock sollte es vielleicht nicht so sehr auffallen. Oder wie siehst Du das?
VG
René
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Peter V.
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Re: Revival des Magnetbands

6. Mär 2018 02:01

Horn-ophil hat geschrieben:
Ist die Kanaltrennung denn wirklich signifikant schlechter, so dass man es immer hört?
Oder kommt es auch auf das abgespielte Material/Musik an?
Ich schätze bei einigen Genres fällt eine etwas schlechtere Kanaltrennung vielleicht auch nicht so in´s Gewicht, anders wie z.B. bei Jazz ,
wo es ja sehr oft audiophile Aufnahmen gibt die sich durch besondere Räumlichkeit und "Livehaftigkeit" auszeichnen.
Bei Rock sollte es vielleicht nicht so sehr auffallen. Oder wie siehst Du das?


Hallo René,

Ja, das Übersprechen von der bespielten Rückseite ist schon recht störend, besonders die Bässe bemerkt man.
Es wird jedoch wesentlich besser bis unhörbar wenn man nicht voll aussteuert, ich hatte mir angewöhnt bei Vierspur 10dB unter Vollaussteuerung zu bleiben. 
Bei den Uher Geräten habe ich zusätzlich einen 2-Spur Kopfträger, den benutze ich wenn ich Livemusik aufnehme, da ist es häufig nicht möglich genau zu pegeln.
Die beiden 4-Kanal Geräte von Teac habe ich überwiegend für Mehrkanal Aufnahmen eigener Band Musik und für Overdubs benutzt.
Wenn ich damit Schallplatten oder vom Radio aufgenommen habe, hatte ich immer nur die Vorderseite der Bänder bespielt, aber früher war das Bandmaterial auch günstiger...

Gruß, Peter
 
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Horn-ophil
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Re: Revival des Magnetbands

6. Mär 2018 11:16

 Vielen Dank Peter.
Das sind für mich schon mal recht wichtige Informationen zum Verstehen und zur Entscheidungsfindung bzgl. 2 oder 4 Spur.
Ich hatte es irgendwie so verstanden, dass eine 4-Spur-Maschine die vorderen beiden Spuren für die Aufnahme/Wiedergabe
in die eine Richtung und die hinteren beiden Spuren für die "Reverse"-Aufnahme/Wiedergabe nutzt.
War mir nicht darüber im Klaren, dass hierbei Ober-/Unterseite des Bandes benutzt werden.
Oder habe ich da jetzt etwas durcheinander gebracht?
- Carpe that fucking diem -
 
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Horn-ophil
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Re: Revival des Magnetbands

6. Mär 2018 11:31

Habe gerade beim googeln meinen Denkfehler bemerkt. :oops2:
Die 4-Spur Stereo-Aufnahme erfordert das Umwechseln des Bandes, damit die anderen (freien) beiden Spuren bespielt
werden können. Gleiches gilt dann für die Wiedergabe.
Ich hatte gedacht/gehofft, der Tonkopf wechselt quasi selbstständig die Spuren bei der Nutzung des Auto-Reverse.
Aber dann macht das natürlich jetzt auch nachhaltig Sinn für mich, was Du geschrieben hast ;)
Heißt letztendlich für mich, wenn ich 4-Spur für Stereo-Aufnahme/-wiedergabe nutzen will, käme ich nicht drum herum
nach jedem Ende eines Bandes alles umzubauen und neu einzufädeln.
Für Nutzung des Autoreverse wäre auch eine 2-Spur Maschine bzw. das Band absolut ausreichend.
Wie ist das denn wenn Du -10 dB unter Vollaussteuerung bleibst? Bist Du dann von der Lautstärke, z.B. im Falle einer
Aufnahme von Vinyl, gleichlaut leiser oder etwas lauter? Sicherlich entspricht das aber garnicht Deiner Hauptnutzung
des Bandgerätes.

VG
René
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Peter V.
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Re: Revival des Magnetbands

6. Mär 2018 13:37

Horn-ophil hat geschrieben:
Habe gerade beim googeln meinen Denkfehler bemerkt. :oops2:
Die 4-Spur Stereo-Aufnahme erfordert das Umwechseln des Bandes, damit die anderen (freien) beiden Spuren bespielt
werden können. Gleiches gilt dann für die Wiedergabe.
Ich hatte gedacht/gehofft, der Tonkopf wechselt quasi selbstständig die Spuren bei der Nutzung des Auto-Reverse.

Bei Autoreverse ist das auch so

Aber dann macht das natürlich jetzt auch nachhaltig Sinn für mich, was Du geschrieben hast ;)
Heißt letztendlich für mich, wenn ich 4-Spur für Stereo-Aufnahme/-wiedergabe nutzen will, käme ich nicht drum herum
nach jedem Ende eines Bandes alles umzubauen und neu einzufädeln.

