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appice
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Der Tonabnehmer Thread

31. Mär 2015 15:48

Ganz kurz:

habe gestern beim Max das Grado Reference Wood Platinum 1 bestellt. (Wird demnächst teurer, sagt er) Es ersetzt das Rondo Red an meinem Acoustic Solid Classic Wood.

Max K. meinte, die Kombination mit dem Vivid Two-Tonarm und meinem Lehmann Black Cube Statement müsste funktionieren.

Bin mal gespannt und werde berichten, wenn hier gewünscht.

Gruß

appice :Kaffee:
 
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Unison12
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Re: Zweit Dreher

31. Mär 2015 18:57

Erfahrungen sind immer gut, viel Spaß
Man hört nie aus

Uwe
 
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Re: Zweit Dreher

31. Mär 2015 21:26

danke Uwe, wolln' wir's mal hoffen :D
 
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Thomas74
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Re: Der GRADO-Tonabnehmer Thread

31. Mär 2015 22:21

Da jetzt mit dem nordischen Wolfgang (appice) - nach Uwe, Robert und meiner Wenigkeit - bereits der vierte aus dem Forum in kurzer Zeit zu den Abtastern aus Brooklyn überläuft, dachte ich mir wirds langsam Zeit für einen einen separaten Lobhudel-Thread.. hehe. :lol2:

Mehr zu meinen "Grado Abtenteuern" morgen an dieser Stelle..

Lieber Gruß
:Kaffee:
Thomas
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appice
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Re: Der GRADO-Tonabnehmer Thread

31. Mär 2015 22:47

Sehr gute Idee, Thomas!

Ich hoffe jetzt nur, dass das Stückchen Holz auf seinem Weg von Bayern in den Norden unterwegs nicht verschütt gegangen ist, bei diesem Schietwetter heute. :)

Müsste morgen ankommen.

Bin auch auf deine "Abenteuer" gespannt.

Gruß

Wolfgang :Kaffee:
 
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Re: Der GRADO-Tonabnehmer Thread

1. Apr 2015 13:33

Tja, Verdi streikt mal wieder..

da kann man auf seine Post lange warten. :Frust:
 
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Thomas74
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Re: Der GRADO-Tonabnehmer Thread

2. Apr 2015 14:30

Ja der Klang der guten alten Schallplatte hat mich schon immer fasziniert.
Wo zugegeben am Anfang meiner Musiksammelleidenschaft Ende der 80er (für mich als Schüler mit chronischer Geldknappheit) vor allem der günstigere Preis der Vinylplatte ein gewichtiges Kaufargument darstellte, wurde mir schnell klar daß es mehr war als der schnöde Mammon der mich zu den schwarzen Plastikscheiben trieb.
Schon bei meiner ersten wirklich brauchbaren Stereoanlage - die damals aus JVC Komponenten und Magnat Lautsprechern (Sonobull - wer kennt die Dinger noch :lol2: ) bestand, war mir vor allem wichtig daß ein Plattenspieler mit an Bord war.
Auch ohne sündteure Tonabnehmer oder Phonovorverstärkern fragte ich mich schon damals immer warum uns die Werbung immer weis machen wollte daß die CDs denn immer besser klingen sollen :???: .
Für mich kamen einige alte Rockscheiben die ich immer wieder gerne hörte, über meinen kleinen JVC Dreher mit serienmäßigen T4P Abnehmer deutlich druckvoller und satter und keinesfalls schlechter als das digitale Gegenstück rüber.