 Umbauen nicht, nur das Band vom rechten auf den linken Teller wechseln und einfädeln.

Für Nutzung des Autoreverse wäre auch eine 2-Spur Maschine bzw. das Band absolut ausreichend.
Wie ist das denn wenn Du -10 dB unter Vollaussteuerung bleibst? Bist Du dann von der Lautstärke, z.B. im Falle einer
Aufnahme von Vinyl, gleichlaut leiser oder etwas lauter? Sicherlich entspricht das aber garnicht Deiner Hauptnutzung
des Bandgerätes.

VG
René

Hallo René,

Autoreverse ist nur bei Vierspur möglich, bei Zweispur ist das Band nach einem Durchgang bereits voll bespielt.

Bei geringerer Aussteuerung während der Aufnahme geht um den Betrag der Reduzierung etwas vom Dynamikbereich verloren, die Lautstärke lässt sich natürlich mit dem Lautstärkeregler ausgleichen. Allerdings wird bei kleinerer Aussteuerung auch der Klirrfaktor geringer.

Gruß, Peter
 
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speakermaker
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Re: Revival des Magnetbands

6. Mär 2018 14:53

Hallo
Höchste Qualität erreicht man auf 2 Spur Maschinen mit 38cm/sec und ruhig in der Spitze bis +3dB ausgesteuert, das schafft Abstand zum Grundrauschen und bringt Dynamik.Mir
Hat gerade ein Kollege aus einem Nachbarforum eine REVOX PR99  2Spur Highspeed durchrevidiert und das macht  richtig Laune .
IMG_0557 (2).JPG
 
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fkjazz
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Re: Revival des Magnetbands

6. Mär 2018 16:32

Sehr edles Teil !!!
 
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bucky
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Re: Revival des Magnetbands

6. Mär 2018 20:51

speakermaker hat geschrieben:
Hallo
Mir Hat gerade ein Kollege aus einem Nachbarforum eine REVOX PR99  2Spur Highspeed durchrevidiert und das macht  richtig Laune .IMG_0557 (2).JPG

ich moechte zwar kein band, in welcher form auch immer (mehr) haben, trotzdem zur revidierten REVOX: wow!  :Knienieder:
...and DON`T FORGET TO BOOGIE!
:Peace:
 
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Horn-ophil
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Re: Revival des Magnetbands

6. Mär 2018 21:11

Da bekomm ich gleich Greifreflexe in den Händen  :lol:
Sehr schönes Teil :Bier:
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Horn-ophil
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Re: Revival des Magnetbands

6. Mär 2018 21:26

Bzgl. der Bandgeschwindigkeiten habe ich bei meinen Recherchen bemerkt, dass sich zumindest bei den von mir
favorisierten Consumer-Maschinen der Frequensbereich teilweise doch ganz ordentlich ändert.
Bei der Sony TC765-4 geht der Frequenzbereich z.B. von 30 Hz-15000Hz bei 9,5 cm/s auf 30Hz-18000Hz bei 19 cm/s hoch.
Und das ändert sich nochmal je nach verwendetem Bandmaterial (z.B. FeCr versus Fe-Bänder).

Natürlich habe ich auch gelesen, dass man diese Frequenzbereiche nicht ganz so ernst nehmen sollte etwa heutige Angaben
bei moderneren Hifi-Geräten, die bestenfalls an den Frequenzenden -3dB haben.
Bei den Bandgeräten kann man da wohl ruhig auch schon mal -6dB annehmen.
Ist das bei den professionellen Studiogeräten von damals auch so?
Was sind denn da so Eure Erfahrungen?
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Re: Revival des Magnetbands

7. Mär 2018 21:54

Horn-ophil hat geschrieben:
Bzgl. der Bandgeschwindigkeiten habe ich bei meinen Recherchen bemerkt, dass sich zumindest bei den von mir
favorisierten Consumer-Maschinen der Frequensbereich teilweise doch ganz ordentlich ändert.
Bei der Sony TC765-4 geht der Frequenzbereich z.B. von 30 Hz-15000Hz bei 9,5 cm/s auf 30Hz-18000Hz bei 19 cm/s hoch.
Und das ändert sich nochmal je nach verwendetem Bandmaterial (z.B. FeCr versus Fe-Bänder).

Natürlich habe ich auch gelesen, dass man diese Frequenzbereiche nicht ganz so ernst nehmen sollte etwa heutige Angaben
bei moderneren Hifi-Geräten, die bestenfalls an den Frequenzenden -3dB haben.
Bei den Bandgeräten kann man da wohl ruhig auch schon mal -6dB annehmen.
Ist das bei den professionellen Studiogeräten von damals auch so?
Was sind denn da so Eure Erfahrungen?

Generell ist das natürlich so, daß der Frequenzgang nach oben begrenzt wird bei kleinerer Bandgeschwindigkeit. Aber darüber mache ich mir keine Sorgen mehr, da ich nur noch bis etwas über 11kHz was höre. Könnte theoretisch also statt mit 19cm/s mit 9,5 aufnehmen. Mit 38cm/s habe ich nur ganz selten aufgenommen. 
Die Daten der Telefunken M15, die ich auch mal hatte waren auf kleinere Abweichungen als die Consumergeräte bezogen.
76 cm/s: 60Hz - 20kHz: ±1,5dB oder 80Hz - 18kHz: ±1dB 

38cm/s : 30Hz - 16kHz: ± 1,5dB oder 60Hz - 16kHz: ±1 dB 
19cm/s : 30Hz - 15kHz: ±1,5dB oder 60Hz - 10kHz: ±1dB
Die PR99 könnte mich auch reizen, oder besser gleich eine Studer aus der A800 Serie.
Gruß, Peter
 
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Horn-ophil
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Re: Revival des Magnetbands

8. Mär 2018 08:02

Oh...das sind tatsächlich schon Werte die sich sehen lassen können.
Das bekommt so manches brandneue Gerät noch nicht mal hin.
Aber Telefunken war glaube ich schon mit die Referenz im Studiobereich.
Mit welchen Bändern arbeitest Du denn? Lohnt es sich, so es die Maschine denn hergibt,
ein Voll-Eisen-Band zu nehmen? Oder sind die Cr-Oxid Bänder schon mehr als ausreichend für
normale Konsumer-Anwendungen.
Das mit den Preisen ist ganz schön knackig, wie Du ja auch bereits geschrieben hast.
Und beim Kauf eines Leerbandes für 30 bis 50 € ist man froh, wenn man sich einen Fehlgriff ersparen kann.
Sind denn die alten NOS-Bänder tatsächlich noch gut einsetzbar? Ich frage jetzt nicht mal wegen der zu magnetisierenden
Beschichtung, sondern dem eigentlichen Kunststoff-Träger. Der altert ja auch, wird ggf. etwas spröder und dadurch
anfälliger durch mechanische Beanspruchung zu reißen.
Hast Du, oder hat einer der hier mitlesenden, mal Erfahrungen mit Sony und Technics gemacht?

VG
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Re: Revival des Magnetbands

8. Mär 2018 21:36

http://www.hifi-studio.de/hifi-klassiker/technics/Technics_RS-1500US/Technics-1500US.htm

Dieses Teil hat sich ein Freund damals von einem seiner ersten Gehälter geleistet und besitzt die Maschine bis heute.
Benutzung mittlerweile selten, aber schon optisch eine echte Bank!
Wege entstehen dadurch, daß man Sie geht.
 
Peter V.
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Re: Revival des Magnetbands

8. Mär 2018 23:37

Horn-ophil hat geschrieben:
Oh...das sind tatsächlich schon Werte die sich sehen lassen können.
Das bekommt so manches brandneue Gerät noch nicht mal hin.
Aber Telefunken war glaube ich schon mit die Referenz im Studiobereich.
Mit welchen Bändern arbeitest Du denn? Lohnt es sich, so es die Maschine denn hergibt,
ein Voll-Eisen-Band zu nehmen? Oder sind die Cr-Oxid Bänder schon mehr als ausreichend für
normale Konsumer-Anwendungen.

Solche Bandsorten sind für Cassettenrekorder

Das mit den Preisen ist ganz schön knackig, wie Du ja auch bereits geschrieben hast.
Und beim Kauf eines Leerbandes für 30 bis 50 € ist man froh, wenn man sich einen Fehlgriff ersparen kann.
Sind denn die alten NOS-Bänder tatsächlich noch gut einsetzbar? Ich frage jetzt nicht mal wegen der zu magnetisierenden
Beschichtung, sondern dem eigentlichen Kunststoff-Träger. Der altert ja auch, wird ggf. etwas spröder und dadurch
anfälliger durch mechanische Beanspruchung zu reißen.

Meine Bandsorten sind Maxell UDXL35, TDK 3600-SD und BASF LPR35 ausschliesslich auf Alu Spulen im 26cm Format. Die 18cm Bänder für die Uher Roayl sind auf Kunststoffspulen, damit hatte ich noch nie Probleme von ein paar Ausreißern abgesehen, bei denen die Ränder sich verzogen hatten. Das Bandmaterial ist dabei überwiegend BASF LPR35 und einige Scoth 207. Alle Bänder sind mittlerweile über 44 Jahre alt und  in tadellosem Zustand. 
Ich hatte auch mal einige 18cm Shamrockbänder die ich allerdings schon vor Jahren entsorgt habe, eine Sorte habe ich behalten, die ist aus hellbraunem Band und macht keine Probleme. 
Die TEAC Laufwerke habe ich auf Maxell UDXL eingemessen, die Uher auf BASF LPR35.

Gruß, Peter

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