Als dann endlich bei mir mein Traumplattenspieler aus Schülertagen - der Dominator der Audio Bestenliste 1989 (vor allem im Preis / Leistungs / Klangpunkte :pfeif: - Verhältnis) der Thorens TD 2001 bei mir einziehen durfte war mein Glück perfekt !
Ein freundlicher HiFi Händler aus dem Altmühltal baute mir sodann ein kleines Goldring 1012 (ja das kennen viele hier!) auf den für kleines Geld erworbenen Schwarzwälder (Anfang 2000 war der Vinyl Boom noch weit entfernt, was sich auch an den Gebrauchtpreisen diverser Dreher widerspiegelte), was fortan einwandfrei mit der guten Phonosektion meines Marantz Vollverstärkers harmonierte und wunderbar satt warm und dennoch dynamisch musizierte.
Im Nachhinein betrachtet mußte ich feststellen daß dies ein wunderbarer Glücksfall war an dem ich nicht so schnell etwas verändern hätte sollen.
Ja das "hätte sollen" kennt wohl jeder von uns - irgendwann im HiFi Leben fragt man sich dann immer "da geht doch noch was".. und dann nimmt das Schicksal seinen Lauf.
Irgendwann kamen dann andere Lautsprecher, ein anderer Raum, ein anderer Verstärker und irgendwie stellte sich bei mir für lange Zeit kein wohliges analoges Glücksgefühl mehr ein.

Ich hatte jetzt jahrelang MC Systeme im Betrieb die zwar für sich gesehen echt tolle Tonabnehmer waren aber irgendwie nie so recht mit dem Rest meiner Kette harmonieren wollten.
Zuletzt war das ein wunderbares japanisches Hochpreis System von Phase Tech das in seinen besten Zeiten zwar wie im siebten Himmel klang (besonders im Hochsommer wenn der prügelhart aufgehängte Nadelträger endlich etwas weich wurde) - aber wenn die Rahmenbedingungen nicht stimmten wurde ich von der "Yoko Ono" der Tonabnehmer mit einer lustlos muffigen Wiedergabe bestraft die wohl jeder 20 Euro CD Spieler vom Flohmarkt aus dem Stand überflügelte..
Im Laufe der Zeit - besonders in den schlimmen frustrierten PhaseTech-Phasen :mrgreen2: fragte ich mich dann mitunter echt "Warum tue ich mir das an?"
Tja gerade solche finsteren Zeiten haben mich dazu gebracht mich dann doch etwas mehr mit den Grundlagen der Wahl des passenden Tonabnehmers zum jeweiligen Tonarm zu beschäftigen.
Unser Peter V. war es hier der in einem Thread für mich plötzlich und aus heiterem Himmel mit Wörtern wie "Nadelnachgiebigkeit" und "Resonanzfrequenz" um sich warf , die ich zwar schon irgendwoher kannte aber den ich nicht die nötige Aufmerksamkeit zukommen ließ..
LEIDER.
Als ich dann die niederschmetternde Wahrheit über die mechanisch sehr unglückliche Kombination der harten Japanerin mit dem für sie zu leichtgewichtigen Jelco Tonarms herausfand, konnte ich mich an die Kommentare meines Händlers erinnern der immer befand daß der Zusammenschluß der beiden "am Limit arbeitete"..
Andererseits schon komisch, schließlich arbeitete der gleiche Tonabnehmer an einem ebenfalls mittelgewichtigen Tonarm im wunderschönen Thüringen auf einem schwäbischen Dreher dermaßen gut wie nicht von dieser Welt. Und zumindest an besonders warmen Sommertagen konnte ich ja mit meiner rechnerisch zum Scheitern verurteilten Kombination wunderbar Musik hören. :???:

Vor ein paar Monaten - zwischen Weihnachten und dem Jahreswechsel wurde mir die Vinyl freie Zeit wegen der kalten Jahreszeit (die auch in meinem ungedämmten Keller herrschte) zu digital und ich wollte einen anderen einfacher anzusteuernden Tonabnehmer bei dem man eben nicht die Mäuse-Klaviatur des Phonopres mit der Feinfühligkeit eines Lang Lang bedienen muß um mit halbwegs streßfreien Tönen aus den geliebten Hörnchen entlohnt zu werden.
Und der eben auch von der Compliance (Nadelnachgiebigkeit) eher zu meinem Mittelschwergewicht eines Tonarms paßt, der auf meinem mittlerweile zweiten schwabbelden Schwarzwälder sitzt und damit mechanisch im grünen Bereich und nicht am Limit arbeitet.
Meßtechnik ist ja nicht so das meine aber es beruhigte mich ungemein als mein niederbayerischer Händler deutliche Abtast-Defizite des noch von der Autofahrt kalten japanischen Systems attestieren konnte (doch nicht alles Einbildung).

Von unseren Tonabnehmer Vergleichen des letzten Riedenburger Forentreffens blieben mir besonders die Grado Systeme im Ohr, die immer etwas analogen Schmelz hinzufügten und deutlich satter als Benz und Co (bloß kein MC mehr) und musikalischer in meinen Ohren tönten.
Da ich ja auch mittlerweile wußte daß die Compliance der Grado Systeme (20) weit besser als die der ungelenken Japanerin (7) zu meinem Tonarm paßte war die Wahl pro Grado (es wurde die laute Version des Platinum Wood) für mich schnell erledigt.

Zurück an meiner heimischen Anlage war es nach den ersten Tönen schnell klar daß ich die richtige Entscheidung getroffen hatte.
Endlich hatte das ganze Klangbild wieder Körper und Wärme auch wurden die Bässe vielleicht etwas langsamer aber deutlich differenzierter wiedergegeben. Mein Gott - endlich klingen E-Gitarren wieder wohlig, gefühlvoll und nicht technisch !
Bei optimalen Aufnahmen vergißt man schlichtweg vor einer Stereoanlage zu sitzen - was will man mehr ?
So zufrieden habe ich schon lange Zeit nicht mehr analog Musik gehört !

Auch nach dem Wechsel der Lautsprecher von der Chorus zur großen Max hat sich keine Ernüchterung breit gemacht.

Was habe ich daraus gelernt ?
Als ich das recht teure japanische MC System nach dem Prinzip "viel hilft viel" kaufte, war meine Absicht "endlich Ruhe" von der ewigen Wechslerei zu haben.
Leider habe ich dabei die technischen Grundlagen vollkommen außer Acht gelassen und damit den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben. :auslach:

Lieber Gruß
:Kaffee:
Thomas
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appice
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Re: Der GRADO-Tonabnehmer Thread

2. Apr 2015 17:12

Hallo Thomas,

danke für diesen tollen Bericht :Knienieder:

der wurde schon sehnlichst erwartet, aber das Warten hat sich gelohnt.

Ich wünsche dir weiterhin viel Freude mit dem Grado. Interessant die Entwicklung vom hochwertigen MC zum MM und die Begründungen, die dazu führten.

Ich hoffe, ich kann demnächst Ähnliches berichten, wenn das Grado bloß erstmal da wäre. In Hannover ist es zumindest schon.

Gruß

Wolfgang :Kaffee:
 
Johnny Ca$h

Re: Der GRADO-Tonabnehmer Thread

2. Apr 2015 17:53

Auch von mir danke Thomas. :Bier:
 
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bucky
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Re: Der GRADO-Tonabnehmer Thread

2. Apr 2015 18:02

auch von mir ein danke ueber deine schoen geschriebene tonabnehmer-findung. diese passage hat mir besonders gut gefallen:
...ich wollte einen anderen einfacher anzusteuernden Tonabnehmer bei dem man eben nicht die Mäuse-Klaviatur des Phonopres mit der Feinfühligkeit eines Lang Lang bedienen muß um mit halbwegs streßfreien Tönen aus den geliebten Hörnchen entlohnt zu werden.

bleibt nur noch, viel spass beim :hoeren: zu wuenschen.
gruss bucky
...and DON`T FORGET TO BOOGIE!
:Peace:
 
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Unison12
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Re: Der GRADO-Tonabnehmer Thread

2. Apr 2015 20:45

Vor einiger Zeit schrieb ich, daß ich meinen Lsp und meinen Symply nur dann nehme, wenn sie zu meinen Plattenspieler passen. War auch so. Dann der Besuch beim Thomas, ich komm einfach nicht dahinter, weil diese Besuche immer Nebenwirkungen haben. Früher beim Hifi Händler, egal wo war es immer viel teurer. :Crazylol:
Das Grado kannte ich gut, hatte früher selber zwei Systeme von denen. Beim Thomas kam mir alles vertraut vor, Geigen und alles mögliche hatten diese schöne angenehme Wärme. Der Bass etwas fülliger, Mitten angenehmer, Hochton nicht so hochauflösend wie beim Japaner. :China: Damit wir uns nicht falsch verstehen, Phase Tech ist verdammt gut. Es ist High End, was interessiert mich der 12te Geiger in der dritten Reihe Links.
Zu Hause habe ich mir Gedanken gemacht, Grado ja oder ja :???:
An einen Freund aus unseren Forum eine PN geschrieben, suche Grado. Drei Tage später war es bei mir im Briefkasten :Dankeschild: :Dankeschild:
Wenn die Sonne höher steht und der Grill angemacht wird, warten wir auf dich.
Auch bei mir spielt das Grado runder, Bass und Mitten haben etwas zugelegt. der Hochton ist voll da, Stimmen und Instrumente haben deutlich mehr Körper. Grado und Symply passen gut .
Grado und Röhren Treffen meinen hörgeschmack.
@ Thomas
Du musst mal wieder Thüringer Bratwürste probieren
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Uwe
 
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Hornvirus
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Re: Der GRADO-Tonabnehmer Thread

2. Apr 2015 22:11

@ Thomas
@ Uwe

danke für die interessanten Berichte.
Ein mögliches Treffen gleichgesinnter Lauscher im Thüringer oder Berliner Raum in 2015 wäre für mich ein reizvoller Gedanke.
Das Hifi-Jahr hat ja erst begonnen, wenn es auch schon wieder ein viertel Jahr alt ist.

Schöne Grüße
Josef
 
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Thomas74
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Re: Der GRADO-Tonabnehmer Thread

9. Apr 2015 23:20

@appice
Schade daß Du uns hier nichts über Deine Enttäuschung berichtet hat.
http://www.analog-forum.de/wbboard/boar ... ost1450319

Kein Licht ohne Schatten.. :-|

Naja wäre ja mal wieder zu einfach gewesen, tut mir echt Leid.

Lieber Gruß
:Kaffee:
Thomas
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Peter V.
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Re: Der GRADO-Tonabnehmer Thread

10. Apr 2015 01:54

appice hat geschrieben:
Hallo Thomas,

danke für diesen tollen Bericht :Knienieder:

der wurde schon sehnlichst erwartet, aber das Warten hat sich gelohnt.

Ich wünsche dir weiterhin viel Freude mit dem Grado. Interessant die Entwicklung vom hochwertigen MC zum MM und die Begründungen, die dazu führten.



Ja, ein super Bericht.
Ich verwende hauptsächlich MM Systeme weil man bei Verschleiss die Nadelträger erneuern kann und kein Retipping oder ein neues System haben muss. Neben dem Stanton 681EEE habe ich noch das Shure V15III und ein Micro Seiki MC4100 MC System. Alle drei System laufen mit 0,75g Auflagekraft. Retipping meines MC4100/e ist sicher auch nicht so ohne weiteres mehr möglich bzw. wirtschaftlich, ist von 1972.
Ich habe auch nur zwei Tonarmrohre um zwischen Systemen relativ schnell wechseln zu können.

Mein Bruder hat ein Grado G2plus mit sehr hoher Nadelnachgiebigkeit an seinem SME3009III, klingt ganz hervorragend und hat seine kaum messbare Eigenresonanz irgendwo unter 5Hz.

Zur schnellen Übersicht des Zusammenhangs Tonarmgewicht und Nadelnachgiebigkeit anbei noch eine Grafik

Gruss
Peter
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fkjazz
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Re: Der GRADO-Tonabnehmer Thread

10. Apr 2015 08:08

Ich war lange auch ein ausgesprochener Grado Fan, besonders wegen der oben beschriebenen Eigenschaften bei Klassik.
ZZ bin ich da etwas abgekühlt. Ein Grado Reference Wood bekomme ich nicht zur gewünschten oder erwarteten Performance.Habe es im SME V Arm und im Morch Arm versucht,bin aber frustiert, entspricht nicht mehr meiner positiven Erinnerung.Am Laufwerk( TW Raven AC) sollte es wohl kaum liegen.
Vielleicht haben sich aber auch nur meine Hörgewohnheiten verändert ?

Gruß Friedrich
 
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appice
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Re: Der GRADO-Tonabnehmer Thread

10. Apr 2015 09:24

Thomas74 hat geschrieben:
@appice
Schade daß Du uns hier nichts über Deine Enttäuschung berichtet hat.
http://www.analog-forum.de/wbboard/boar ... ost1450319

Kein Licht ohne Schatten.. :-|

Naja wäre ja mal wieder zu einfach gewesen, tut mir echt Leid.

Lieber Gruß
:Kaffee:
Thomas


Danke für dein Mitgefühl, Thomas :)

Ich wollte euch nicht die gute Laune verderben ;)

Habe jetzt ein neues System bestellt. Ist wieder ein MC geworden. Werde dann kurz berichten.

Gruß und allen viel Spaß mit ihren Grados!

appice :Kaffee:
 
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Thomas74
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Re: Der GRADO-Tonabnehmer Thread

10. Apr 2015 10:02

Auch wirklich interessant, entliehen aus Wolfgangs AAA Thread.. teutonische Fertigungsqualität kann man scheinbar von den Herren aus Brooklyn nicht erwarten..

Elfenreiter hat geschrieben:
also ich kann auf gut 30 Jahre Erfahrung mit Grado zurück blicken. Angefangen mit dem Signature 8 zum Signature 10, später ein Reference Wood bis hinauf zum Statement 1. was Grados alle gemein haben ist in seiner Preisklasse ausgezeichneten Klang...wenn man denn ein gutes bekommt!

Die Signature-Serie is nie besonders auffällig gewesen, vielleicht mangelte es mir aber damals schlicht am nötigen Fachwissen und Erfahrung. Jetzt, all die Jahre später weis ich, dass die Jungs aus Brooklyn nicht wirklich eine Chance hätten den Qualitätsweltcup zu gewinnen. Ich war mehrmals in deren Werkstatt und habe zuletzt mein eigenes Statement 1 getippt weil mir dort zuviel gepfuscht wurde ("...why don't you try it if you think you can do it any better smartass...").

Schief oder verdreht in den Nadelträger eingebaute Nadeln sind keine Seltenheit.

Zumindest hat der besagte 30 Jahre mit Grado Systemen gehört - was ja auch schon mal ne Aussage ist wie ich finde.

Lieber Gruß
:Kaffee:
Thomas
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Robert
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Re: Der GRADO-Tonabnehmer Thread

10. Apr 2015 10:02

Hallo Appice,

spannender Klangbericht! Ich bin mal so frei und zitiere deine Klangbeschreibung:

Appice hat geschrieben:
Es klingt nicht, kein Körper, wenig Auflösung, Bässe zu schlapp, also die berühmte Wolldecke.


Ich persönlich kann wie auch schon per PN geschrieben leider noch nicht so wirklich viel zum Thema beitragen. Ich habe seit kurzem zwar auch den Grado sowie den Acoustic Solid Phono Pre, den auch Thomas betreibt, habe bisher aber kaum andere Tonabnehmer an meinem Plattenspieler vergleichen können.

Was mir bei mir aufgefallen ist: Der Klangeindruck variiert enorm mit der aufgelegten Platte. Ich habe Platten da klingt Phono im Vergleich zur CD dünner, bei anderen ganz klar voller und angenehmer. Bei Auflösung und Dynamik ist es ähnlich - stark von der Platte bzw. CD abhängig welches Medium die Nase vorne hat.

Ich würde mich freuen wenn du deinen neuen TA hier im Forum ebenfalls vorstellen würden - gerne auch im "gehörten" Vergleich zum Grado.

Viele Grüße
Robert
 
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appice
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Re: Der GRADO-Tonabnehmer Thread

10. Apr 2015 10:26

Werde ich gerne machen, Robert!

Budgemäßig musste ich mich im Rahmen des Grado bewegen, da wird's schon schwierig.

Um es kurz zu machen, ich bin bei Ortofon geblieben, und zwar bei der Nachfolgeserie des Rondo, das ja nicht mehr gebaut wird.

Es ist das Quintet Blue geworden.

Werde dann hier, wenn gewünscht, berichten.

Gruß

appice
 
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appice
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Re: Der GRADO-Tonabnehmer Thread

10. Apr 2015 12:03

Ihr seid von der Schönheit :shock: des Blue mit Sicherheit beeindruckt! *Muahaha*
 
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Bodi
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Re: Der GRADO-Tonabnehmer Thread

10. Apr 2015 13:38

immer her damit !! , wenn es gut ist ist das Aussehen sekundär :mrgreen2:
Vieleicht sollten wir für jede Tonabnehmer Marke einen eigenen Thread aufmachen ! :hoeren:

:Bier:
Dirk
 
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Unison12
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Re: Der GRADO-Tonabnehmer Thread

10. Apr 2015 15:54

Hallo
Es ist sehr schade das Grado bei dir nicht spielt. Hörberichte sind willkommen :Bier:
Schöne verrückte Analoge Welt
Man hört nie aus

Uwe
 
Biber2
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Re: Der GRADO-Tonabnehmer Thread

11. Apr 2015 16:29

Hallo zusammen,
Für die Interessierten :
In der neuen AUDIO ist ein Vergleich der aktuellen Grado Systeme vom Red bis zum Reference 1
Grüße
Biber2
 
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klanc
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Re: Der GRADO-Tonabnehmer Thread

11. Apr 2015 16:50

Hallo Leute,

die Meinungen über GRADO-Tonabnehmer im Allgemeinen gehen von "nur diesen TA" bis hin zu "ablehnend", und dies
nicht nur bei uns im Forum.

Seit gestern, den 10.04.15, gibt es die Mai-Ausgabe des Magazins "AUDIO" worin 5 GRADO-TA besprochen wurde:

- GRADO - "The Reference", UVP 1.500,--€, 100 Klangpunkte
- GRADO - "Reference Sonata", UVP 600,--€, 90 Klangpunkte
- GRADO - "Prestige Gold", UVP 250,--€, 70 Klangpunkte
- GRADO - "Prestige Red", UVP 150,--€, 50 Klangpunkte
- GRADO - "Prestige Green", UVP 90,--€, 45 Klangpunkte

Alle hier besprochenen TA hatten EINE Gemeinsamkeit: die Ausstattung wurde als "befriedigend" bewertet
die Praxiseigenschaften waren bei den unteren 3 TA ebenfalls mit "befriedigend" ausgezeichnet, nur die oberen
Zwei bekamen in dieser Kategorie ein "gut"; in der Rubrik Verarbeitung hatten die unteren 3 TA ein "gut" erhalten,
die zwei Erstgenannten ein "sehr gut".

Interessant folgende Negativkennzeichnung (rotes Minus) bei all' diesen 5 TA's "reagiert sensibel auf Streufeldern",
beim GRADO "Green" kommt noch die Bemerkung "knappe Abtastfähigkeit" hinzu und beim GRADO "Red" die Kritik "leichter Balancefehler".

Als AUDIO-Empfehlung in der Kategorie "Audiophiler Klang" wurde der GRADO "Red" bewertet, und die "AUDIO-Empfehlung" in der
Rubrik "Preis/Leistung" ging an den GRADO "Prestige Gold"

Ich will mal schauen, ob ich die Messdiagramme einzeln abscannen kann.

Grüße
Klaus
Zuletzt geändert von klanc am 11. Apr 2015 18:32, insgesamt 2-mal geändert.
Ich höre, also bin ich

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klanc
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Re: Der GRADO-Tonabnehmer Thread

11. Apr 2015 16:53

... ich sehe gerade, Biber2 hatte den Hinweis zur "AUDIO" kurz vor meinen Hinweis gepostet,
doppelt hält besser ;)
Ich höre, also bin ich

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